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Planen und Bauen.jpg

Hier sind themenbezogene Artikel aufgeführt, die mit Exzellent ausgezeichnet wurden.

Siehe auch

Qsicon Exzellent.svg Alexanderplatz

Alexanderplatz

Der Alexanderplatz ist ein zentraler Platz und Verkehrsknotenpunkt der östlichen Stadthälfte Berlins. Täglich besuchen ihn mehr als 300.000 Menschen. Er liegt im Bezirk Mitte und wird im Volksmund kurz „Alex“ genannt. Er wurde nach Zar Alexander I. benannt.

Qsicon Exzellent.svg Bäke (Telte)

Bäketal in Kleinmachnow

Die Bäke (früher Telte) ist ein ehemals wasserreicher Bach, der ursprünglich von Berlin-Steglitz bis zum Griebnitzsee bei Potsdam floss und heute nur noch in zwei kleinen Teilstücken besteht.

Der zwischen 1900 und 1906 erbaute Berlin-Brandenburger Teltowkanal nutzte für seine Streckenführung das von dem Fließ ausgeprägte Bäketal, so dass der Bach weitgehend im Kanal aufgegangen ist. Der ursprüngliche Name der Bäke, Telte, gab dem Teltow und damit der gesamten Region im Süden Berlins und im angrenzenden Brandenburg den Namen. Bereits in der Altsteinzeit besiedelt, gehörte das Flusstal zu den Kerngebieten der 1157 gegründeten Mark Brandenburg. Das seit 1995 als Naturschutzgebiet ausgewiesene Bäketal bei Kleinmachnow soll als eines der letzten ursprünglichen Relikte des Naturraumes Bäkefließ wildwachsende Pflanzengemeinschaften und wildlebende Tierarten erhalten.

Qsicon Exzellent.svg Botanischer Garten Berlin

Plan Botanischer Garten Berlin

Der Botanische Garten Berlin ist mit einer Fläche von über 43 Hektar und etwa 22.000 verschiedenen Pflanzenarten der drittgrößte Botanische Garten der Welt. Organisatorisch gehört er zur Freien Universität Berlin. An den Garten ist das „Botanische Museum“ angeschlossen. Garten und Museum werden jährlich von einer halben Million Gäste besucht.

Qsicon Exzellent.svg Bremer Marktplatz

Blick auf den Marktplatz

Der Bremer Marktplatz ist der zentrale Platz im Zentrum der Hansestadt und einer der ältesten öffentlichen Plätze Bremens. Auf der gut 3.516 Quadratmeter großen Freifläche, in die fünf Straßen münden und an die sich zwei weitere Plätze anschließen, findet heutzutage, mit Ausnahme des Weihnachtsmarktes und des kleinen Freimarkts, kein Markt mehr statt. Von Einheimischen wird der Marktplatz auch als „Gute Stube“ der Stadt bezeichnet.

Qsicon Exzellent.svg Frankfurter Judengasse

Die bogenförmige Judengasse auf einer Stadtansicht von Matthäus Merian aus dem Jahr 1628

Die Frankfurter Judengasse war das von 1462 bis 1796 bestehende jüdische Ghetto in Frankfurt am Main, das erste und eines der letzten seiner Art in Deutschland. In der frühen Neuzeit lebte hier die größte jüdische Gemeinde Deutschlands.

Nach der Aufhebung des Ghettozwanges wurde die Judengasse ein Armenviertel und verfiel zusehends. Ende des 19. Jahrhunderts wurden daher fast alle Häuser abgerissen. Die auf ihrem Verlauf angelegte Börnestraße blieb ein Zentrum jüdischen Lebens in Frankfurt, weil sich hier die liberale Hauptsynagoge und die orthodoxe Börneplatzsynagoge befanden.

Nach den Zerstörungen in der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs ist die Gasse im heutigen Straßenbild Frankfurts nicht mehr erkennbar. Ende der 1980er Jahre wurden beim Bau eines Verwaltungsgebäudes Reste der alten Judengasse entdeckt und nach langer öffentlicher Debatte als Museum Judengasse in den Neubau integriert.

Qsicon Exzellent.svg Goldener Schnitt

Das Verhältnis 2 zu 1

Der Goldene Schnitt (lat. sectio aurea) ist ein bestimmtes Verhältnis zweier Zahlen oder Größen. Es beträgt etwa 1,618:1. Streckenverhältnisse im Goldenen Schnitt werden in der Kunst und Architektur oft als ideale Proportion und als Inbegriff von Ästhetik und Harmonie angesehen. Darüber hinaus tritt dieses Verhältnis auch in der Natur in Erscheinung und zeichnet sich durch eine Reihe interessanter mathematischer Eigenschaften aus. Weitere verwendete Bezeichnungen sind stetige Teilung und göttliche Teilung (lat. proportio divina).

