Río Yaque del Norte

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Río Yaque del Norte
Río Yaque del Norte nahe Jarabacoa

Río Yaque del Norte nahe Jarabacoa

Daten
Lage Dominikanische Republik
Flusssystem Río Yaque del Norte
Quelle in der Cordillera Central
19° 4′ 36″ N, 70° 56′ 36″ W
Mündung in der Provinz Monte Cristi in die Bahía de MontecristiKoordinaten: 19° 50′ 13″ N, 71° 40′ 56″ W
19° 50′ 13″ N, 71° 40′ 56″ W
Länge 296 km[1]

Durchflossene Stauseen Presa de Tavera(s)
Großstädte Santiago de los Caballeros
Mittelstädte Jarabacoa, Mao

Der Río Yaque del Norte ist ein Fluss in der Dominikanischen Republik.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einer Länge von 296 km[1] ist er der längste Fluss des Landes und der zweitlängste der Insel Hispaniola. Er entspringt in der Cordillera Central und mündet in der Bahía de Montecristi, westlich der Stadt San Fernando de Monte Cristi, in den Atlantik. Er entwässert eine Fläche von etwa 7053 km² und besitzt eine mittlere Strömungsgeschwindigkeit von 80 m³/s. Der Río Yaque del Norte fließt zunächst nach Nordosten, um nach der Stadt Santiago de los Caballeros sich in zahlreichen Mäandern ständig in westnordwestliche Richtung zu wenden.

Nebenflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den zahlreichen Nebenflüssen sind zu nennen:

  • Río Amina
  • Río Bao
  • Río Guayubín
  • Río Inoa
  • Río Jimenoa
  • Río Maguaca
  • Río Mao
  • Rio los cocos

Städte am Fluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nutzung

  • Entlang des ganzen Flusses gibt es zahlreiche Ausleitungen und Wasserpumpen, die dem Fluss Wasser zur Bewässerung von Gemüsefeldern entnehmen.
  • Kurz oberhalb von Jarabacoa wird der Fluss für Wassersport genutzt: Rafting, Kayaking, Tubing. Mehrere Freizeitanlagen für touristische Nutzung wurden dort angelegt.
  • Der Stausee "Presa de Taveras" wird zur Stromerzeugung verwendet. In diesen Stausee wird auch das Wasser des Rio Bao[2] geleitet.
  • Zusätzlich wird Wasser aus dem Presa de Taveras durch einen Tunnel in den weiter unten gelegenen Stausee "Contraembalse Lopez" geleitet, von wo aus es dann ebenfalls zur Stromerzeugung genutzt wird.
  • Kurz oberhalb von Santiago gibt es dann nochmals einen sehr beliebten Badeplatz, den Balneareo Timbeke. Unterhalb von Santiago reicht die Wasserqualität dann nur mehr zur Bewässerung von Feldern.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Instituto Interamericano de Cooperación para la Agricultura (1993): República Dominicana. Diagnóstico y estrategia del sector agropecuario. Santo Domingo, S. 67.
  2. Lonely Planet Dominican Republic & Haiti