Prisma (italienischer Satellit)

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PRISMA
Typ: Erdbeobachtungssatellit
Land: ItalienItalien Italien
Betreiber: Agenzia Spaziale Italiana
COSPAR-ID: 2019-015A
Missionsdaten
Masse: 879 kg
Größe: 1,75 × 1,54 × 3,4 m[1]
Start: 22. März 2019 um 1:50 UTC
Startplatz: Raumfahrtzentrum Guayana
Trägerrakete: Vega
Bahndaten
Bahnhöhe: 615 km
Bahnneigung: 97,9°

PRISMA (PRecursore IperSpettrale della Missione Applicativa) ist ein Erdbeobachtungssatellit der italienischen Raumfahrtbehörde ASI.

Der Satellit wurde am 22. März 2019 um 1:50 Uhr UTC mit einer Vega-Trägerrakete vom Raumfahrtzentrum Guayana in eine polare, sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht.[2]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der dreiachsenstabilisierte Satellit ist mit einer Hyperspektralkamera mit 210 mm Öffnung und 620 mm Brennweite und einer damit verbundenen panchromatischen Kamera von Leonardo S.p.A. ausgerüstet und soll[veraltet] Daten für die Überwachung und Vorhersage von Umweltveränderungen sammeln. PRISMA ist in der Lage, 240 Bänder (239 Spektralbänder von 400 bis 2505 nm und den panchromatischen Kanal im Bereich 400 bis 700 nm) zu erfassen. Die spektrale Auflösung beträgt 12 Nanometer. Im Hyperspektralbetrieb beträgt die räumliche Auflösung etwa 30 Meter pro Bildpunkt und mit der Schwarzweiß-Kamera eine Auflösung von fünf Metern pro Bildpunkt. Die Schwadbreite beträgt 30 km. Es handelt sich um den Vorläufer einer neuen kleinen Plattform für Erdbeobachtungssatelliten.

Der Satellit wurde von der OHB Italia, dem italienischen Ableger der deutschen OHB System AG in Tortona (zwischen Genua und Mailand) konstruiert und gebaut. Er besitzt eine geplante Lebensdauer von 5 JahrenVorlage:Zukunft/In 5 Jahren.[3][1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b eoPortal Directory: PRISMA (Hyperspectral), abgerufen am 24. Oktober 2019
  2. Orion: Vega transportiert PRISMA in den Orbit, abgerufen am 24. Oktober 2019
  3. Erster Hyperspektral-Satellit von OHB macht sich bereit für den Start ins All. OHB-Pressemeldung, abgerufen am 24. Oktober 2019