Qsicon Exzellent.svg Hermannstraße

U-Bahnhof Hermannstraße

Die Hermannstraße in Berlin-Neukölln führt vom Hermannplatz Richtung Süden und setzt sich nach der Ecke Juliusstraße beziehungsweise nach der neuen Autobahnauffahrt des Berliner Stadtrings als Britzer Damm fort. Mit der Weiterführung im Buckower Damm Richtung Großziethen ist der Straßenzug eine der historischen und größeren Berliner Nord-Süd-Verbindungen. Mehrere Kieze und Kirchhöfe bestimmen das Bild und die Struktur der dicht bebauten Wohn- und Geschäftsstraße. Bei ihrer Anlage um 1900 als so genanntes „besseres Viertel“ konzipiert, gehören zwei der Kieze heute zu den brisantesten sozialen Brennpunkten Berlins. Mit der Beschäftigung von Zwangsarbeitern auf einem der Friedhöfe in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs spielte sich an der Hermannstraße ein besonders unrühmliches Kapitel der jüngeren deutschen Kirchengeschichte ab.

Qsicon Exzellent.svg Peter Joseph Lenné

Peter Joseph Lenné

Peter Joseph Lenné (* 29. September 1789 in Bonn; † 23. Januar 1866 in Potsdam) war ein preußischer Gartenkünstler und Landschaftsarchitekt des deutschen Klassizismus. Peter Joseph Lenné prägte fast ein halbes Jahrhundert die Gartenkunst in Preußen. Er gestaltete weiträumige Parkanlagen nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten und konzentrierte sich vor allem in seiner Spätzeit auf eine sozialverträgliche Stadtplanung Berlins, indem er Grünanlagen für die Naherholung der Bevölkerung schuf. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten lag im Berlin-Potsdamer Kulturraum, doch finden sich in vielen weiteren Teilen Deutschlands Zeugnisse seiner Arbeiten. Charakteristische Merkmale seiner Landschaftsgestaltungen sind die vielfältigen Sichtachsen, mit denen er vor allem in Potsdam die einzelnen Parkanlagen optisch miteinander verband und deren Bauwerke durch diese Sichtlinien wirkungsvoll in Szene setzte. Die Sichtschneisen nahm er als Ausgangspunkt für die Anlage verschlungener Wege und Gartenflächen, in denen er mit exotischen Pflanzen Akzente setzte. Sein landschaftskünstlerisches Werk bildet einen wesentlichen Teil der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft, die von der Pfaueninsel bis nach Werder reicht. Es steht, seit die gesamte Landschaft 1990 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, unter dem Schutz der UNESCO.

Qsicon Exzellent.svg Liesenstraße

Lage der Liesenstraßein Berlin

Die Liesenstraße bildet die Grenze zwischen den Berliner Stadtteilen Mitte und Wedding und war damit bis 1990 auch eine Grenzstraße zwischen dem zur DDR gehörenden Ost-Berlin und West-Berlin. Es handelt sich um eine Straße, an der sich so gut wie keine Wohnbebauung befindet. Geprägt ist sie stattdessen durch vier der bekanntesten Berliner Friedhöfe sowie die Liesenbrücken, mehrere unter Denkmalschutz stehender Bahnbrücken, durch die sie gekreuzt wird.

Qsicon Exzellent.svg Neumarkt (Dresden)

Entwicklungsquartiere am Neumarkt

Der Neumarkt in Dresden zwischen Altmarkt und Elbe ist ein bekannter Platz der Dresdner Innenstadt. Er wird begrenzt durch die Dresdner Frauenkirche, das Johanneum (Verkehrsmuseum Dresden) und den Kulturpalast. Durch die rege Bautätigkeit, ausgelöst durch den Wiederaufbau der Frauenkirche, verändert der heutige Platz seine Gestalt fortlaufend. Die Neubebauung zielt auf eine Rekonstruktion vieler historischer Gebäude und Gebäudegrundrisse, die den Neumarkt in der Vergangenheit kennzeichneten.

Mit Neumarktareal oder den Neumarktquartieren werden eine Reihe Parzellen rund um Neumarkt und Frauenkirche beziehungsweise zwischen Kulturpalast, Schloss und Albertinum gemeint, die teilweise bebaut, teilweise noch unvollendet sind.

