1916

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Dieser Artikel behandelt das Jahr 1916 nach Christus. Für das Album von Motörhead siehe 1916 (Album).

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Staatsoberhäupter · Wahlen · Nekrolog · Kunstjahr · Literaturjahr · Musikjahr · Filmjahr · Sportjahr

1916
Am Fuße der Höhe 304 (bei Malancourt-Haucourt)
Die zehn Monate dauernde Schlacht um Verdun
endet ohne wesentliche Verschiebung des Frontverlaufs.
Britische Soldaten in der Schlacht an der Somme
Die Schlacht an der Somme, mit über einer Million getöteten, verwundeten und vermissten Soldaten die verlustreichste Schlacht des Ersten Weltkriegs, bringt keine Veränderung des Frontverlaufs.
Soldaten der Arabischen Armee während der Arabischen Revolte 1916–1918
Im Nahen Osten beginnt die Arabische Revolte gegen das Osmanische Reich.
Soldaten der US-„Strafexpedition“ auf dem Marsch; Foto aus dem Jahr 1916
In den USA beginnt die Mexikanische Expedition unter General John J. Pershing.
Kaiser Franz Joseph auf dem Totenbett
Der Österreichische Kaiser Franz Joseph I. stirbt.
1916 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1364/65 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1908/09 (10./11. September)
Baha'i-Kalender 72/73 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1321/22 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2459/56 (südlicher Buddhismus); 2458/59 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 76. (77.) Zyklus

Jahr des Feuer-Drachen 丙辰 (seit 14. Februar, davor Holz-Hase 乙卯)

Chuch’e-Ideologie (Nordkorea) Chuch'e 5
Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1278/79 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4249/50 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1294/95 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1334/35 (27./28. Oktober)
Japanischer Kalender Taishō 5 (大正元年);
Kōki 2576
Jüdischer Kalender 5676/77 (27./28. September)
Koptischer Kalender 1632/33 (10./11. September)
Malayalam-Kalender 1091/92
Minguo-Kalender (China) Jahr 5 der Republik
Rumi-Kalender (Osmanisches Reich) 1331/32 (1. März)
Seleukidische Ära Babylon: 2226/27 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2227/28 (Jahreswechsel Oktober)

Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender) 2458/59 (1. April)
Tibetischer Kalender 1662
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1972/73 (April)

