Primo-Gefäßsystem

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Der Begriff Primo-Gefäßsystem (englisch Primo Vascular System, Abk.: PVS) bezeichnet ein postuliertes drittes Gefäßsystem, das weder dem Blutgefäßsystem, noch dem lymphatischen System zugeordnet werden kann. Es soll sich anatomisch und in Bezug auf die beinhaltete Flüssigkeit (Primoflüssigkeit) von Blut- und Lymphgefäßsystem unterscheiden und aus Gefäßen (Primogefäße) und Knoten (Primoknoten) bestehen. Es soll ein dichtes Netzwerk bilden, das den ganzen Körper durchzieht und frei verläuft, dennoch aber manchmal den Verläufen von Nerven, sowie Blut und Lymphgefäßen folgt. Die Strukturen des PVS von Zellen des Bindegewebes zu unterscheiden, sei mittels konventioneller Färbemethoden wie der Hämatoxylin-Eosin-Färbung nicht oder nur schwerlich möglich, sie seien aber beispielsweise mittels Alcianblau darstellbar, weil sie viel Hyaluronsäure enthalten sollen. Aus diesem Grund wird das PVS gelegentlich auch als hyaluronsäurereiches Knoten- und Leitungssystem (englisch Hyaluronic-Acid-Rich Node and Duct System, Abk.: HAR-NDS) bezeichnet. Auch die Darstellung des Transportes der Flüssigkeit im PVS bedürfe spezieller Methodik (als Beispiel werden fluoreszierende Nanopartikel genannt).

Obwohl Annahmen über seine konkrete Funktion im Körper bislang sämtlich unbewiesen sind, beflügelt es die Vorstellungen mancher Forscher und Autoren, die glauben, dass mit dem PVS ein nachvollziehbarer Mechanismus für die Erklärung bislang schwer erklärbarer medizinischer Phänomene gefunden wurde. So wird beispielsweise gemutmaßt, dass es sich beim PVS um neurohormonales Gewebe, oder aber einen alternativen Transportweg zur zielgenauen Verbringung von Vorläufer- und Immunzellen handeln könnte.

Als Erstbeschreiber gilt der Nordkoreaner Kim Bong-han, der 1961 erstmals über das, wie er es damals nannte, „Kyungrak-System“ publizierte. Kim erhielt anfänglich von seiner Regierung intensive Unterstützung, in deren Rahmen das PVS in „Bonghan-System“ umbenannt wurde. Im Jahre 1966 verschwanden während nationaler Umstrukturierungsmaßnahmen, die auch Gesundheitspolitik und medizinische Forschung betrafen, Kims Arbeiten, sein Institut und auch die Personen, die daran beteiligt waren, kommentarlos. Auch seine Arbeiten wurden verworfen und gerieten in Vergessenheit. Erst in den 2000er Jahren wurde die Forschung in diesem Bereich durch den Physiker Soh Kwang-sup und die Tieranatomin Hyomoon Kang an der Seoul National University (Südkorea) und mit Hilfe der detaillierten Aufzeichnungen des Japaners Satoru Fujiwara aus dem Jahr 1967 fortgesetzt. Forschung zum PVS wird von der südkoreanischen Regierung unterstützt, sodass im Jahre 2010 eine neuerliche Umbenennung in Primo Vascular System (PVS) stattfand. Für die Jahre 2010 bis 2015 listete die Datenbank der US National Library of Medicine etwa 70 Einträge wissenschaftlicher Quellen zu diesem Forschungsfeld auf.

Anatomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das PVS soll aus Knoten (Primoknoten) und Gefäßen (Primogefäße) bestehen, es enthalte sogenannte Primoflüssigkeit mit erheblichem Zellgehalt. Es bilde ein dichtes Netzwerk, das den ganzen Körper durchziehe und frei verliefe, dennoch aber zumindest teilweise den Verläufen von Nerven, sowie Blut und Lymphgefäßen folge. Auch scheine es früh bei der Embryogenese zu entstehen, so sollen sich bereits im Blastoderm unbebrüteter Hühnereier erste Hinweise darauf finden lassen.[1] Primoknoten unterschieden sich von Lymphknoten durch die dort hohe Zahl an Mastzellen,[2][3] größere Primogefäße seien nicht einlumig, sondern bestünden aus einem Bündel an Kapillargefäßen (p-Nebengefäße).[2] Das PVS unterschiede sich in seinem Aufbau von Blut- und Lymphgefäßen und zeige auch keine Expressionen von CD31 (Marker für Blutgefäße) und LYVE1 (Marker für Lymphgefäße).[4] Es sei jedoch nicht nachgewiesen, dass der morphologische Aufbau des PVS und die darin enthaltene Primoflüssigkeit an allen nachfolgend aufgeführten Lokalisationen identisch sind.[4]

Strukturen des PVS fänden sich an zahlreichen inneren Organen und Geweben wie beispielsweise Hirnventrikeln, Unterhautgewebe, Leber, Niere und dem Magen-Darmtrakt. Auch kämen sie im Lumen von Blut- oder Lymphgefäßen vor. Ihr Verlauf sei jedoch nicht abhängig vom Verlauf anderer Gefäßstrukturen oder des Nervensystems.[5]

Konkret sei das PVS bei Säugetieren an den Oberflächen und im Parenchym innerer Organe, sowie in Blut- und Lymphgefäßen gefunden worden.[6][7] So habe man es in den Herzkammern,[8] der unteren Hohlvene, der Lebervene, der Pfortader, der Vena femoralis, der Aorta[9] und im großen Lymphgefäß entlang der unteren Hohlvene[5][10][11][12][13] nachweisen können. Gefäße des PVS seien innerhalb der Blut- und Lymphgefäße gefunden worden. Lägen diese Gefäße in Lymphgefäßen, so flottierten sie frei in die Lymphe.[5][11] Die Gefäße und Knoten des PVS fänden sich auch in der Hirnhaut, im dritten und vierten Hirnventrikel, dem Aquaeductus mesencephali und entlang des Zentralkanals des Rückenmarks.[14][15] Das PVS soll auch auf der Arachnoidea und dem Kleinhirn,[16] sowie dem Peri- und Epineurium des Ischiasnerven dargestellt worden sein.[16][17][18] Auch auf den Oberflächen von Leber, Magen, Lunge, Blase, Milz, Pankreas, Nieren und Nebennieren, Omentum und Bauchhöhle, sowie Dünn- und Dickdarm fänden sich Gefäße und Knoten des PVS.[19][20][21][22][23][24] Ebensolche fänden sich auch in der Hypodermalschicht der Haut, der oberflächlichen Faszie,[25] dem Fettgewebe[26] und auf Tumoren umgebender Faszie.[27] Das PVS könne auch mit Tumorgewebe, das in inneren Organen wächst und mit den Faszien von Tumorgewebe verbunden sein.[27][28][29]

Primogefäße und -knoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesamtheit der Verknüpfungen des PVS im Körper abbilden und kartieren zu können sei bis dato (2016) noch nicht möglich, entsprechende Methoden würden jedoch diskutiert. Möglich sei es lediglich gewesen, einzelne Gefäßverläufe über längere Strecken nachzuvollziehen. Diese folgten dabei meist völlig eigenständigen Routen, unabhängig von Nerven, Blut- oder Lymphgefäßen.[4][30]

Primogefäße mit Trypanblau gefärbt. Über dem Dünndarm (SI) käme eine Kreuzung (Stern) zur Darstellung, von der auch ein Gefäß Richtung Leber (L) ziehe. (Abb. 4)

Immunhistochemisch sei dargestellt worden, dass das PVS (Primogefäße und -knoten) von einer Zellschicht (Epithel) aus EMP-3- (Epithelmembranprotein-3) positiven spindelartig geformten Epithelzellen umgeben und innen von einer Lage vWF- positiver und CD31-negativer Endothelzellen ausgekleidet sei.[4][15][31]

Der Durchmesser typischer Primogefäße liege üblicherweise bei 20 bis 50 Mikrometern. Sie seien mehrlumig, da sie aus einem Bündel an p-Nebengefäßen bestünden.[Anmerkung 1] Letztere sollen einen Durchmesser von 5 bis 10 Mikrometern haben.[4][32][33] In den Primogefäßen sei der Raum zwischen den p-Nebengefäßen durch extrazelluläre Matrix ausgefüllt, in der Kollagenfasern nachgewiesen worden sein sollen. Die Primogefäße selbst würden von einer Epithelschicht ummantelt, die positiv auf Keratin 10 reagiere. Ein oder mehrere Primogefäße sollen in einen Primoknoten eintreten.[4]

Die p-Nebengefäße besäßen ein Lumen, das die Primoflüssigkeit enthalte und das von einer Zellschicht (Endothel) ausgekleidet sei. Diese enthalte stabförmige Kerne, die längs der Gefäßachse ausgerichtet seien[2] und wisen nicht nur deshalb andere Eigenschaften auf, als das Endothel der beiden anderen Gefäßsysteme (s. a. o.).[34] Die p-Nebengefäße sollen sich in den Primoknoten knäuelartig darstellen.

