Philomena Essed

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Philomena Essed (Amsterdam, 1984)

Philomena Johanna Maria Essed (* 1955 in Utrecht) ist Professorin für kritische Rassen-, Geschlechts- und Führungslehre an der Antioch University in Yellow Springs.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Essed ist bekannt durch ihre Erforschung des Alltagsrassismus in Westeuropa und ihre Theoriearbeit zu Everyday Racism (Alltagsrassismus). Sie wirkte an dem Forschungsprojekt „Racism at the Top“ des Österreichischen Ministerium für Wissenschaft und Verkehr mit. Unter der Leitung von Ruth Wodak (Universität Wien) und Teun A. van Dijk untersuchte sie diskursanalytisch die Rolle politischer Eliten bei der Entstehung und Reproduktion von Rassismus und Antirassismus. Untersucht wurden sieben westeuropäische Staaten.[1]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Everyday Racism. Reports From Women of Two Cultures. Hunter House, 1990.
  • Understanding Everyday Racism. An Interdisciplinary Theory. Sage, 1991. (Orig.: Diss. Univ. Amsterdam, 1990)
  • Diversity. Gender, Color and Culture. University of Massachusetts Press, 1996.
Mitherausgeberin
  • Race Critical Theories. Blackwell, 2002.
  • Refugees and the Transformation of Societies. Agency, Policies, Ethics and Politics. Berghahn 2004.
  • A Companion to Gender Studies. Blackwell 2005.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Österreichischen Ministerium für Wissenschaft und Verkehr: Fremdenfeindlichkeit auf bmbwk.gv.at