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politische und diplomatische Entwicklungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
António José de Almeida
Karl Graf von Stürgkh
Eidesleistung an Karl als König von Ungarn am 30. Dezember
David Lloyd George als Premierminister
„Heimatfront“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Die Gruppe Internationale um Rosa Luxemburg, Franz Mehring und Karl Liebknecht organisiert sich in Deutschland reichsweit. Am 1. Januar nimmt sie die von Rosa Luxemburg in der Haft verfassten Leitsätze über die Aufgaben der internationalen Sozialdemokratie als ihr Programm an. Am 27. Januar erscheint der erste der fortan so genannten illegalen Spartakusbriefe, der die Ziele der Gruppe ausführt. Deshalb gibt der Volksmund der Gruppe den Namen Spartakus, so dass diese sich nun ihrerseits Spartakusgruppe nennt.
  • 12. Januar: Karl Liebknecht wird aus der SPD ausgeschlossen. Otto Rühle tritt daraufhin aus Solidarität selbst aus der Fraktion aus.
  • 24. März: Der SPD-Vorsitzende Hugo Haase spricht im deutschen Reichstag überraschend gegen den Krieg und die Annahme des Notetats, den die SPD-Fraktion mehrheitlich annehmen wollte. Er wird mit 17 weiteren Abgeordneten aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen und zum Rücktritt als Parteivorsitzender gezwungen.
  • 1. Mai: Karl Liebknecht spricht auf einer illegalen Anti-Kriegs-Kundgebung in Berlin am Potsdamer Platz und wird verhaftet. Es kommt daraufhin zu spontanen Solidaritätsstreiks mit rund 50.000 Beteiligten.
  • 23. August: Der verhaftete Karl Liebknecht wird wegen Hochverrats zu vier Jahren und einen Monat Zuchthaus verurteilt.
  • November/Dezember: Der so genannte Steckrübenwinter beginnt.
Westfront[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Verdun mit umliegenden Forts
Britischer Angriffsplan für den ersten Tag der Sommeschlacht
Karte des Schlachtfelds
  • 1. Juli: Mit der Sprengung der Lochnagar-Mine setzt die Schlacht an der Somme ein, die zur verlustreichsten Schlacht im Ersten Weltkrieg werden wird. Der 1. Juli geht als verlustreichster Tag in die britische Militärgeschichte ein. Da man auf britischer Seite davon überzeugt ist, dass die deutschen Stellungen durch das immense Geschützfeuer vernichtet worden sind, lässt man die Angriffstruppen in dichten Schützenreihen im Marschtempo vorrücken. Dort geraten sie jedoch in unerwartet starkes MG-Feuer und erleiden schwere Verluste. Nur an wenigen Stellen gelingt ihnen die Einnahme vorderster deutscher Schützengräben, die aber nach kurzer Zeit wieder aufgegeben werden müssen.
  • 3. Juli: Britische Einheiten erobern die Orte Mametz und Fricourt.
  • 6. bis 14. Juli: Der Trones-Wald bei Longueval wechselt 18 Mal den Besitzer.
  • 14. Juli: Britischen Einheiten gelingt ein tiefer Einbruch in die deutschen Stellungen.
  • 19. bis 21. Juli: Die Schlacht von Fromelles endet mit einem Desaster für die First Australian Imperial Force.
  • 15. September: Die Briten setzen in der Schlacht an der Somme erstmals Panzer im Krieg ein.
  • 24. Oktober: Das in der Schlacht um Verdun heiß umkämpfte Fort Douaumont wird von den Franzosen zurückerobert.
Soldaten des Royal-Warwickshire-Regiments liegen erschöpft auf dem Boden, November 1916
  • 18. November: Die Schlacht an der Somme endet. Etwa 1,2 Millionen britische, deutsche und französische Soldaten sind in der Schlacht getötet oder verwundet worden. Die Schlacht bringt den Alliierten einen geringen Geländegewinn.
Gebirgskrieg zwischen Italien und Österreich-Ungarn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hauptartikel: Gebirgskrieg 1915–1918
Aufmarsch- und Angriffsgebiet der Frühjahrsoffensive
