Personalplanung

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Personalplanung ist ein Teil der Unternehmensplanung[1] und des Personalwesens. Sie soll in die nahe, mittlere und ferne Zukunft vorausschauend alle Maßnahmen berücksichtigen, die erforderlich sind, damit dem Unternehmen zur Erreichung seiner Ziele die dazu erforderlichen Mitarbeiter zur Verfügung stehen [2]. Die Personalplanung ist die Projektion gewollten personalwirtschaftlichen Handels in die Zukunft[3]. Dabei müssen die Qualität und Quantität der Mitarbeiter (Arbeitnehmer)[4], M.A.Z.O. (richtiger Mitarbeiter, richtige Anzahl, richtige Zeit, richtiger Ort), die Einhaltung von Kostenplänen und geplanten Kostenverläufen sowie individuelle Erwartungen und betriebliche Erfordernisse berücksichtigt werden.[5]

Die Teilpläne der Personalplanung bestehen in:[6]

Die Notwendigkeit der Personalplanung besteht erstmals bei der Gründung eines Unternehmens. Sie setzt sich fort, wenn das Unternehmen in einem turbulenten Umfeld tätig ist, an das sie ihr Produktionsprogramm anpassen muss. Aber selbst bei einem ruhigen Umfeld kann ein Zwang zur Personalplanung durch Fluktuation oder durch Ausscheiden des Personals aus dem Berufsleben ausgelöst werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Berthel, J., Becker, F.G.: Personal-Management, 8. Aufl., Stuttgart 2007, S. 167
  2. RKW Baden-Württemberg (Hrsg.): Strategische Personalplanung in mittelständischen Unternehmen, Stuttgart 2013, S. 7
  3. RKW (Hrsg): RKW-Handbuch Personal-Planung, 3. Aufl., Neuwied 1996, S. 2
  4. Oechsler, W.A.: Personal und Arbeit, 8. Aufl., München/Wien 2006, S. 160 f.
  5. Drumm, J.: Personalwirtschaft, 6. Aufl., Berlin/Heidelberg 2008, S. 197 ff.
  6. Mag, W.: Personalplanung , in : Handwörterbuch des Personalwesens, Hrsg. E. Gaugler, W.A. Oechsler, W. Weber, 3. Aufl., Stuttgart 2004, Sp. 1603-1608