Princess-Alice-Bank

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Princess-Alice-Bank
Höhe 35 m unter dem Meeresspiegel
Lage Azoren, Atlantischer Ozean
Koordinaten 37° 50′ 0″ N, 29° 17′ 0″ WKoordinaten: 37° 50′ 0″ N, 29° 17′ 0″ W
Princess-Alice-Bank (Azoren)
Princess-Alice-Bank
Besonderheiten Unterwasservulkan

Die Princess-Alice-Bank (portugiesisch Banco Princesa Alice) ist ein Seeberg im Atlantik, etwa 45 Seemeilen (83 km) südwestlich der Azoreninseln Pico und Faial. Sie ist ein Fischfanggebiet und ein beliebtes Tauchgebiet.

Die Bank ist vulkanischen Ursprungs und liegt an ihrem höchsten Punkt etwa 35 m unter dem Meeresspiegel. Nach Nordwesten, im Princess-Alice-Becken, fällt der Meeresgrund schnell auf über 3000 m Tiefe ab, ebenso im Südosten.[1]

Die Princess-Alice-Bank wurde 1896 von Fürst Albert I. von Monaco auf einer ozeanografischen Forschungsfahrt durch die Gewässer der Azoren entdeckt und nach seiner Yacht, der Princess Alice benannt. Sein Kapitän Henry Charlwood Carr (1848–1918) erstellte die erste Karte. Albert benachrichtigte zunächst seinen Vetter Karl I. von Portugal von seiner Entdeckung. Schon vier Monate später begann die Ausbeutung der reichen Fischresourcen.[2]

Im Tauchgebiet der Princess-Alice-Bank trifft man neben Meeresschildkröten, Wal- und Hammerhaien auf Delfine und Teufelsrochen.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Pusch: Verbreitung mesopelagischer Fische an topographischen Strukturen im Nordost-Atlantik (PDF; 3,6 MB), Dissertation, Universität Hamburg, 2004.
  2. F. M. Porteiro: A importância das campanhas oceanográficas do Príncipe Albert I do Mónaco para o conhecimento do Mar dos Açores (PDF; 5,1 MB). In: Boletim do Núcleo Cultural da Horta, 18: 2009, S. 189–219.
  3. Ein Date mit dem König der Meere (PDF; 161 kB), Pressemitteilung der COMEO Public Relations und der Associação Turismo Açores vom 1. März 2011, abgerufen am 26. August 2015.