Poul Mathias Thomsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Poul Thomsen

Poul Mathias Thomsen (* 21. Mai 1955, Aabenraa) ist ein dänischer Wirtschaftswissenschaftler und seit 1982 in Diensten des Internationaler Währungsfonds (IWF), Mitglied der Troika.[1] Er schloss sein Studium der Wirtschaftswissenschaften 1979 an der Universität Kopenhagen ab, wo er Assistent von 1979 bis 1982 war.

Seit 1987 arbeitet er für den IWF im ehemaligen Jugoslawien, auch während des Bürgerkriegs von 1991 bis 1995. Von 1990 und 1991 war er IWF-Repräsentant in Belgrad. Zwischen 1992 und 1996, führte er die IWF-Missionen zu Slowenien und der Republik Mazedonien.

Zwischen 1996 und 1998 war Poul Thomsen auch Leiter der IWF-Mission in Rumänien, ein Land, das von der Krise hart getroffen wurde und in denen der IWF harte Lohnkürzungen in von ihm geführten Verhandlungen durchsetzte.

Von 1998 bis 2000 leitete Poul Thomsen die IWF-Abteilung in Russland, zwischen 2001 und 2004 war er IWF-Vertreter und Leiter der Geschäftsstelle in Moskau.

Derzeit ist Poul Thomsen der stellvertretende Direktor der Europa-Abteilung des IWF und als solcher führte und führt er direkt die Prozesse in Island, Griechenland,[2] Portugal, auch die in der Ukraine und Rumänien.[3] In allen Fällen trat Poul Thomsen durch eine Politik der schnellen Privatisierung und scharfen Kürzungen bei den Löhnen im öffentlichen Dienst hervor.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografie (en; PDF; 152 kB)
  2. IMF official admits austerity is harming Greece The Guardian Online, aufgerufen 1. Februar 2012 (en)
  3. IMF Direct aufgerufen 16. Februar 2012 (en)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]