Die Primoknoten sollen einen Durchmesser zwischen 100 und 1000 Mikrometern haben.[32][33] Sie seien vom gleichen Epithel wie die Primogefäße umgeben und sollen in ihrem Inneren Lumina aufweisen, deren Endothel dem der p-Nebengefäße entspreche. Primoknoten sollen ebenfalls Primoflüssigkeit enthalten und unterschieden sich von Lymphknoten auch durch die, dort anzutreffende hohe Dichte von Mastzellen.[2][3] Die von letzteren abgegebenen Granula sollen sich in Gefäßen und Knoten bewegen.[6]

Primoflüssigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darstellung der Bewegung der Primoflüssigkeit an der ventralen Bauchwand (Linea alba – von dorsal) mittels fluoreszierender Nanopartikel, die in einen Primoknoten injiziert worden waren.
Oben: Übersicht des untersuchten Bereichs
Unten links: Ein Primoknoten, kontrastiert durch die Nanopartikel
Unten rechts: Ein kontrastiertes Primogefäß (Abb. 5)

Die Zusammensetzung der Primoflüssigkeit unterscheidet diese von Blut oder Lymphe. In der Primoflüssigkeit zirkulieren neben Immun- und Vorläuferzellen auch sehr kleine Zellen, die einen Durchmesser von etwa ein bis drei Mikrometern haben und so auch als p-Mikrozellen bezeichnet werden. Diese p-Mikrozellen weisen ebenfalls Eigenschaften von pluripotenten oder multipotenten Stammzellen auf.[34] Insgesamt konnten mindestens fünf Zellarten differenziert werden, die in der Primoflüssigkeit, nicht aber in anderen Körperflüssigkeiten vorkommen.[35]

Die Primoflüssigkeit ist in den Gefäßen und den Knoten des PVS nachweisbar.[2][3] Die in Primogefäßen enthaltene Primoflüssigkeit ist nicht klar vom Inhalt der Primoknoten zu unterscheiden.

Die Primoflüssigkeit weist eine hohe Konzentration von Hyaluronsäure auf. Die Primogefäße lassen sich deshalb mit Alcianblau, einem Farbstoff, der Glykosaminoglykane (wie Hyaluronsäure) gut anfärbt, kontrastieren.[5][6] Dies brachte dem PVS auch den Namen hyaluronsäurereiches Knoten- und Leitungssystem (hyaluronic acid-rich node and duct system, Abk.: HAR-NDS) ein.[36] Auch die von den zahlreichen Mastzellen in den Primoknoten abgegebenen Granula, sowie auch Hormone wie Adrenalin und Noradrenalin finden sich darin.[6][37][38][39] Zudem ist sie reich an verschiedenen Arten basophiler Granula[40] und enthält verschiedene Proteine[41]

In der Primoflüssigkeit konnten auch hämatopoetische Vorläuferzellen, wie die von Granulozyten, Makrophagen, Erythrozyten und multipotente Vorläuferzellen, sowie besonders häufig die der Mastzellen gefunden werden. Diese kommen im PVS fünfmal häufiger vor, als im Knochenmark. Ergänzend finden sich dort auch pluripotente Stammzellen die zu Hämangioblasten ähnelnden Zellen (diese sind CD45−negativ und Flk1-positiv) und letztlich zu hämatopoetischen Vorläuferzellen und anderen Blutzellen werden können.[6] Auch enthalten die Knoten unterschiedliche Immunzellen, wie beispielsweise Mastzellen (s. o.), Histiozyten, sowie eosinophile und neutrophile Leukozyten. Von den Mastzellen abgegebene Granula können in den in einem Knoten befindlichen p-Nebengefäßen nachgewiesen werden (also in der Primoflüssigkeit).[31] In den Knoten finden sich aber nicht nur die Zellen des angeborenen Immunsystems, sondern auch chromaffine Zellen die Adrenalin und Noradrenalin produzieren.[6]

Die Primoflüssigkeit enthält auch p-Mikrozellen. Diese ähneln Stammzellen[26][42][43][44] und sind keine apoptotischen Körperchen (Zellreste mit Zellmembran), zumal auch ihre Membranen viel härter sind als die Membranen von apoptotischen Körperchen ähnlicher Größe.[45] Die p-Mikrozellen sind kleine unreife Zellen, die konkret angezüchtet werden können.[4][46][47] Sie exprimieren einige für pluripotente Stammzellen typische Biomarker (Oct-4, CD133, Sox2, Stella, Rex1, Klf4 und Nanog). Ihre Ähnlichkeit mit embryonalen Stammzellen (embryonic-like stem cells) ist bislang noch nicht endgültig untersucht.[34][48]

Eine Messung der Fließgeschwindigkeit nach Injektion des Farbstoffes Alcianblau in die Oberfläche der Leber ergab 300 Mikrometer pro Sekunde.[49] Die Geschwindigkeitsmessung mithilfe radioaktiver Tracer ergab Werte zwischen 100 und 800 Mikrometer pro Sekunde.[9][50][51] Die Flüssigkeit des PVS würde damit schneller als Lymphe fließen.[41] Auch fluoreszierende Nanopartikel sind zur Darstellung der Strömung geeignet.[2]

Funktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Annahmen über die konkrete Funktion des PVS im Körper sind bislang sämtlich unbewiesen. Auch ist nicht bekannt, ob das PVS erkranken kann. Das beflügelt die Vorstellungen mancher Forscher und Autoren, die glauben, dass mit dem PVS ein nachvollziehbarer Mechanismus für die Erklärung bislang schwer erklärbarer medizinischer Phänomene gefunden wurde.

Wegen der hohen Dichte von Mastzellen in den Knoten werden eine Bedeutung des PVS für Immunfunktion und Allergien,[3] ob der Anwesenheit der p-Mikrozellen (die Eigenschaften von Stammzellen aufweisen) eine Beteiligung des PVS an regenerativen Prozessen[34] diskutiert.

Da das PVS ein dicht den ganzen Körper durchziehendes Netzwerk bildet, es sich auf an den Oberflächen und im Inneren der Organe, in der Unterhaut, innerhalb von Lymph- und Blutgefäßen und entlang von Nervensträngen findet und hämatopoetische Vorläuferzellen und pluripotente Stammzellen beinhaltet (diese Zellen scheinen längere Zeit in den Primoknoten zu verharren), könnte es ein möglicher alternativer Transportweg für sie sein. Durch das PVS könnten also Vorläufer- und Immunzellen zielgenau befördert werden.[6] Auch gibt es Hinweise, dass sich die p-Mikrozellen zu Nervenzellen entwickeln können und damit nach Minderdurchblutung des Gehirns regenerativ wirken.[46]

Auffällig sind die, gut mit Chromsalzen anfärbbaren (chromaffinen) Zellen im PVS. Diese sind beispielsweise vergleichbar denen des Nebennierenmarks. Das lässt an eine endokrine Funktion denken,[42][52][53] zumal die Primoflüssigkeit Adrenalin und Noradrenalin enthält.[37][38][39] So könnten die Hauptfunktionen des PVS in Bereitstellung und Transport von Hormonen, gleichermaßen wie es neurohormonales Gewebe im Gehirn tut, liegen.[15]

Bekannt ist, dass Primoflüssigkeit in den Primogefäßen fließt. Bislang sind aber weder der dafür verantwortliche Mechanismus, noch der Weg, den die Flüssigkeit im PVS nimmt abschließend aufgeklärt. Diskutiert werden ein aktiver Flüssigkeitstransport mittels peristaltischer Welle und Gefäße, die die einzelnen, anatomisch getrennt liegenden Abschnitte des PVS miteinander verbinden.[4][54] Eine der Funktionen des PVS kann daher im aktiven Transport der, von den Mastzellen abgegebenen Granula bestehen,[31] oder aber als Metastasierungsweg.[29][55]

Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das PVS lässt sich am besten am lebenden Tier darstellen, ursächlich wird eine rasche Degeneration post mortem angenommen.[56] Daher erfolgt die erste Anfärbung im Rahmen einer Operation. Dabei können auch Gewebeproben entnommen werden.

Kontrastierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trypanblau wird eingesetzt um das PVS in vivo ‚im Lebendigen‘ in situ ‚am Ort‘ zu kontrastieren und nicht als Färbung histologischer Präparate im klassischen Sinne. Mit seiner Hilfe konnten beispielsweise das Netzwerk des PVS im Bauchfett des Netzes und dem Eingeweideblatt des Bauchfells, in Rückenmark und Gehirn, um Krebsgeschwülste, im Herzen und auf Leber und Darm herum sichtbar gemacht werden.[57][58][59]

Alcianblau wird eingesetzt, weil es das PVS gut kontrastiert, was wahrscheinlich auf dessen hohen Gehalt an Hyaluronsäure zurückzuführen ist.[57]

Eine weitere Methode zur Bildgebung ist die Injektion von fluoreszierenden Nanopartikeln in die Primoknoten. Anschließend kann die Verteilung der Partikel in den Primogefäßen und deren Anreicherung in benachbarten Primoknoten mit dem Phasenkontrastmikroskop beobachtet werden.[2]

Für die Darstellung des PVS innerhalb der Lymphgefäße wurden die Farbstoffe Janusgrün B, Alcianblau, der fluoreszierende Farbstoff DiI und fluoreszierende magnetische Nanopartikel verwendet.[57]

Die Farbstoffe Trypanblau und Toluidinblau verhalten sich bei der Darstellung des PVS in Lymphgefäßen völlig anders als Alcianblau. Trypanblau wurde in vivo nach zwei Stunden wieder vollständig ausgewaschen und färbte weder das Lymphgefäß, noch das dort drinnen liegende PVS. Das Toluidinblau hingegen färbt das PVS in Lymphgefäßen nicht an, jedoch das Lymphgefäß selbst. Die Färbung der Lymphkapillaren der Haut kann beispielsweise mit Evansblau oder Guanylatzyklase erfolgen.[57] Toluidinblau ist daher eine Möglichkeit, Primo- von Lymphknoten zu unterscheiden.[2]

Am lebenden Tier kann die Darstellung des PVS subkutan, sowie an den Oberflächen von Leber und Darm auch mittels einer Färbung vom Romanowsky-Typ (Hemacolor) erfolgen. Die erste Lösung besteht dabei aus Methylalkohol zur Fixation, die zweite aus gepuffertem Eosin und die dritte aus phosphatgepuffertem Thiazin für die Methylenblau-Färbung.[58]

Chrom-Hämatoxylin (Cr-Hx) färbt chromaffine Granula oder auch Nukleinsäuren stark, daher ist es auch zur Darstellung des PVS geeignet.[56]

Auch konnte gezeigt werden, dass das PVS im Wandblatt des Bauchfells nahe der Linea alba mittels konventioneller histologischer Färbungen (Hämatoxylin-Eosin-Färbung, Masson-Trichrom-Färbung oder Toluidinblau) kaum erkennbar ist. Die Pikro-Siriusrot-Färbung lässt jedoch dort Primoknoten von Bauchfell und tiefer Faszie unterscheiden.[2]

Abgrenzung von Artefakten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Artefakte können bei Präparation und Entnahme der Gewebeproben des PVS auftreten. Das Häufigste ist das Blutgerinnsel, das zeitnah entsteht, wenn Blutgefäße dabei verletzt wurden (auch in Lymphgefäßen können sich Thromben bilden). Dabei bildet das fadenförmige Protein Fibrin ein Netzwerk, das die Blutzellen (in der überwiegenden Mehrzahl Erythrozyten[Anmerkung 2]) einschließt. Das erschwert die Darstellung, besonders des PVS in Blutgefäßen und Herz. Das PVS kann sich innerhalb dieser Thromben finden. Ein weiteres typisches Artefakt sind fadenförmige Strukturen, die bei Präparation der Faszie entstehen, wenn des PVS von Organoberflächen entnommen wird. Das ist wahrscheinlich auf die dort vorkommenden Fibroblasten und Fibrozyten, sowie Proteinfasern (kollagene, elastische und retikuläre Fasern) zurückzuführen.[56]

Färbungen sind ein Weg, in entnommenem Gewebe Artefakte vom PVS unterscheiden zu können. Dabei ist es hilfreich, Bestandteile der relevanten Struktur zu identifizieren, die sich in Artefakten nicht oder in deutlich anderer Menge wiederfinden. Solche Bestandteile sind im Falle des PVS beispielsweise Zellkerne (oder Teile davon), Hyaluronsäure und chromaffine Granula. Letztere färben sich beispielsweise gut durch Chrom-Hämatoxylin an. Auch die Anwendung von Färbungen bedarf entsprechender Erfahrungswerte. So färben sich beispielsweise bei zu langer Einwirkzeit auch Zellen der Umgebung, also solche, die nicht zum PVS gehören, an. Zudem kann es bei der Färbung noch zu Artefaktbildung kommen, so können beispielsweise manche Färbungen mit dem Endothel von Blut- und Lymphgefäßen chemisch reagieren und dabei fadenförmige Strukturen bilden.[56]

Zur sicheren Identifikation des PVS in Präparaten dient auch die Darstellung der Zellen des Endothels von p-Nebengefäßen mit stabförmigen Kernen. Hierzu eignet sich auch die Feulgenreaktion,[60] die dazu sowohl schon von Kim in den 1960er Jahren, als von der modernen Forschung eingesetzt wird. Diese stabförmigen Kerne liegen in Achsrichtung der gebündelt in den Primogefäßen vorkommenden p-Nebengefäße.[56]

Der Nachweis von DNA im PVS lässt dieses auch von Reissnerfasern unterscheiden. Auch finden sich dort keine Zellmembranen, weshalb sich DiI ebenfalls zur Differenzierung eignet.[56]

Forschungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entdeckung dieses neuen morphologischen und funktionellen Systems (PVS) erfolgte in zwei Etappen. Die erste begann mit den Arbeiten von Kim Bong-Han in den 1960er Jahren.[61][62][63][64][65] Nachdem diese über Jahrzehnte in Vergessenheit geraten waren, wird auf diesem Gebiet seit den 2000er Jahren intensiv geforscht, insbesondere auch durch Mitarbeiter der Seoul National University (SNU). Mittlerweile konnten definierte und detailliert beschriebene morphologische und funktionelle Aspekte erfasst werden.[66][67]

Die 1960er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kim Bong-Han auf einer nordkoreanischen Briefmarke von 1964. (Abb. 10)

