Portal:Fischerei/Fliegenfischen

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Fliegenfischen oder auch Flugangeln
Fliegenfischen

Fliegenfischen, auch als Flugangeln bekannt ist, zumindest in den Augen der Betreibenden, mehr als nur eine spezielle Art des Angelns. Fliegenfischen wird auch gerne als das Zen des Westens bezeichnet und das nicht ohne Grund. Sei es das ständige Verbessern der Grundlegenden Wurftechniken, sei es das Bestreben besser und besser die Natur zu lesen um letztendlich in ihr aufzugehen oder sei es kunstvolle, impressionistische Köder, die Fliege, selber anzufertigen, am Ende steht der Wunsch „zu denken, wie ein Fisch“, die letzten Geheimnisse zu verstehen. Aber auch Menschen mit weniger hohen Ansprüchen ziehen diese dynamischste Form des Angelns dem klischeehaften „am Wasser sitzen“ vor und geniessen, oftmals im Fluss stehend, den unmittelbaren Kontakt zum Wasser.

Die Kunst eine Fliege zu werfen

Sexyloops ist ein ungewöhnlicher Name für eine Initiative von Fliegenfischern, die, in teilweise humorvoller Manier, die Faszination Fliegenfischen auch via Webmovie transportieren. Für Einsteiger, wie auch Fortgeschrittene ist diese australische Seite ein Muss. Damit wird auch das Hauptanliegen dieser Rubrik erkennbar, die Technik des Wurfes. Kaum ein anderer Berich des Angelns befasst so umfangreich mit den unterscheidlichsten Wurtechniken und Schulen, wie das Fliegenfischen. Ein weitere virtuelle Schule findet man in der Videolibrary des Virtual Fly Casting deren Ziel die Vorbereitung auf die Instruktorenprüfung ist.

Die Kunst eine Fliege zu binden

Das Binden einer Fliege ist lapidar das Erstellen eines künstlichen Köders. Mit fast 3000 illustrierten und beschriebenen Fliegenmustern ist die Flytier's Page eine Instanz in Sachen Fliegenbinden. Das Binden einer Fliege ist Kunst und Kunstfertigkeit. Ein Beispiel dafür sind die wunderbaren Lachsfliegen von Paul Schmookler, die im, leider nicht mehr erscheinenden Magazin 'The Art of Angling', regelmäßig ihre Präsentation fanden.

Frauenanteil beim Fliegenfischen

In kaum einen anderen Angelsportbereich ist weltweit der Frauenanteil höher als beim Fliegenfischen. Nachweislich finden Frauen einen schnelleren Zugang zum Fliegenfischen als Männer. Das hat zum einen etwas mit den harmonischen, nahezu meditativen Bewegungsabläufen, die zu erlernen sind, zu tun, zum anderen gilt das Fliegenfischen als wohl schonendste Art der Fischerei, zwei mögliche Gründe von weiteren. Die wohl berühmteste Vertreterin der Zunft war Elizabeth Bowes-Lyon, bekannter Queen Mum, die auch in Profikreisen als ausgezeichnete Fischerin galt.

Ausrüstung

In vermutlich mühevoller Arbeit ist wohl die Manufacturers Fishing Equipment (the original) Liste entstanden. Hier findet man alles und jeden, der in der Fliegenfischerwelt in Sachen Ausrüstung Rang und Namen hat.

Natur, Umwelt und der Fisch

Mit über 29.000 registrierten Arten ist die Fischdatenbank wohl die größte ihrer Art und wer schon immer mal wissen wollte, wie welches Insekt aussieht, wird in der gut bebilderten Insektenbox fündig.

Literatur, Kunst, Kultur, Periodika

Spätestens seit der Verfilmung des autobiographischen Romans Aus der Mitte entspringt ein Fluss von Norman Maclean ist diese kunstvolle Art des Angelns auch in das Bewußtsein einer breiteren Öffentlichkeit geraten. Aber auch in der deutschen Presse wird man oftmals fündig, wie beispielsweise in der ZEIT oder Christoph Scheurings legendärer Artikel über die hohe Kunst des Fliegenfischens im gleichen Magazin. Der Hotelkönig Charles C. Ritz hinterließ sein, auch heute noch lesenswertes, Werk Erlebtes Fliegenfischen (1954). In mittlerweile etwas angestaubter Sprache sind neben Grundlegendem in Sachen Fisch und Technik auch interessante Reiseberichte zu finden. Ernest Hemingway, übrigens ein, im obigen Buch erwähnter, Freund von Ritz, hat seine Interpretation des Fliegenfischens in seinem Roman ? verewigt und auch John Steinbeck bemerkte: „Fliegenfischen ist eine Tätigkeit, die es einem Mann gestattet, in Würde und Frieden mit sich allein zu sein“

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