Qsicon Exzellent.svg Rudolph-Wilde-Park

Im Rudolph-Wilde-Park

Der Rudolph-Wilde-Park liegt im Berliner Ortsteil Schöneberg. Die öffentliche Grün- und Erholungsanlage trägt den Namen des ersten Oberbürgermeisters Rudolph Wilde, auf dessen Initiative zwischen 1911 und 1914 das Rathaus der damals noch selbständigen Stadt Schöneberg gebaut wurde.

Der langgestreckte, schmale Park mit einer Fläche von sieben Hektar beginnt am Rathaus und zieht sich von der Martin-Luther-Straße über rund 650 Meter nach Westen bis zur Bezirksgrenze am Volkspark Wilmersdorf an der Kufsteiner Straße. Baumbestandene Spazierwege, Spiel- und Liegewiesen, das Baudenkmal „Carl-Zuckmayer-Brücke“ mit dem oberirdischen U-Bahnhof „Rathaus Schöneberg“ und der Hirschbrunnen im kurparkähnlich angelegten Ostteil prägen das Bild des stark frequentierten Parks.

Qsicon Exzellent.svg Sanssouci

Park von Sanssouci um 1900

Schloss Sanssouci (frz. sans souci = ohne Sorge) liegt im östlichen Teil des gleichnamigen Parks und ist eines der bekanntesten Hohenzollernschlösser der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische König Friedrich der Große in den Jahren 1745–1747 ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten. Mit der Planung beauftragte er den Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff.

Unter Friedrich Wilhelm IV. wurde Schloss Sanssouci 1840–1842 durch Umbau und Verlängerung der zwei Seitenflügel erweitert. Ludwig Persius erstellte die Entwurfszeichnungen. Mit der örtlichen Bauaufsicht wurde Ferdinand von Arnim beauftragt.

Seit 1990 steht Sanssouci mit seinen Schlössern und dem weitläufigen Schlosspark als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Die Organisation begründet dies so: Schloss und Park von Sanssouci, oft als „preußisches Versailles“ bezeichnet, sind eine Synthese der Kunstrichtungen des 18. Jahrhunderts in den Städten und Höfen Europas. Das Ensemble ist ein herausragendes Beispiel von Architekturschöpfungen und Landschaftsgestaltungen vor dem geistigen Hintergrund der monarchistischen Staatsidee.

Qsicon Exzellent.svg Schönhauser Allee

Die Schönhauser Allee inmitten von Verkehr

Die Schönhauser Allee ist die größte Einkaufsstraße im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg und eine bedeutende Verkehrsachse vom Schönhauser Tor in den Norden von Berlin.

Den Namen verdankt die Straße dem Schloss Schönhausen im Pankower Stadtteil Niederschönhausen. Laut Lexikon der Berliner Straßennamen trägt die Schönhauser Allee seit dem 27. Dezember 1841 ihren heutigen Namen. Von ungefähr 1490 bis zum 17. Jahrhundert hieß die Straße demnach Pankowscher Landweg, anschließend, bis ungefähr 1825/26, wurde sie Schönhauser Weg genannt. Vor ihrer endgültigen Umbenennung in Schönhauser Allee hieß die Straße rund 15 Jahre lang Chaussee vor dem Schönhauser Tor. Als weitere Namen sind noch Schönhausensche Landstraße, Chaussee nach Pankow, Chaussee nach Niederschönhausen, Pankower Chaussee überliefert.

Qsicon Exzellent.svg Warschauer Straße

Die Warschauer Straße(n Schilder)

Die Warschauer Straße im Berliner Stadtteil Friedrichshain ist eine der wichtigsten Verkehrsadern im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Sie reicht von der Mühlenstraße und der Stralauer Allee im Süden bis zur Frankfurter Allee im Norden und weist eine Gesamtlänge von 1,6 km auf. Benannt ist die Straße, die Teil der B 96a ist, nach der polnischen Hauptstadt Warschau.

Die Warschauer Straße ist ein Abschnitt des Berliner Innenstadtrings, einer zirkulären Hauptverkehrsstraße, die halbkreisförmig (gegen den Uhrzeigersinn von Süd nach Nord) die Berliner Innenstadt umläuft und die die Bezirke Kreuzberg, Friedrichshain (seit der Bezirksreform Friedrichshain-Kreuzberg), Prenzlauer Berg (heute zu Pankow), Wedding und Mitte (heute beide Bezirk Mitte) miteinander verbindet. Im beschriebenen Verlauf ändert diese mehrfach den Namen (Gitschiner Straße, Skalitzer Straße, Am Oberbaum, Warschauer Straße, Petersburger Straße, Danziger Straße, Eberswalder Straße und Bernauer Straße).