Die erste Publikation zu diesem Thema fand im Rahmen des Pyongyang Medical School Scientific Symposiums am 18. August 1961 statt. Kim Bong-han präsentierte dabei seine Arbeit mit dem Titel Research on the Real Entity of Kyungrak System (Kyungrak in chinesischen Schriftzeichen: 經絡 bedeutet ‚Akupunkturmeridian‘[4]). Er berichtete dabei über seine Entdeckung eines neuen Organs, das er verantwortlich für die elektrischen Reaktionen an Akupunkturpunkten und Meridianen machte. Seine Arbeiten erregten damals großes Aufsehen in Nordkorea. Sie wurden beispielsweise 1962 bei der vierten Versammlung der kommunistischen Partei Nordkoreas als Beweis einer selbstständigen Seele der Nation präsentiert. Auch beglückwünschte ihn der damalige Machthaber in Nordkorea Kim Il Sung persönlich dazu. Ende 1963 wurde das Kyungrak-System in Bonghan-System umbenannt. Diese Umbenennung auf den Namen des Entdeckers ist für koreanische Verhältnisse sehr unüblich und es ist nicht klar, ob sie von der Regierung verordnet oder von Bong-Han Kim auf eigenen Wunsch hin vorgenommen wurde. Kims Entdeckung wurde in Nordkorea damals mit der Entdeckung von Iwan Petrowitsch Pawlow gleichgesetzt, der für seine den Nobelpreis erhalten hatte. Kims Publikationen wurden ins Englische, Russische, Chinesische, Japanische und Französische übersetzt. Auch erhielt Kim ein eigenes Forschungsinstitut mit 40 modern eingerichteten Laboratorien und wurde Präsident der 1964 neu gegründeten Chosun Kyungrak Society. 1965 beschrieb er erstmals einen neuen, nur etwa 1 Mikrometern messenden Zelltyp im Bonghan-System, den er Sanal (übersetzt soviel wie ‚lebende Eier‘) nannte. Die kommunistische Partei Nordkoreas nutzte die Arbeit Kims zu propagandistischen Zwecken, insbesondere im Hinblick auf die Unabhängigkeit Nordkoreas von China und Russland. Ein Jahr später, 1966, entfernte die Partei Führungspersonen aus den Bereichen Gesundheitspolitik und medizinische Forschung und gab bekannt, sie würde nun die auf Genetik beruhenden biologischen Wissenschaften anerkennen. Ab diesem Zeitpunkt verschwanden Kims Arbeiten, sein Institut und die Personen, die daran beteiligt waren kommentarlos. 1967 beschied die medizinische Gesellschaft Russlands, dass Kims Arbeit nicht ausreichend wissenschaftlich fundiert und daher zu verwerfen sei. Da der komplette Forschungszweig, das Institut und auch die beteiligten Personen plötzlich verschwanden, gingen Gerüchte um, Kim habe seine Forschungsergebnisse gefälscht, sei mit den Versuchspersonen nicht menschenwürdig umgegangen, oder sei in den Machtkampf zwischen Kim Il Sung und Park Keum Chul (dessen Tochter Park Jung Sik seine Mitarbeiterin war) geraten. Insgesamt hatte Kim von August 1961 bis Dezember 1965 zu dem Thema publiziert.[68] Auffallend ist, dass Kim in seinen Arbeiten nie detailliert beschrieb, wie das System darzustellen ist. Ob die nordkoreanische Regierung das veranlasste, um das Monopol auf dieses Forschungsgebiet in Nordkorea zu halten, oder ob Kim fürchtete andere Forscher könnten ihm seine führende Rolle streitig machen, ist unklar.[69]

International erregte Kims erste Veröffentlichung Aufmerksamkeit in China, dem damaligen Burma, Polen, Vietnam, Indien, Albanien, den Vereinigten Staaten von Amerika, dem damaligen Westdeutschland, Frankreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Japan. Seine weiteren Publikationen wurden besonders in den Ländern, in denen asiatische Medizin betrieben wird, aufmerksam verfolgt und gleichzeitig angezweifelt. In Japan starteten eigene Forschungen zu diesem Thema und Hadai Tsudomu publizierte 1965 den Titel Bonghan corpuscles and ducts in fact exist. Ein Jahr später veröffentlichte der Wiener Histologe und Alternativmediziner Gottfried Kellner über mit elektronenmikroskopischen Methoden untersuchte Beziehungen zwischen Gewebsstrukturen in Horizontalschnitten der Haut und 24 Akupunkturpunkten bei Hasen und wies Kims Ergebnisse zu Bonghan-Strukturen der Haut zurück.[70] Ein weiteres Jahr später (1967) identifizierte Satoru Fujiwara (Anatomieprofessor an der Osaka City University) mittels Vertikalschnitten zwei Unterarten des Bonghan-Systems. Seine Arbeit wiederum wurde in Japan von der Medical School der Universität Tokio als fehlerhaft verworfen, was zur Folge hatte, dass die medizinische Gesellschaft Japans das Bonghan-System als „nicht existierend“ erklärte.[71]

Die Arbeiten von Kim aus den 1960er Jahren werden wegen unzureichender Beschreibungen der Methodik und mangelhafter Protokollierung (s. o.) heutzutage nicht als beweisend, sondern nur als Hypothesen angesehen. Bei seinen damaligen Arbeiten verwendete er neben klassischen anatomischen und histologischen Methoden auch radioaktive Dosimetrie, verschiedene Färbungen und Histochemie.[72]

Hypothese von Kim Bong-Han[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kim beschrieb das PVS als ein unabhängiges funktionelles morphologisches System, dessen oberflächlichen und extravasalen Teile durch oberflächliche Knoten und dessen tiefe Anteile durch intravaskuläre Anteile, tiefe Knoten und Organknoten verbunden sind. Die oberflächlichen Knoten haben eine Muskelschicht und bestehen aus verschiedenen Zellen, ihre Struktur unterscheidet sich von der der tiefen Knoten. Alle Knoten beinhalten verschiedene Arten von Nukleinsäuren, insbesondere DNA.[72]

Aus On The Kyungrak System (1963): In einen Primoknoten war radioaktives Phosphor injiziert worden. Die Ausbreitung wurde anschließend photographisch dokumentiert und als Verlauf des PVS interpretiert. (Abb. 11)

Im PVS zirkuliert eine Flüssigkeit. Ihre Strömung ist langsamer als der Fluss in Blut- oder Lymphgefäßen. Sie fließt in eine Richtung und begleitet den Blutfluss. Dieser Flüssigkeitsstrom ist abhängig von Herzschlag und den Drucken von Blut und Lymphe. Die Gefäße des PVS haben einen Mechanismus, der die Flüssigkeit darin aktiv zirkulieren lässt.[72] In dieser Flüssigkeit findet sich DNA außerhalb des Zellkerns, aber auch RNA, Stickstoff, Fette, reduzierende Zucker, Hyaluronsäure, 19 freie Aminosäuren und 16 freie Mononukleotide. Die Routen der Strömung sind miteinander verbunden, aber relativ unabhängig. Die Flüssigkeit zirkuliert nur in einer bestimmten Region, kann aber auch über Verbindungen zu anderen Teilen des PVS gelangen.[72]

Die Nebengefäße des PVS bestehen aus Endothelzellen mit stabförmigen Kernen, glatten Muskelzellen und einer Adventitia. Faserstrukturen und amorphen Substanzen existieren zwischen ihnen. Die Gefäße werden von einer Membran umgeben. Die Knoten des PVS bestehen aus Nebengefäßen und verschiedenen Zellen. Die Nebengefäße sind dicht verteilt, vergrößert und miteinander vernetzt. Kim entwickelte seine Idee für die PVS durch Hinzufügen von innerem und äußerem PVS.[72]

Die Gefäße des PVS weisen bioelektrische Aktivität, exzitatorische Leitfähigkeit und mechanische Beweglichkeit auf. Die elektrische Aktivität ändert sich in Abhängigkeit von den, auf das PVS wirkenden Reizen. Alle Zellkerne eines Gewebes sind mit feinen Endgefäßen (Teile der Nebengefäße) verbunden. Letztere wiederum sind verbunden mit den Gefäßen des PVS in den jeweiligen Organen. Die Knoten des PVS in diesen Organen sind in einem bestimmten Bereich mit den Zellen des Organgewebes verbunden.[72]

Die Flüssigkeit des PVS zirkuliert von den oberflächlichen zu tiefen Knoten, dann zu den Knoten der Organe und abschließend zu den Gewebezellen. Veränderungen dieser Flüssigkeit beeinflussen die Funktion der Organgewebe. Eine Stimulation des PVS führt zu Veränderungen von Frequenz und Schlagkraft des Herzens, der Darmbewegung und der Ermüdungskurve der Skelettmuskulatur. Ein Durchtrennen des PVS verursacht deutliche Veränderungen wie Karyolyse, Apoptose der Zellen und reduzierte Erregbarkeit von Nerven und Muskelbewegung.[72]

Die Entwicklung der Meridiane (also des PVS) erfolgt vor der Entwicklung anderer Organe, wie Blutgefäß- und Nervensystem. Die Bildung der PV-Blasten tritt innerhalb von sieben bis acht Stunden nach der Befruchtung ein. Die Bildung des primordialen PVS tritt innerhalb der ersten zehn Stunden nach der Befruchtung ein. Das erste primitive Gefäßlumen tritt nach 15 Stunden auf. Nach 10 bis 28 Stunden ist die erste Lumenbildung abgeschlossen.[72]

