Pelagodoxeae

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Pelagodoxeae
Pelagodoxa henryana

Pelagodoxa henryana

Systematik
Monokotyledonen
Commeliniden
Ordnung: Palmenartige (Arecales)
Familie: Palmengewächse (Arecaceae)
Unterfamilie: Arecoideae
Tribus: Pelagodoxeae
Wissenschaftlicher Name
Pelagodoxeae
J.Dransf. et al.

Die Pelagodoxeae sind eine Tribus der Palmengewächse (Arecaceae). Sie umfasst zwei Gattungen im westpazifischen Raum.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vertreter der Pelagodoxeae sind klein und stammlos oder aufrechte bis mittelgroße Palmen. Sie sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch) und unbewehrt. Die Blätter sind ganzrandig bifid oder unregelmäßig gefiedert. Der Blattrand ist nicht ausgerissen (prämors), sondern gelappt. Die Blattscheiden bilden keinen Kronschaft. Die Blütenstände stehen zwischen den Blättern und sind wenig bis stark verzweigt. Die Blüten stehen im unteren Bereich des Blütenstands in Triaden, weiter oben stehen männlichen Blüten in Paaren oder alleine. Die Blüten stehen in flachen Gruben. Die weiblichen Blüten besitzen freie Kronblätter, die im unteren Bereich imbricat, im oberen valvat stehen. Die Staminodien sind sehr klein, frei und nicht zu einem Ring verwachsen. Der Fruchtknoten ist pseudomonomer. Die Frucht trägt die Narbenreste basal. Das Exokarp ist korkig-warzig.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tribus ist im westlichen Pazifik heimisch. Eine Gattung kommt auf Neuguinea vor, von der anderen wird angenommen, dass sie von den Marquesas stammt.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pelagodoxeae im Sinne von Dransfield et al. (2008) werden in allen Studien als natürliche Verwandtschaftsgruppe (Monophylum) identifiziert. Ihre Stellung innerhalb der Arecoideae ist noch unklar.

Zur Tribus werden zwei Gattungen gezählt:

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • John Dransfield, Natalie W. Uhl, Conny B. Asmussen, William J. Baker, Madeline M. Harley, Carl E. Lewis: Genera Palmarum. The Evolution and Classification of Palms. Zweite Auflage, Royal Botanic Gardens, Kew 2008, ISBN 978-1-84246-182-2, S. 489.