Propstsprengel Stendal-Magdeburg

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Der Propstsprengel Stendal-Magdeburg ist eine Untergliederung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. In den insgesamt fünf Propstsprengeln, auch Sprengel oder Propsteien genannt, sind mehrere Kirchenkreise zu einem gemeinsamen Aufsichtsbezirk zusammengefasst, dem ein Propst vorsteht; es gibt aber keine gemeinsame Verwaltung und auch keine Synode wie auf der Ebene der Kirchenkreise.

Der Propstsprengel Stendal-Magdeburg wurde am 1. April 2009 durch Zusammenlegung der Sprengel Magdeburg-Halberstadt und Altmark gebildet und hat seinen Sitz am Stendaler Dom. Propst (Regionalbischof) ist seit 2009 Christoph Hackbeil.

Lage und Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kirchenkreis umfasst den nördlichen Teil der Landeskirche und zugleich den nördlichen Teil des Landes Sachsen-Anhalt, mit einigen Gebietsanteilen in Brandenburg. Er besteht aus folgenden Kirchenkreisen:

  • Egeln
  • Elbe-Fläming
  • Halberstadt
  • Haldensleben-Wolmirstedt
  • Magdeburg
  • Salzwedel
  • Stendal

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorläufige Kirchenleitung der damals noch zur Evangelischen Kirche der altpreußischen Union gehörenden Kirchenprovinz Sachsen beschloss im Januar 1946, die drei Generalsuperintendenturen als Aufsichtsbezirke durch sieben Propsteien (1947 kam eine achte dazu) zu ersetzen.[1] Im Regierungsbezirk Magdeburg waren dies die drei Propsteien Altmark (mit dem Gebiet der heutigen Kirchenkreise Salzwedel und Stendal), Halberstadt-Quedlinburg (mit dem Gebiet der heutigen Kirchenkreise Halberstadt und Egeln) und Magdeburg (mit dem Gebiet der heutigen Kirchenkreise Elbe-Fläming, Haldensleben-Wolmirstedt und Magdeburg). Halberstadt-Quedlinburg und Magdeburg wurden 1997 zur Propstei Halberstadt-Magdeburg vereint.

Pröpste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altmark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halberstadt-Quedlinburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Magdeburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halberstadt-Magdeburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Carsten Nicolaisen, Ruth Pabst: Handbuch der deutschen evangelischen Kirchen 1918 bis 1949. Organe – Ämter – Verbände – Personen. Band 2: Landes- und Provinzialkirchen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2017, ISBN 978-3-647-55794-6, S. 248.