  • 15. Mai bis 25. Juni: Mit der Südtiroloffensive versucht Österreich-Ungarn, nach Pavia und Venedig vorzudringen, die italienischen Kräfte östlich des Piave einzukesseln und so die schwer bedrängte Isonzofront zu neutralisieren oder zumindest zu entlasten. Letzteres gelingt, wenn auch nur vorübergehend. Am 18. Juni wird der Befehl zum Rückzug erlassen. Grund dafür ist die von Russland am 4. Juni begonnene Brussilow-Offensive, deren katastrophale Auswirkungen auf die österreichisch-ungarische Ostfront nur mit Truppen aus dem Südtiroler Raum aufgefangen werden können. Man verlegt daher die Front ab der Nacht vom 24. Juni zum 25. Juni auf besser zu verteidigende Stellungen um einen Streifen von etwa drei bis vier Kilometer zurück.
  • 26. Juni bis 8. Juli: Die italienische Gegenoffensive bringt keine nennenswerten Geländegewinne.
Sechste Isonzoschlacht
  • 5. August: Italienische Einheiten führen Scheinangriffe südlich von Görz, bei Selz und Monfalcone durch.
  • 6. August bis 16. August: Während der Sechsten Isonzoschlacht erfolgt der erste Gasangriff österreichisch-ungarischer Truppen. Das Giftgas wird dabei im „Blasverfahren“ von Druckflaschen unter Ausnützung der Windverhältnisse auf die gegnerischen Stellungen abgelassen. Die Schlacht endet mit der Einnahme der Stadt Görz durch italienische Einheiten. Es gelingt aber nicht, über die begradigte Front hinaus weiter vorzudringen und wie geplant Triest einzunehmen.
  • 14. September bis 18. September: Die Siebente Isonzoschlacht endet nach wenigen Tagen ohne nennenswerten Erfolg für die italienischen Angreifer.
  • 9. Oktober bis 12. Oktober: In der Achten Isonzoschlacht erzielen die angreifenden Italiener einen minimalen Geländegewinn.
  • 31. Oktober bis 4. November: Die Neunte Isonzoschlacht bringt die österreichisch-ungarische Armee an den Rand des Zusammenbruchs, sie kann sich aber nachdem die italienischen Einheiten zu lange gezögert haben, wieder sammeln und die Front stabilisieren.
Ostfront und Balkan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Waffenstillstandsunterzeichnung zwischen Montenegro und Österreich-Ungarn am 25. Januar 1916 (ganz rechts: Viktor Weber von Webenau)
Lageentwicklung während der Offensive
Osmanisches Reich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Britische Artillerie bei Scheich Saad
Russische Soldaten mit erbeuteten Standarten in Erzurum
Fenton Aylmer
Der Krieg in den Kolonien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hauptartikel: Kamerun im Ersten Weltkrieg
See- und Luftkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Französische Soldaten an Bord der La Provence 1915
U 35 auf Patrouille im Mittelmeer 1915
  • 26. Februar: Das deutsche U-Boot U 35 unter dem Kommando von Lothar von Arnauld de la Perière versenkt den französischen Truppentransporter Provence II vor Kap Matapan an der Südspitze der griechischen Halbinsel Peloponnes. Dabei kommen rund 1.000 Menschen ums Leben.
  • 27. Februar: Der britische Passagierdampfer Maloja wird zwei Meilen vor Dover von einem deutschen U-Boot versenkt, 155 Passagiere und Besatzungsmitglieder ertrinken. Der Untergang der Maloja ist einer der größten Verluste für die britische Reederei P & O.
  • 29. Februar: Ein Artilleriegefecht zwischen dem britischen Hilfskreuzer Alcantara und dem deutschen Hilfskreuzer SMS Greif endet mit dem Untergang beider Schiffe. 264 Männer kommen dabei ums Leben.
Die Sussex nach der Torpedierung
  • 24. März: Bei der Torpedierung des Dampfschiffs Sussex im Ersten Weltkrieg sinkt dieses zwar nicht, doch es kommen rund fünfzig Passagiere ums Leben, darunter der Komponist Enrique Granados und der vormalige Tennisspieler Manliffe Francis Goodbody. Mehrere US-amerikanische Passagiere werden verletzt, was US-Präsident Woodrow Wilson veranlasst, am 18. April das Ende des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs zu fordern. Die Reaktion der deutschen Regierung ist das so genannte „Sussex-Gelöbnis“ vom 4. Mai, mit dem man den Amerikanern versichert, in Zukunft keine Passagierschiffe mehr anzugreifen, Handelsschiffe nicht zu versenken, bevor man definitiv Waffen an Bord ausgemacht hat und außerdem für die Sicherheit der Passagiere und Mannschaft zu sorgen.
Straßenecke in Lowestoft nach der Beschießung (Freemantle Road)
Explosion der Queen Mary während der Skagerrakschlacht

