Pitchbending

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Dieser Artikel behandelt den musikalischen Fachbegriff. Für andere Bedeutungen siehe Pitchen.
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Pitch Bend Wheel
Visualisiertes Pitch Bending bei HD-Recording
Pitch Adjustment

Das Pitchbending (engl.) bzw. Tonbeugen bezeichnet in der Musik eine gleitende Tonhöhenänderung von einem Ton in Richtung eines anderen Tones, somit das „Beugen der Tonhöhe“.

Pitchbending bei Instrumenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Pitchbending versteht man in erster Linie das Beugen eines Tons auf Instrumenten wie der Gitarre, der Mundharmonika oder dem Saxophon. Dabei wird der Ton in einem zumeist sehr engen Bereich zwischen den Tönen des gewohnten Zwölftonrahmens gebeugt. Es ist nicht gleichzusetzen mit dem Glissando, sondern bezeichnet vielmehr geringfügige Tonhöhenveränderungen, etwa durch das Ziehen der Saite auf dem Griffbrett der Gitarre (Bending), und wird überwiegend zur Erzeugung sog. Blue Notes verwendet. Die Spieltechnik ähnelt auf den meisten akustischen Instrumenten sehr denen für das Vibrato.

Da auf konventionellen Tasteninstrumenten ein Beugen des Tones nicht möglich ist, wird bei elektronischen Tasteninstrumenten (wie zum Beispiel Synthesizern) häufig ein Bedienelement („Pitch-Bend-Wheel“, „Pitch-Bend-Stick“) eingebaut, mit dem ein Pitch-Bending auf diesen Instrumenten dann spielbar wird.

Im Bereich der digitalen Musikaufzeichnung (Harddisk-Recording) findet der Begriff eine neue Anwendung. Hier wird unter Pitchbending das Angleichen einer bestehenden Aufnahme an eine andere Tonhöhe verstanden. Dies kann sinnvoll sein, wenn man eine eingespielte Spur an eine andere Tonart anpassen möchte. Sogenannte „Formanten-Modi“ erlauben dabei, den ursprünglichen Klangcharakter der Aufnahme beizubehalten und den von analogen Tonträgern bekannten „Mickey-Mouse-Effekt“ zu vermeiden.

Pitchbending als Fachbegriff aus dem DJing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Pitchbending versteht man weiterhin eine Methode, zwei verschiedene Tracks von der Geschwindigkeit her anzugleichen. Pitchbending stellt eine professionelle Technik des DJings dar, die sehr viel Erfahrung und Können benötigt. Sie besagt, dass – von Plattenspielern ausgehend – die Schallplatte nach dem Loslassen am Cue-Punkt nicht mehr berührt wird, sondern sämtliche Korrekturen mit dem Pitchregler getätigt werden – sowohl das eigentliche Angleichen als auch das sonst übliche, direkte Anstupsen und Abbremsen der Schallplatten werden durch entsprechendes Verschieben des Schiebereglers ersetzt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]