Das PVS spielt eine wichtige Rolle während der Entwicklung eines Organismus und scheint bei zahlreichen Lebewesen wie wirbellosen Tieren, Wirbeltieren und Pflanzen vorzukommen. Lebende Organismen halten sich selbst am Leben durch die Regeneration, die dem sogenannten Sanal-Zellzyklus folgt. Sanals (Mikrozellen) wachsen in die Zellen und Zellen wiederum werden zu Sanals. Ein Sanalsom ist eine Art von Chromosom, das sich bildet, wenn sich Zellen teilen. Das Chromosom entsteht in der Metaphase der Zellteilung. Hämatopoetische Organe wie Knochenmark, Milz und Lymphknoten haben gut entwickelte PVS-Gefäße, deren Strukturen und Funktionen denen der Knoten des PVS ähnlich sind.[72]

Nach dem Jahr 2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuerliche Forschungen auf diesem Gebiet begannen erst wieder nach dem Jahr 2000 an der Seoul National University (SNU). Soh Kwang-Sup, einem dortigen Physiker war aufgefallen, dass er bei der Erforschung physikalischer Signale (elektromagnetische Felder und Photonenemissionen) aus dem menschlichen Körper neue Modelle benötigte, wobei er dazu die Arbeiten von Kim aufgriff. Im Juli 2002 startete er zusammen mit Hyomoon Kang einer Tieranatomin der Universität Harbin (China)[69] und Jiaowen Jiang (China)[73] Forschungen zum Bonghan-System. Nach ersten Fehlschlägen griff Soh auf die Aufzeichnungen Satoru Fujiwaras zurück und sie konnten 2003 so das Bonghan-System neuerlich darstellen. Der erste Durchbruch gelang jedoch erst fünf Jahre (2008) später durch die Entwicklung einer geeigneten Färbetechnik unter Verwendung von Trypanblau.[73] 2009 bemühte sich Soh nun um Unterstützung seiner Forschungen durch die südkoreanische Regierung. Im Rahmen dieses Prozesses wurde angemahnt, den bisherigen Namen Bonghan-System, der sich auf den Nordkoreaner Kim bezog und dem gleichzeitig der Makel einer alten und verworfenen Theorie anhaftete, zu ändern. Auch sind die Ansätze der modernen Forschung mit denen von Kim[Anmerkung 3] inkompatibel.[34] Daher wurde die ursprünglich von Kim verwendete Terminologie dann im Jahre 2010 von Soh zugunsten der Bezeichnung Primo Vascular System (PVS) verworfen. Die neue Terminologie stellte er im Rahmen des ersten internationalen Symposiums über das PVS in Korea am 17. September 2010 vor.[48][69][74] Die Umbenennungen fand folgendermaßen statt. Das Bonghan-System (BHS) hieß von da an Primo-Gefäßsystem (engl.: Primo Vascular System, Abk.: PVS), die Bonghan-Kanäle (BHD) hießen Primogefäße (engl.: primovessels, Abk.: PV), die Bonghan-Corpuskel (BHC) hießen Primoknoten (engl.: primonodes, Abk.: PN), die Bonghan-Kanälchen hießen p-Nebengefäße (engl.: primosubvessels), der Bonghan-Liquor hieß Primoflüssigkeit (engl.: primofluid) und die Sanal hießen p-Mikrozellen (engl.: primomicrocells).[48] 2010 wurde unter dem Vorsitz von Soh die International Society of Primo Vascular System gegründet, deren einziges deutsches Gründungsmitglied Peter Vaupel war.[75]

Nach 2010, als die (Wieder-)Entdeckung des PVS bestätigt, die erste geeignete Färbemethode gefunden war und ab 2010 auch die entsprechenden Forschungsgelder zur Verfügung standen, konnte die moderne Forschung anlaufen. Für die Jahre 2010 bis 2015 listete die Datenbank der US National Library of Medicine etwa 70 Einträge wissenschaftlicher Quellen auf.[66][67] Mittlerweile bemühen sich nicht nur südkoreanische Arbeitsgruppen um diese Fragestellung, sondern auch Wissenschaftler aus anderen asiatischen Ländern, Nordamerika und Europa.[Anmerkung 4] Die Arbeiten stammen aus zahlreichen Fachdisziplinen, besonders natürlich aus mikroskopischer Anatomie und Stammzellenforschung.[Anmerkung 5] Die Publikationen erschienen in PLOS ONE, Die Naturwissenschaften, The Anatomical Record, Stem Cells and Development und anderen.[Anmerkung 6] Sie beschäftigten sich in erster Linie mit der Identifizierung, Darstellung und Abgrenzung des PVS von anderen Strukturen, sowie der Entwicklung neuer Ideen und Verfahren, das PVS mit den modernen Möglichkeiten erfassen zu können.[76]

Um das PVS als neues, bisher nicht bekanntes Gefäßsystem zu etablieren, mussten vorrangig zwei Sachverhalte geklärt sein. Zum einen war es zwingend notwendig, dass die Strömung der Flüssigkeit im PVS bildgebend dargestellt wurde und zum anderen musste die Frage geklärt werden, warum das PVS sich bislang in histologischen Studien nicht darstellte. Die Bewegung der Flüssigkeit im PVS konnte bislang mittels Injektion von Alcianblau, oder auch von fluoreszierenden Nanopartikeln nachvollzogen werden. Zur zweiten Fragestellung wurden histologische Schnitte mit konventionellen Färbemethoden wie Hämatoxylin, Eosin, Massons-Trichrom und Toluidinblau kontrastiert. Dabei stellte sich heraus, dass die Strukturen des PVS auch wenn deren Position bekannt war, nicht oder nur schwerlich von Bindegewebe unterschieden werden konnten.

Zur Hypothese Kims gehört aber auch, dass er davon ausging, das PVS sei identisch mit den antiken Meridianen. Dies konnte bisher nicht nachgewiesen werden.[77] Mittlerweile widmen sich auch Studien ernsthaft dieser Fragestellung. Deshalb, oder zur einfacheren Erklärung von Positionen werden in den Forschungsberichten zum PVS die Bezeichnungen von Akupunkturpunkten oder antiken Meridianen benutzt, obwohl das für Leser außerhalb Asiens verwirrend sein mag.[2]

In der Literatur findet sich das PVS auch unter der Bezeichnung neuartige fadenartige Strukturen (engl.: novel threadlike structures, Abk.: NTS). Etwa 20 Studien, die diese Bezeichnung verwenden und sich dabei eindeutig auf das PVS beziehen, sind zwischen 2005 und 2015 in der Datenbank der US National Library of Medicine gelistet.

Eine kleine Gruppe von Autoren benutzt seit den 2010er Jahren eine weitere Bezeichnung für das PVS und seine Bestandteile, bezieht sich aber in ihren Publikation auch auf das PVS. Das PVS wird dabei als hyaluronsäurereiches Knoten- und Leitungssystem (HAR-NDS), die Primoknoten als hyaluronsäurereiche Knoten (HAR-Ns), die Primogefäße als hyaluronsäurereiche Leitungen (HAR-Ds) und die p-Mikrozellen als Knoten- und Gefäßstammzellen (NDSCs) bezeichnet.[36]

So finden sich für das Primo-Gefäßsystem neben den zwei Bezeichnungen aus den 1960er Jahren (Kyungrak- und Bonghan-System), zwischenzeitlich noch zwei weitere.

Prüfung der Hypothese von Kim Bong-Han durch die moderne Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kim hatte die Akupunkturmeridiane gesucht und war dabei auf das PVS gestoßen. Die Existenz des PVS als solches war jahrzehntelang negiert worden, ist mittlerweile jedoch in der Fachwelt akzeptiert: “The primo vascular system (PVS) […] has recently emerged as a third component of circulatory system.” (deutsch: „Das PVS […] hat sich kürzlich als dritte Komponente des Kreislaufsystems herausgestellt.“) (Zitiert nach M. A. Islam et al.: Experimental and Molecular Pathology. 2013, Elsevier-Verlag[78])

Im Fachorgan der British Society for Gene and Cell Therapy ist zu lesen:

The 'Bonghan System (BHS)' was discovered and suggested to contain cells with regenerative capacity in the early 1960s. It had been ignored for a long time due to the lack of sufficient details of experiments, but about 37 years after the initial report, the BHS was rediscovered and named as the 'primo vascular system'.

