Produktive Arbeit (DDR)

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Polytechnischer Unterricht im VEB Gummiband- und Gurtweberei in Pulsnitz (1959)

Das Unterrichtsfach Produktive Arbeit (PA), bis 1970 Unterrichtstag in der sozialistischen Produktion (UTP), ergänzte in der DDR die Fächer Einführung in die sozialistische Produktion (ESP) und Technisches Zeichnen (TZ) im Rahmen der polytechnischen Ausbildung um eine praktische Komponente.

Die Schüler ab der 7. Klasse bekamen hier unter produktionsnahen Bedingungen Arbeitsaufgaben in Betrieben des Bauwesens, der Landwirtschaft oder der Industrie. Teilweise wurden die Schüler direkt in der in den 1970er Jahren beschlossenen Konsumgüterproduktion der Betriebe eingesetzt.

Das bundesdeutsche Pendant für den in der DDR üblichen "Unterricht in Technik und Produktion" (UTP) stellt der Senior Experten Service (SES) dar.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Horst Jäkel (Hrsg.): DDR unvergessen. Darin Christian Müller: Erfahrungsaustausch ist die billigste Investition, S. 83ff., ISBN 978-3-89819-430-3, Schkeuditz 2016