Weitere Ereignisse in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oster-Proklamation

Amerika und Karibik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptquartier der US-Truppen in Mexiko, General Pershing und Lieutenant Collins
  • 14. März: Die Vereinigten Staaten entsenden eine Expeditionsarmee von 12.000 Mann unter dem Kommando von John Pershing nach Mexiko, um den Rebellenführer Pancho Villa zu fangen, der am 9. März einen Überfall auf die kleine Garnisonsstadt Columbus im US-Bundesstaat New Mexico verübt hat. Bis Juni gelingt es den US-Verbänden in mehreren Gefechten und Scharmützeln, die am Überfall auf Columbus beteiligten und danach in kleinen Verbänden operierenden Villistas beträchtlich zu dezimieren, sie schaffen es aber nicht, Villa gefangen zu nehmen oder zu töten. Die Präsenz US-amerikanischer Soldaten auf mexikanischem Territorium lässt dort nicht nur Villas Popularität wieder ansteigen, sondern sorgt auch für einen Dauerkonflikt mit der mexikanischen Regierung unter Staatschef Venustiano Carranza, der die US-Regierung wiederholt zum Rückzug ihrer Streitkräfte auffordert. Bewaffnete Zusammenstöße mexikanischer und US-amerikanischer Heeresverbände mit Toten und Verwundeten auf beiden Seiten bringen die beiden Staaten schließlich an den Rand eines Krieges. Die US-Streitkräfte ziehen daraufhin einen großen Teil ihrer Einheiten zurück, bleiben aber weiterhin in Mexiko präsent.
Der Pier nach der Explosion
US-Präsident Woodrow Wilson

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yuan Shikai, der erst im Dezember des Vorjahres das Kaiserreich China ausgerufen hat, möchte einen neuen Kalender einführen und proklamiert das Jahr 5 der Republik zum Hongxian Jahr 1. Dabei stößt er jedoch nicht nur auf den Widerstand der republiktreuen Kräfte, sondern auch des Militärs. Da sein Rückhalt in der Bevölkerung sehr schwach ist, verschiebt er seine offizielle Krönung immer wieder. Am 1. März werden die Vorbereitungen offiziell eingestellt. Am 22. März wird die Monarchie wieder abgeschafft. Das Jahr Hongxian 1 wird am 23. März beendet und der Republikanische Kalender wieder eingeführt. Yuans Herrschaft als Kaiser hat damit nur 83 Tage gedauert.

Das Begräbnis von Präsident Yuan Shikai

Mit seinem Tod am 6. Juni endet auch Yuans Präsidentschaft und der vormalige Vizepräsident Li Yuanhong übernimmt sein Amt. Dieser beruft Duan Qirui zu seinem Premierminister und führt die Nationalversammlung und provisorische Verfassung der Republik wieder ein. Vizepräsident wird Cai E, einer der erbittertsten Gegner von Yuan, der allerdings schon im November im Alter von 33 Jahren stirbt. Als Folge der Aufstände während der kurzen Kaiserherrschaft hat die Zentralregierung in Peking die Kontrolle über große Teile des Landes verloren. Die Armee zersplittert schnell in Fraktionen sich gegenseitig bekämpfender Kriegsherren, die sogenannten Nördlichen Militaristen, und China gleitet in eine als Warlord-Ära bekannt gewordene Zeit ab.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegswirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Routen des Balkanzugs und seiner Zugteile von 1916 bis 1918
Adolf von Batocki

Patente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmensgründungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbau der Boeing B & W