„Das Bonghan-System wurde in den frühen 1960er Jahren entdeckt. Bereits damals wurde angenommen, dass es Zellen mit regenerativem Potenzial enthält. Diese Entdeckung wurde lange ignoriert, weil es an ausreichenden Details für Experimente mangelte. Aber etwa 37 Jahre nach seiner Erstbeschreibung wurde es wiederentdeckt und Primo-Gefäßsystem genannt.“

– Zitiert nach R. Rai, e. a.: Stem Cells and Development. 2015, Mary-Ann-Liebert-Verlag[79]

Den zentralen Aspekt von Kims Hypothese, die Existenz eines dritten Gefäßsystems neben Blut- und Lymphsystem konnte die moderne Forschung bestätigen. Auch weitere Aspekte von Kims Hypothese konnte sie ganz oder zumindest teilweise nachvollziehen. So wurde beispielsweise PVS an einigen von Kim angegebenen Lokalisationen nachgewiesen. Auch eines der bemerkenswertesten anatomischen Merkmale des PVS, die gebündelt in Primogefäßen verlaufenden p-Nebengefäße (Mehrlumigkeit der Primogefäße) konnte gefunden werden.[4][58] An Primoknoten konnten die umgebende Membran und die beinhalteten p-Mikrozellen dargestellt werden. Dabei fanden sich zudem Stamm- und Immunzellen. Kims Mikrozellen und die Anwesenheit chromaffiner Zellen konnten bestätigt werden, allerdings wies Kim nicht auf die Immunzellen hin.[4] Auch gibt es Hinweise auf das von Kim angenommene frühe Entstehen der PVS im Rahmen der Embryogenese.[80]

Die Zirkulation der Primoflüssigkeit konnte bislang nicht in dem von Kim angenommenen Ausmaß, sondern nur in geringen Umfang nachgewiesen werden. Die Größenordnung der gemessenen Flussgeschwindigkeit entspricht grob der Hypothese. Auch fanden sich wie von Kim beschrieben Adrenalin und Noradrenalin[4] sowie DNA und RNA im PVS.[56][58]

Manches aus Kims Hypothese ist bisher unbestätigt oder muss ergänzt werden. So konnte sein Verlauf mit kleinen peripheren Nerven nicht nachvollzogen werden. Dagegen fanden die Forscher wesentlich mehr und unterschiedlichere Zellen im PVS, als von Kim beschrieben. Kim betonte, dass die p-Mikrozellen zu neuen Zellen heranwachsen und gleichzeitig aus vorhandenen, den Körper durchfließenden Zellen hervorgehen. Die Zirkulation der Primoflüssigkeit will Kim dosimetrisch und mikroautoradiographisch bestimmt haben. Dies konnte bislang nicht bestätigt werden.[56]

Kims Hypothese besagt unter anderem auch, dass die Injektion eines blauen Farbstoffes (unklar welcher) an bestimmten Lokalisationen (Positionen klassischer Akupunkturpunkte) das ganze Netzwerk des PVS zur Darstellung bringt. Diese Behauptung konnte bislang experimentell nicht nachvollzogen werden, zumal auch die Vorgehensweise nicht nachvollziehbar beschrieben wurde.[2] Gesetzt den Fall, dass seine Beobachtung richtig war, so ist diese Interpretation aus dem historischen und kulturellen Hintergrund Kims gut erklärbar. Ein Zusammenhang zwischen Akupunkturmeridianen und PVS kann weder nachgewiesen werden,[77] noch ist er grundsätzlich denkbar, weil auch die erkenntnistheoretischen Hintergründe von asiatischer und westlicher Medizin nicht kompatibel sind.[34] Auch in Kims Aufzeichnungen mangelt es an entsprechenden Ergebnissen.[56] Die modernen Forscher konnten diesbezüglich bislang lediglich das Vorhandensein des PVS unter der Haut und dessen Verlauf entlang der Linea alba nachvollziehen.[58]

Ironically, this new finding in the brain is consistent with an existing working hypothesis, namely, that the acupuncture meridian system, a key channel network in Oriental medicine, is a real anatomical system, called the primo vascular system.

„Ironischerweise ist das Neugefundene vereinbar mit einer alten Arbeitshypothese, nämlich, dass das System der Akupunkturmeridiane, ein entscheidendes Netzwerk von Kanälen in der orientalischen Medizin, ein reales anatomisches System darstellt, das Primo-Gefäßsystem genannt wird.“

schrieben Forscher 2015 im Journal Neural Regeneration Research, nachdem sie Strukturen des PVS in der Hirnhaut von Ratten gefunden hatten. “However […]” so schrieben sie weiter “[…] we hypothesized that one of the main functions of the primo vascular system is to contain and transport hormones in the same way that neurohormonal tissue in the brain does.” (deutsch: „Wie auch immer […] stellen wir die Hypothese auf, dass die Hauptfunktionen des PVS in Bereitstellung und Transport von Hormonen, gleichermaßen wie es neurohormonales Gewebe im Gehirn tut, liegen.“) (Zitiert nach Ho-Sung Lee et al.: Neural Regeneration Research. 2015, Wolters Kluwer Medknow-Verlag[15])

