Polarschnee

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Rote Pfeile: Polarschneekristalle glitzern im Sonnenlicht (Tsukuba, Ibaraki, Japan)

Polarschnee (auch Diamantschnee, Diamantstaub; englisch diamond dust) ist eine Niederschlagsform, bei der sich Eisnadeln durch Resublimation unmittelbar aus dem Wasserdampf der bodennahen Luftschichten bilden und zu Boden fallen. Der Himmel kann dabei völlig wolkenlos sein.[1] Da die bodennahe Luft unter Polarschnee-Bedingungen unzählige kleine Eisnadeln enthält, können variantenreiche Halos erzeugt werden, sofern eine geeignete Lichtquelle (Sonne, Mond, aber auch künstliche Lichtquellen) vorhanden ist. Polarschnee tritt in der Regel bei starkem Frost mit zweistelligen Minusgraden auf.[2]

Fallender Polarschnee (Ukonjärvi, Inari, Finnland)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Polarschnee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.wolkenatlas.de/wolken/descr.htm
  2. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 10. Juli 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscher-wetterdienst.de