Polyetherketone

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Polyetherketone (kurz PEK) sind Polymere, in deren molekularen Rückgrat abwechselnd Keton- (R–CO–R) und Etherfunktionalitäten (R–O–R) vorkommen. Am gebräuchlichsten sind Polyaryletherketone (PAEK), bei denen sich zwischen den funktionellen Gruppen jeweils eine in (1,4)-Position verknüpfte Arylgruppe befindet. Das damit sehr starre Rückgrat verleiht den Materialien im Vergleich zu anderen Kunststoffen sehr hohe Glasübergangs- und Schmelztemperaturen.

Herstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Polyetherketone können durch Polykondensation von 4,4′-Difluorbenzophenon und dem Kalium- oder Natriumsalz von Hydrochinon erhalten werden:

Synthesis of PEEK.svg

Vertreter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der am weitesten verbreitete dieser hochtemperaturfesten Werkstoffe ist das Polyetheretherketon (PEEK).

Weitere Vertreter der Polyetherketone sind:

  • PEKK = Poly(etherketonketon)
  • PEEEK = Poly(etheretheretherketon)
  • PEEKK = Poly(etheretherketonketon)
  • PEKEKK = Poly(etherketon-etherketonketon)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]