PeerJ

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PeerJ
PeerJ logo transparent.png
Beschreibung Fachzeitschrift
Fachgebiet Lebenswissenschaften
Sprache Englisch
Erstausgabe 2013
Geschäftsführer Jason Hoyt
Weblink peerj.com
ISSN (Online)

PeerJ ist eine internationale Open-Access-Zeitschrift, die ausschließlich online erscheint und alle Bereiche der Biowissenschaften abdeckt sowie seit Anfang 2015[1] auch ein separates Journal für Informatik-Themen unter dem Namen PeerJ Computer Science anbietet.[2] PeerJ wird von dem gleichnamigen Unternehmen herausgegeben und wurde von dem Verleger Peter Binfield (früher bei PLOS ONE) und dem Geschäftsführer Jason Hoyt (früher bei Mendeley) gegründet.[3] Die Zeitschrift erhielt eine finanzielle Unterstützung von 950.000 US$ von O’Reilly Media und O'Reilly AlphaTech Ventures.[4] Sie wurde offiziell im Juni 2012 ins Leben gerufen[3] und akzeptiert Einsendungen seit dem 3. Dezember 2012. Erste Artikel wurden am 12. Februar 2013 veröffentlicht.

Die Besonderheit von PeerJ ist ein neuartiges Preismodell, mit dem Open Access deutlich günstiger angeboten werden soll.[5] Ab einem einmaligen Mitgliederbeitrag von 399 US$ können wissenschaftliche Autoren lebenslang einmal pro Jahr einen begutachteten Artikel veröffentlichen.[6] Die sonst übliche Zahlweise pro Artikel wird für 895 US$ bzw. 1095 US$ ebenfalls angeboten. Mitglieder sind zur Übernahme von Gutachterdiensten (Peer Review) für die Zeitschrift verpflichtet. Der Reviewprozess soll in der Regel mit veröffentlicht werden.

PeerJ betreibt auch einen Dokumentenserver für Preprints, auch Preprint-Server genannt.

Dorothea Bartels, Professorin für Botanik, Biochemie und Physiologie der Pflanzen an der Universität Bonn und der Nobelpreisträger für Medizin, Harald zur Hausen, sind zwei deutsche Mitglieder im wissenschaftlichen Beirat von PeerJ.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. PeerJ announces new journal: PeerJ Computer Science. In: peerj.com, 3. Februar 2015, abgerufen am 28. November 2019.
  2. PeerJ – Computer Science journal. In: peerj.com, abgerufen am 28. November 2019.
  3. a b R. van Noorden: Journal offers flat fee for ‘all you can publish’. In: Nature. 486, 2012, S. 166. doi:10.1038/486166a.
  4. Tim O’Reilly Backs New Open-Source Publisher PeerJ. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Dow Jones Private Equity & Venture Capital. 12. Juni 2012, archiviert vom Original am 21. September 2013; abgerufen am 28. November 2019 (englisch).
  5. Ulrich Herb: Was kostet Open Access für wissenschaftliche Veröffentlichungen? In: Telepolis. 16. Mai 2012, abgerufen am 29. November 2019.
  6. Pricing. Website von PeerJ, abgerufen am 29. November 2019.
  7. Prof. zur Hausen im wissenschaftlichen Beirat von PeerJ. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Helmholtz Open Access Newsletter. 17. September 2012, archiviert vom Original am 4. Mai 2014; abgerufen am 28. November 2019.