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kwang-Sup Soh, Kyung A. Kang, David K. Harrison (Hrsg.): The Primo Vascular System. Its Role in Cancer and Regeneration. Springer Science & Business Media, 2011, ISBN 978-1-4614-0601-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Primo-Gefäßsystem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lee BC, Lee HS, Kang DI.: Growth of microgranules into cell-like structures in fertilized chicken eggs: hypothesis for a mitosis-free alternative pathway. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. 5, 2012, S. 241–247, PMID 22898067, doi:10.1016/j.jams.2012.05.006
  2. a b c d e f g h i j k Jang H, Yoon J, Gil H, Jung SJ, Kim MS, Lee JK, Kim YJ, Soh KS.: Observation of a Flowing Duct in the Abdominal Wall by Using Nanoparticles. In: PLoS One. Band 11, Nr. 3, März 2016, S. e0150423, PMID 26937963.
  3. a b c d Gil H, Bae KH, Kim L, Kim S, Soh KS.: Number Density of Mast Cells in the Primo Nodes of Rats. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. Band 8, Nr. 6, Dezember 2015, S. 288–93, PMID 26742912.
  4. a b c d e f g h i j k l Kwang-Sup Soh, Kyung A. Kang, Yeon Hee Ryu: 50 Years of Bong-Han Theory and 10 Years of Primo Vascular System. In: Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine. Band 2013, 2013, Article ID 587827, PMID 23983793 (Volltext).
  5. a b c d C. Lee, S.K. Seol, B.C. Lee, Y.K. Hong, J.H. Je, K.S. Soh: Alcian blue staining method tovisualize Bonghan threads inside large caliber lymphatic vessels and X-ray microtomography to reveal their microchannels. In: Lymphatic Research and Biology. 4, 2006, S. 181–190, PMID 17394401, doi:10.1089/lrb.2006.4402.
  6. a b c d e f g Sunhee Hwang, Seung J. Lee, Sang H. Park, Brahmananda R. Chitteti, Edward F. Srour, Scott Cooper, Giao Hangoc, Hal E. Broxmeyer, and Byoung S. Kwon: Nonmarrow Hematopoiesis Occurs in a Hyaluronic-Acid-Rich Node and Duct System in Mice. In: Stem Cells and Development. Band 23, Nr. 21, November 2014 Nov, S. 2661–2671, PMC 4201297 (freier Volltext).
  7. H.J. Han, V. Ogay, S.J. Park, B. Lee, K. Kim, Y. Lee, et al.: Primo vessels as new flow paths for intratesticular injected dye in rats. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. 3, 2010, S. 81–88, PMID 20633520.
  8. B.C. Lee, H.B. Kim, B. Sung, K.W. Kim, J. Sohn, B. Son, et al.: Network of endocardial vessels. In: Cardiology. 118, 2011, S. 1–7, PMID 21372571.
  9. a b X. Jiang, H.K. Kim, H.S. Shin, B.C. Lee, z. Z.C. Choi, K.S. Soh, et al: Method for observation of intravascular Bonghan ducts. In: Journal of Oriental Preventive Medicine. 6, 2002, S. 162–166, arxiv:physics/0211086 (Volltext PDF).
  10. B.C. Lee, J.S. Yoo, K.Y. Baik, K.W. Kim, K.S. Soh: Novel threadlike structures (Bonghan ducts) inside lymphatic vessels of rabbits visualized with Janus Green B staining method. In: Anatomical Record – Part B New Anatomist. 286, 2005, S. 1–7, PMID 16177995.
  11. a b H.M. Johng, J.S. Yoo, T.J. Yoon, H.S. Shin, B.C. Lee, C. Lee, et al.: Use of magnetic nanoparticles to visualize threadlike structures inside lymphatic vessels of rats. In: Evid Based Complement Alternat Med. 4, 2007, S. 77–82, PMC 1810370 (freier Volltext).
  12. T.J. Yoo, H.M. Johng, T.J. Yoon, H.S. Shin, B.C. Lee, C. Lee, et al.: In vivo fluorescence imaging of threadlike tissues (Bonghan ducts) inside lymphatic vessels with nanoparticles. In: Current Applied Physics. 4, 2007, S. 342–348, doi:10.1016/j.cap.2006.09.011.
  13. B.C. Lee, K.S. Soh: Contrast-enchancing optical method to observe a Bonghan duct floating inside a lymph vessel of a rabbit. In: Lymphology. 41, Nr. 4, 2008, S. 178–185, PMID 19306664.
  14. K.S. Soh: Current stage of research on the primo vascular system. In: K.S. Soh, K.A. Kang, D. Harrison: The Primo Vascular System. Its Role in Cancer and Regeneration. Springer, New York 2011, S. 25–40.
  15. a b c d Lee HS, Kang DI, Yoon SZ, Ryu YH, Lee I, Kim HG, Lee BC, Lee KB.: Evidence for novel age-dependent network structures as a putative primo vascular network in the dura mater of the rat brain. In: Neural Regeneration Research. 2015 Jul (Band 10, Nr. 7), S. 1101–6, PMC 4541241 (freier Volltext).
  16. a b S.H. Park: Bioelectrical Study of Bonghan System. In: Ph.D. Dissertation. Seoul National University, Seoul 2009.
  17. B.C. Lee, H.B. Kim, B. Sung, K. Kim, J. Sohn, B. Son, et al.: Structure of the sinus in the primo vessel Inside the bovine cardiac chambers. In: K.S. Soh, K.A. Kang, D. Harrison (Hrsg.): The Primo Vascular System. Its Role in Cancer and Regeneration. Springer, New York 2011, S. 57–62.
  18. Z.F. Jia, B.C. Lee, K.H. Eom, J. Cha, J. Lee, Z. Su, et al.: Fluorescent nanoparticles for observing primo vascular system along sciatic nerve. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. 3, 2010, S. 150–155, doi:10.1016/S2005-2901(10)60030-1.
  19. B.C. Lee, K.W. Kim, K.S. Soh: Visualizing the network of Bonghan ducts in the omentum and peritoneum by using trypan blue, Journal of Acupuncture and Meridian Studies, 2 (2009), S. 66–70, doi:10.1016/S2005-2901(09)60017-0.
  20. H. S. Shin, H. M. Johng, B. C. Lee, S. Cho, K.Y. Baik, J.S. Yoo, et al.: Feulgen reaction study of novel threadlike structures on the surface of rabbit livers. In: Anatomical Record – Part B New Anatomist. 284, 2005, S. 35–40, doi:10.1016/j.jams.2013.10.001.
  21. B.C. Lee, J.S. Yoo, V. Ogay, K.W. Kim, H. Dobberstein, K.S. Soh, et al.: Electron microscopic study of novel threadlike structures on the surfaces of mammalian organs. In: Microscopy Research and Technique. 70, 2007, S. 34–43, PMID 17019695, doi:10.1002/jemt.20383.
  22. B. Sung, M.S. Kim, B.C. Lee, J.S. Yoo, S.H. Lee, Y.J. Kin, et al.: Measurement of flow speed in the channels of novel threadlike structures on the surface of mammalian organs. In: Naturwissenschaften. 95, 2008, S. 117–124, PMID 17713750, doi:10.1007/s00114-007-0300-9.
  23. J.S. Yoo, M.S. Kim, B. Sung, B.C. Lee, K.S. Soh, S.H. Lee, et al.: Cribriform structure with channels in the acupuncture meridian-like system on the organ surfaces of rabbits. In: Acupuncture Elecltrotherapy Research. 32, 2007, S. 130–132.
  24. Kim J, Stefanov M, Nam MH, Kim S.: Tracing Mercox Injected at Acupuncture Points Under the Protocol of Partial Body Macerations in Mice. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. Band 8, Nr. 6, Dezember 2015, S. 314–20, PMID 26742916.
  25. H.J. Han, B. Sung, V. Ogay, K. Soh: The flow path of Alcian blue from acupoint BL23 to the surface of abdominal organs. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. 2, 2009, S. 182–189, doi:10.1016/S2005-2901(09)60053-4.
  26. a b B.C. Lee, K.H. Bae, G.J. Jhon, K. Soh: Bonghan system as mesenchymal stem cell niches and pathways of macrophages in adipose tissues. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. 2, 2009, S. 79–82, doi:10.1016/S2005-2901(09)60020-0.
  27. a b J.S. Yoo, M. Hossein Ayati, H.B. Kim, W. Zhang, K. Soh: Characterization of the primo vascular system in the abdominal cavity of lung cancer mouse model and its differences from the lymphatic system. In: PLoS One. 5, 2010, S. e9940, doi:10.1371/journal.pone.0009940.
  28. J.S. Yoo, H.B. Kim, V. Ogay, B. Lee, S. Ahn, K. Soh: Bonghan ducts as possible metastasis path of cancer. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. 2, 2009, S. 118–123, doi:10.1016/S2005-2901(09)60043-1.
  29. a b J.S. Yoo, H.B. Kim, N. Won, J. Bang, S. Kim, S. Ahn, et al.: Evidence for an additional metastatic route: in vivo imaging of cancer cells in the primo-vascular system around tumors and organs. In: Molecular Imaging and Biology. 13, 2011, S. 471–480, PMID 20567924, doi:10.1007/s11307-010-0366-1.
  30. Lee HR, Rho MS, Hong YJ, Ha YE, Kim JY, Noh YI, Park DY, Kim CK, Kim EJ, Jang IH, Kang SY, Lee SS.: Primo Vessel Stressed by Lipopolysaccharide in Rabbits. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. Band 8, Nr. 6, Dezember 2015, S. 301–6, PMID 26742914.
  31. a b c Kwon BS1, Ha CM, Yu S, Lee BC, Ro JY, Hwang S.: Microscopic nodes and ducts inside lymphatics and on the surface of internal organs are rich in granulocytes and secretory granules. In: Cytokine. Band 60, Nr. 2, November 2012, S. 587–92, PMID 22884518.
  32. a b Kang KA, Maldonado C, Perez-Aradia G, An P, Soh KS.:Primo vascular system and its potential role in cancer metastasis. In: Advances in experimental medicine and biology. Band 789, 2013, S. 289–96, PMID 23852507.
  33. a b Noh YI1, Rho M, Yoo YM, Jung SJ, Lee SS.:Isolation and morphological features of primo vessels in rabbit lymph vessels. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. Band 5, Nr. 5, Oktober 2012, S. 201–5, PMID 23040099.
  34. a b c d e f Harrison David, Vaupel Peter: The Primo Vascular System: Facts, Open Questions and Perspectives. In: Kwang-Sup Soh, Kyung A. Kang, David K. Harrison: The Primo Vascular System. Its Role in Cancer and Regeneration. Springer Science & Business Media, 2011, S. 47–56, ISBN 978-1-4614-0601-3, books.google.de.
  35. B. Sung, M.S. Kim, B.C. Lee, S.H. Ahn, S.Y. Hwang, K.S. Soh: A cytological observation of the fluid in the Primo nodes and vessels on the surface of mammalian internal organs. In: Biologia. 65, 2012, S. 914–918, doi:10.2478/s11756-010-0099-2.
  36. a b Pubmed-gelistete Quellen, die den Begriff hyaluronsäurereiches Gefäßsystem dem Begriff PVS vorziehen (Auszug):
    • Byoung S. Kwon, Chang M. Ha, Sungsook Yu, Byung-Cheon Lee, Jae Y. Ro, Sunhee Hwang: Microscopic nodes and ducts inside lymphatics and on the surface of internal organs are rich in granulocytes and secretory granules. In: Cytokine. Band 60, Nr. 2, 1. November 2012, ISSN 1096-0023, S. 587–592, doi:10.1016/j.cyto.2012.07.016, PMID 22884518.
    • Sunhee Hwang, Seung J. Lee, Sang H. Park, Brahmananda R. Chitteti, Edward F. Srour, Scott Cooper, Giao Hangoc, Hal E. Broxmeyer, Byoung S. Kwon: Nonmarrow Hematopoiesis Occurs in a Hyaluronic-Acid-Rich Node and Duct System in Mice. In: Stem Cells and Development. Band 23, Nr. 21, 1. November 2014, ISSN 1547-3287, S. 2661–2671, doi:10.1089/scd.2014.0075, PMC 4201297 (freier Volltext).
    • Seung J. Lee, Sang H. Park, Yu I. Kim, Sunhee Hwang, Patrick M. Kwon, In S. Han, Byoung S. Kwon: Adult Stem Cells from the Hyaluronic Acid-Rich Node and Duct System Differentiate into Neuronal Cells and Repair Brain Injury. In: Stem Cells and Development. Band 23, Nr. 23, 15. Juli 2014, ISSN 1547-3287, S. 2831–2840, doi:10.1089/scd.2014.0142, PMID 25027245.
    • Rajani Rai, Vishal Chandra, Byoung S. Kwon: A Hyaluronic Acid-Rich Node and Duct System in Which Pluripotent Adult Stem Cells Circulate. In: Stem Cells and Development. Band 24, Nr. 19, 1. Oktober 2015, ISSN 1547-3287, S. 2243–2258, doi:10.1089/scd.2015.0024, PMID 26149660.
  37. a b J.D. Kim, V. Ogay, B.C. Lee, M.S. Kim, I. Lim, H.J. Woo, et al.: Catecholamine producing novel endocrine organ: Bonghan system. In: Med Acupunct. 1, 2008, S. 83–90, doi:10.1089/acu.2008.0600.
  38. a b V. Ogay, K.M. Kim, H.J. Seok, C.J. Choi, K.S. Soh: Catecholamine-storing cells at acupuncture points of rabbits. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. 1, 2008, S. 83–90, doi:10.1016/S2005-2901(09)60027-3.
  39. a b J.S. Yoo, K. Choi, K.Y. Baik, D. Chung, K. Soh: Liquid-phase microextraction method in capillary electrophoresis to detect adrenaline in Bonghan lipid. In: Journal of International Society of Life Information. 23, 2005, S. 292–295, NAID 110003479700.
  40. V. Vodyanoy: Characterization of primo nodes and vessels by high resolution light microscopy. In: K.S. Soh, K.A. Kang, D. Harrison: The primo vascular system, its role in cancer and regeneration. Springer, New York 2011, S. 83–94, doi:10.1007/978-1-4614-0601-3_12.
  41. a b S.J. Lee, B.C. Lee, C.H. Nam, W.C. Lee, S.U. Jhang, H.S. Park, et al.: Proteomic analysis for tissues and liquid from Bonghan ducts on rabbit intestinal surfaces. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. 1, 2008, S. 97–109, doi:10.1016/S2005-2901(09)60029-7.
  42. a b J.H. Kwon, K.Y. Baik, B.C. Lee, K.S. Soh, N.J. Lee, C.J. Kang: Scanning probe microscopy study of microcells from the organ surface Bonghan corpuscle. In: Applied Physics Letters, 90 (173903). 2007, S. 1–3.
  43. V. Ogay, K.Y. Baik, B.C. Lee, K. Soh: Characterization of DNA-containing granules flowing through the meridian-like system on the internal organs of rabbits. In: Acupuncture and Electro-Therapeutics Research. 31, 2006, S. 13–31, PMID 17063828.
  44. K.Y. Baik, V. Ogay, S.C. Jeoung, K. Soh: Visualization of Bonghan microcells by electron and atomic force microscopy. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. 2, 2009, S. 124–129, doi:10.1016/S2005-2901(09)60044-3.
  45. K.Y. Baik: Fluorescence Imaging of Bonghan Duct with Nanoparticles and Study of Sanal Membrane with Atomic Force Microscope. In: Ph.D. dissertation. Seoul National University, Seoul 2008.
  46. a b Seung J. Lee, Sang H. Park, Yu I. Kim, Sunhee Hwang, Patrick M. Kwon, In S. Han, Byoung S. Kwon: Adult Stem Cells from the Hyaluronic Acid-Rich Node and Duct System Differentiate into Neuronal Cells and Repair Brain Injury. In: Stem Cells and Development. Band 23, Nr. 23, 15. Juli 2014, ISSN 1547-3287, S. 2831–2840, doi:10.1089/scd.2014.0142, PMID 25027245.
  47. Park ES1, Lee JH, Kim WJ, Heo J, Shin DM, Leem CH.: Expression of stem cell markers in primo vessel of rat. In: Evidence-based complementary and alternative medicine. Band 2013:438079, 2013, PMC 3747494 (freier Volltext).
  48. a b c Vitaly Vodyanoy, Oleg Pustovyy, Ludmila Globa, Iryna Sorokulova: Primo-Vascular System as Presented by Bong Han Kim. In: Evidence-based complementary and alternative medicine. 2015, PMC 4562093 (freier Volltext).
  49. C.H. Lee, J.S. Yoo, H.H. Kim, J. Kwon, K.S. Soh: Flow of nanoparticles inside organs-surface Bonghan ducts. In: Proceedings of the 23rd Symposium Korean Society Jungshin Science. 23, 2005, S. 129–134, doi:10.1016/j.jams.2013.10.001.
  50. J.C. Daras, P. Albaredo, P. deVernejoul: Nuclear medicine investigations of transmission of acupuncture information. In: Acupunct Med. 11, 1993, S. 22–28, doi:10.1136/aim.11.1.22.
  51. W.B. Zhang, Y.Y. Tian, H. Li, J.H. Tian, M.F. Luo, F.L. Xu, et al.: A discovery of low hydraulic resistance channel along meridians. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. 1, 2008, S. 20–28, doi:10.1016/S2005-2901(09)60003-0.
  52. B.C. Lee, S.K. Kim, K.S. Soh: Novel Anatomic structures in the brain and spinal cord of rabbit that may belong to the Bonghan system of potential acupuncture meridians. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. 1, 2008, S. 29–35, doi:10.1016/S2005-2901(09)60004-2.
  53. B.C. Lee, K.H. Eom, K.S. Soh: Primo vessels and primo nodes in rat brain, spine and sciatic nerve. In: Journal of Acupuncture and Meridian Studies. 3 (2010), S. 111–115, doi:10.1016/S2005-2901(10)60020-9.
  54. Sung B1, Kim MS, Lee BC, Yoo JS, Lee SH, Kim YJ, Kim KW, Soh KS.: Measurement of flow speed in the channels of novel threadlike structures on the surfaces of mammalian organs. In: Naturwissenschaften. Band 95, Nr. 2, Februar 2008, S. 117–24, PMID 17713750.
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Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Darstellung der mehrlumigen Primogefäße aus Vyacheslav Ogay, Kyung Hee Bae, Ki Woo Kim, Kwang-Sup:Comparison of the Characteristic Features of Bonghan Ducts, Blood and Lymphatic Capillaries, Journal of Acupuncture and Meridian Studies, Juni 2006. Hinweis: Diese Bilder wurden vor 2010 veröffentlicht; das PVS wird dort noch als Bonghan-System bezeichnet; ppt.
  2. Erythrozyten haben keinen Zellkern, deshalb kann beispielsweise eine Färbung die Zellkerne oder Bestandteile davon anfärbt zur Differenzierung genutzt werden.
  3. Kim sprach vom Kyungrak-System (Koreanisch für Meridiansystem).
  4. Beispiele: Universität Louisville (USA), der Wuhan-Universität (China), der University of California (USA), der Universität Nagoya (Japan), der Medizinische Universität des Südens (China), der Goethe-Universität (Deutschland), der Thrakien-Universität (Stara Sagora, Bulgarien), der Kinki-Universität (Japan) und der Auburn University (USA).
  5. Neben weiteren human- und veterinärmedizinischen Fachdisziplinen wie Physiologie und Pharmakologie, Krebsforschung, Immunologie, Anästhesie, Schmerztherapie, Orthopädie, Gastroenterologie und Hepatologie, sowie asiatische Medizin (Akupunktur und Moxibustion) sind auch technische Disziplinen wie Elektro- und Chemieingenieurwesen, Informationstechnologie und Optoelektronik an Forschungsarbeiten beteiligt.
  6. Weitere Beispiele von Fachzeitschriften: Molecular Imaging and Biology, Journal of Acupuncture and Meridianstudies, Journal of Biomedical Optics, Advances in Experimental Medicine and Biology, Experimental and Molecular Pathology, und Journal of Nanoscience and Nanotechnology.
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