Wissenschaft und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antarktisforschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 16. März: Die Mitglieder der Ross Sea Party, die seit dem 15. September des Vorjahres Depots für die geplante Fahrt der Endurance-Expedition zum Südpol angelegt haben, kehren zu ihrem Basislager zurück. Ein Mann ist während der anstrengenden Tätigkeit an Skorbut und Erschöpfung gestorben. Beim Versuch, Kap Evans zu erreichen gehen am 8. Mai zwei weitere Expeditionsmitglieder verschollen.
Skizze, die die Bootsfahrten nach Elephant Island (grün) und von dort nach Südgeorgien zeigt (rot)
  • 8. April: Die Eisscholle, auf der sich die gestrandeten Mitglieder der Endurance-Expedition seit dem Ende des Vorjahres befinden, bricht auseinander, weshalb am nächsten Tag die Rettungsboote zu Wasser gelassen werden. Am 14. April erreichen sie die entlegene Insel Elephant Island.
Die Abfahrt der James Caird von Elephant Island
  • 24. April: Ernest Shackleton und fünf Mitglieder der Endurance-Expedition in der Antarktis stechen mit dem Rettungsboot James Caird von Elephant Island in See, um auf Südgeorgien Hilfe für die zurückbleibende Mannschaft zu organisieren.
  • 10. Mai: Nach einer Überfahrt mit schweren Stürmen erreichen die sechs Männer Südgeorgien und landen in King Haakon Bay. Die Insel ist jedoch nur an der Nordküste besiedelt, weshalb die Expedition das unerforschte Innere der Insel queren muss, weil der Zustand des Rettungsbootes eine Umschiffung nicht mehr zulässt.
  • 20. Mai: Nach 36-stündiger Wanderung erreichen Shackleton, Tom Crean und Frank Worsley den Walfängerort Stromness. Am nächsten Tag werden auch die übrigen drei Männer von King Haakon Bay gerettet.
  • 22. Mai: Das Schiff The Southern Sky zur Rettung der übrigen Expeditionsmitglieder verlässt Südgeorgien, trifft aber vor Elephant Island auf undurchdringliches Packeis.
  • 10. Juni: Ein von der Regierung Uruguays zur Verfügung gestellter Dampfer bricht zu einer neuerlichen Rettungsaktion auf, muss wegen des Packeises aber ebenfalls aufgeben.
Die auf Elephant Island zurückgelassenen Männer
  • 30. August: Nach einem neuerlichen vergeblichen Versuch gelingt es schließlich dem chilenischen Dampfer Yelcho schließlich, alle Expeditionsmitglieder von Elephant Island zu bergen.
  • Erst im September können die Männer sich auch der Rettung der Ross Sea Party zuwenden, die aber bis Ende des Jahres nicht gelingt.

Naturwissenschaften und Medizin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albert Einstein

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Kunstjahr 1916
Hauptartikel: Literaturjahr 1916

Musik und Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Musikjahr 1916
Hugo Ball bei einer Vorstellung im Cabaret Voltaire, 1916
Jan Brandts Buys

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Filmjahr 1916

Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte mit dem zeitlichen und geografischem Verlauf der Angriffe

Katastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 14. Januar: Bei einem Sturm brechen an der niederländischen Zuidersee die Deiche. Große Gebiete werden überschwemmt.
  • 16. Januar: Ein großer Teil der norwegischen Stadt Bergen wird von einem Großbrand vernichtet.
  • 5. März: Vor Santos an der brasilianischen Küste läuft der spanische Luxusliner Príncipe de Asturias auf einen Felsen und sinkt in nur fünf Minuten. 445 Passagiere und Besatzungsmitglieder sterben. Es handelt sich um eine der größten Tragödien in der Geschichte der spanischen Dampfschifffahrt.
Nantou nach dem Beben
  • 28. August: Im relativ dünn besiedelten Landkreis Nantou in China beginnt eine Reihe von Erdstößen, die bis zum 7. Januar 1917 71 Menschenleben kostet. Die Land- und Forstwirtschaft erleidet schwere Schäden.
  • 18. September: Beim Bruch der Talsperre an der Weißen Desse im Isergebirge sterben 62 Menschen. 33 Häuser sind ganz verschwunden, 69 stark beschädigt. 307 Menschen werden obdachlos und 1020 verlieren ihre Arbeitsplätze.
  • 3. November: Vor Greenore an der Küste der irischen Grafschaft County Louth sterben bei der Kollision der Passagierfähre Connemara mit einem Kohlenfrachter 90 Menschen.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Natur und Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Sportjahr 1916

Nobelpreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andere Nobelpreise werden nicht verliehen.

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harold Wilson

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gregory Peck, 1973
Yehudi Menuhin (links) mit Paulo Coelho, 1999

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glenn Ford, 1979

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Francis Crick
Robert McNamara, 1961

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Edward Heath, 1966

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Richard Stücklen mit Bundespräsident Richard von Weizsäcker

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

François Mitterrand, 1984

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirk Douglas
Maurice Wilkins

Genaues Geburtsdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar/Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst Mach, 1900

März/April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Marc, 1910

Mai/Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Schwarzschild
Gorch Fock, 1916

Juli/August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

William Ramsay

September/Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

November/Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Joseph I., 1910
Hiram Maxim

Genaues Todesdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: 1916 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien