Railjet

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railjet
ÖBB Railjet
ÖBB Railjet
Anzahl: 67 davon

51 ÖBB[1] (ab 2016: 60)[2] 7 ČD

Hersteller: Siemens
Baujahr(e): 2008–2012 und 2015–2016 (ÖBB)

2013–2014 (ČD)

Gattung: Wendezug
Spurweite: 1435 mm
Länge: 185,80m (ohne Lok) bzw. 205,38 m (mit Lok)
Höhe: 4050 mm
Breite: 2825 mm
Drehzapfenabstand: 19 m
Drehgestellachsstand: 2500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h
Anfahrzugkraft: 300 kN
Stromsystem: mit 1116
15 kV, 16,7 Hz ~
25 kV/50 Hz ~

mit 1216
15 kV, 16,7 Hz ~
25 kV/50 Hz ~
3 kV =
1,5 kV =
Zugsicherung: PZB, LZB, ETCS,
einige Garnituren mit: Mirel bzw. EVM, ZUB 121, Integra-Signum
Railjet-Schriftzug

Der Railjet (Eigenschreibweise railjet, abgekürzt RJ) ist eine Fernverkehrsreisezuggattung der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und der Tschechischen Staatsbahn (ČD). Die Einheiten bestehen aus kurzgekuppelten Wagen vom Typ Siemens Viaggio Comfort und Lokomotiven des Typs Siemens ES64U2 (1116) oder Siemens ES64U4 (1216). Die railjet gehören zu den schnellsten mit Lokomotiven bespannten Zügen der Welt. Nach der TSI gehören sie zu den Hochgeschwindigkeitszügen der TSI-Klasse II. Der Railjet stellt eine gemeinsame Zuggattung der ÖBB, der tschechischen Staatsbahn České dráhy, der Deutschen Bahn, der Schweizerischen Bundesbahnen und der ungarischen Staatsbahn Magyar Államvasutak dar. In Deutschland ist er tariflich dem ICE gleichgestellt. Eigentümer von Railjet-Garnituren sind jedoch nur die ÖBB und die Tschechische Staatsbahn. Die Ungarische Staatsbahn, die Deutsche Bahn und die Schweizerischen Bundesbahnen besitzen keine eigenen Railjet-Garnituren, jedoch verkehren planmäßig auch Railjet-Züge nach Ungarn, Deutschland und in die Schweiz, die in den dortigen Fahrplänen auch als Railjet geführt werden.

Der Zug wurde am 15. September 2008 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert[3] und zum Fahrplanwechsel 2008/2009 von der ÖBB im kommerziellen Betrieb eingesetzt. Seit 30. Juli 2012 sind alle 51 von der ÖBB bestellten Züge im Betrieb.[4] Als zweiter Kunde bestellte 2012 das tschechische Eisenbahnverkehrsunternehmen České dráhy (ČD) sieben Einheiten. Bis 2016 sollen noch neun weitere Garnituren für die ÖBB geliefert werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ÖBB Taurus I in railjet-Versuchslackierung
Probefahrt der ersten ČD-Railjet-Garnitur

Im November 2004 stellte ein Mitarbeiter der ÖBB bei einem internen Workshop den Namen Railjet vor. Der Workshop wurde von Peter Hochegger moderiert, dem Eigentümer der Firma maxxx.communications GmbH, die damals umstrittene exklusive Beratungsverträge bei der ÖBB hatte. Elf Tage später ließ sich die Firma maxxx.communications selbst den Namen Railjet schützen. Als die ÖBB Personenverkehr die Marke Railjet anmelden wollte, erhob maxxx.communications dagegen Einspruch und zog diesen gegen Zahlung von 150.000 plus 30.000 Euro USt wieder zurück.[5] Inzwischen ist die Bezeichnung eine Marke der ÖBB.[6]

Die Lieferung der Züge wurde 2005 ausgeschrieben. Um den Auftrag bewarben sich Siemens, Bombardier und CAF. In seiner Sitzung vom 9. Februar 2006 genehmigte der Aufsichtsrat der ÖBB-Holding die Beschaffung von 23 Garnituren im Wert von 245 Millionen Euro. Eine Option sah die Lieferung weiterer 40 Garnituren bis 2015 vor.[7]

Der Gesamtpreis für die von Siemens Mobility hergestellten 23 Züge beläuft sich auf 244 Millionen Euro. Gesamtkonzeption, Konstruktion der Wagenkästen und die Inneneinrichtung erfolgten an den Siemens-Standorten Graz und Wien. Dort begann im November 2006 der Bau der Wagen. Der erste Rohbauwagenkasten war im August 2007 fertig und am 21. April 2008 rollte die erste, noch verkürzte Garnitur aus dem Werk in Wien. Bis Dezember 2009 waren die ersten 23 Einheiten im Einsatz. Eine darüber hinaus reichende Option zum Kauf weiterer Einheiten wurde vom ÖBB-Aufsichtsrat wahrgenommen – es wurden im Oktober 2007 insgesamt 44 weitere Züge im Gesamtwert von 540 Millionen Euro bestellt. Im Dezember 2010 kündigte das tschechische Eisenbahnverkehrsunternehmen České dráhy (ČD) an, die Option für die letzten 16 dieser Züge von den ÖBB zu übernehmen. Diese sollten in Tschechien zusammen mit Lokomotiven der Baureihe 380 von Škoda eingesetzt werden.[8]

Im September 2011 beauftragte die ČD Siemens mit der Lieferung von 16 Railjet-Garnituren. Sie übten damit die ursprünglich für die ÖBB bestimmte Vertragsoption aus. Die siebenteiligen Züge sollten in den Jahren 2013 und 2014 ausgeliefert werden und zwischen Brünn und Prag sowie im grenzüberschreitenden Fernverkehr nach Österreich, Deutschland, Ungarn und die Slowakei verkehren. Der Auftragswert lag bei mehr als 200 Millionen Euro.[9]

Ziel der ÖBB war es, mit der Railjet-Flotte sämtliche ehemaligen ÖBB-EuroCity-Züge zu ersetzen. Angedachte Pläne, das Railjet-System mit Triebwagen (etwa dem ICE T) zu realisieren, waren verworfen worden. Am 12. Juli 2008 fuhr eine vierteilige Railjet-Garnitur mit 275 km/h zwischen St. Valentin und Amstetten einen neuen Geschwindigkeitsrekord für einen österreichischen Zug in Österreich.

Die Railjets wurden zunächst nur mit Bistrowagen statt mit Speisewagen ausgeliefert. Weil sich zu viele Reisende darüber beschwerten,[10] wurden seit Juli 2011 – beginnend mit der Garnitur 38 – die Railjet-Speisewagen mit vollwertigen Restaurants anstatt des Bar-Bistros ausgeliefert und die vorhandenen Bistrowagen in Speisewagen umgebaut. Der Umbau der Zuggarnituren erfolgte überwiegend zusammen mit dem Einbau von ETCS Level 2, der notwendig wurde, da seit Dezember 2012 auf der Westbahn nur noch ETCS-taugliche Garnituren eingesetzt werden dürfen. Weiter wurde im ersten Halbjahr 2012 damit begonnen, die Garnituren mit WLAN auszustatten. Vorgesehen war, dass zu Ende 2012 die gesamte Flotte über kabellosen Internetzugang und einen Speisewagen verfügt.[11]

Der Ersteinsatz auf der Südbahn erfolgte am 12. Oktober 2011 mit einem Zugpaar auf der Relation Wien – Graz, ab 7. November 2011 folgte ein weiteres Zugpaar auf der Relation Wien – Villach. Die Garnitur 49 wurde 2012 für das Jubiläum „175 Jahre Eisenbahn in Österreich“ komplett foliert, die Garnitur 50 soll zumindest für ein Jahr mit der „Polizei“-Werbelok 1116.250 verkehren, ehe sie entklebt wird.[12] Im Juli 2012 wurde die letzte RJ-Garnitur Nummer 51 für die ÖBB im Werk Simmering übergeben.

Seit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 ist der Railjet auch in Österreich planmäßig mit 230 km/h unterwegs. Derzeit ist diese Geschwindigkeit auf den Abschnitten Wien – St. Pölten, St. Valentin – Linz und Lambach – Breitenschützing möglich. Auf der Neubaustrecke im Unterinntal werden 220 km/h gefahren.[13] Die Umstellung auf ETCS Level 2 im Winter führte anfangs zu erheblichen Störungen, die erst im Laufe des Winters normalisierten.[14] Häufigste Ursache waren Zwangsbremsungen und reduzierte Geschwindigkeit durch Inkonsistenzen der verschiedenen Positions- und Geschwindigkeitssensoren (Radsensor, Bodenradar, GPS und fixe Balisen) und Schotterflug nach Eisbildung. Zudem gab es mindestens einmal einen Zwischenfall mit einer durch die Druckwelle aufgeschlagenen Tür beim ÖBB-Konkurrenten Westbahn.[15] Auch der Railjet vermeldete einen Zwischenfall mit einer verlorenen Tür,[16] jedoch nicht auf der Schnellfahrstrecke.

Nach einem zwischenzeitlichen Desinteresse bestellte die ČD im August 2012 sieben Railjet-Garnituren fest. Die Lieferungen aus der Order im Wert von etwa 100 Millionen Euro sollen ab 2014 erfolgen.[17] Es bestand zudem eine Option für weitere acht achtteilige Züge,[18] die jedoch im September 2013 fallengelassen wurde.[19]

Da die Nordrampe des Semmerings steiler ist als die Südrampe und engere Bogenradien aufweist, ergaben sich im Schiebebetrieb unzulässige sicherheitsrelevante Betriebszustände[20] die sich auf den Fahrgastkomfort negativ auswirkten, aber auch die Abnützung des Wagenmaterials und des Oberbaus beschleunigten. Deshalb wurden die Railjets nach einer dringlichen Aufforderung des Herstellers Siemens gedreht und fahren seit Anfang April 2014 von Wien Meidling Richtung Semmering mit Lok voraus gefahren. Aus Gründen der einfacheren Betriebsführung wurden alle Railjets entsprechend neu ausgerichtet.

Ab Dezember 2014 wurde mit den sieben ČD-Railjet-Garnituren sowie drei ÖBB-Railjets ein Gemeinschaftsverkehr Graz–Wien–Prag im Zweistundentakt eingerichtet. Die von den ČD gekauften Railjet verfügen ebenfalls über eine elektronische Sitzplatzreservierung und Fahrgastinformationssystem. Nachdem die ČD keine geeigneten Zugfahrzeuge rechtzeitig auftreiben konnte, bestehen die Garnituren aus angemieteten ÖBB-Taurus-3-Lokomotiven,[21] sowie je fünf Wagen der zweiten Klasse, einem Speisewagen wie im ÖBB-railjet und einem Steuerwagen mit Business- und erster Klasse.[22]

Im April 2013 fand eine öffentliche Railjet-Präsentationsfahrt in Tschechien statt. Dafür wurden zwei Pendolino-Verbindungen, am 17. April der Zug SC 513 von Prag nach Ostrava und am 18. April der Zug SC 506 von Bohumín nach Prag, mit einem RJ geführt.[23]

ČD-RJ als EC 73 bei Guntramsdorf

Laut einer Presseaussendung im Juni 2013 wird an einer Zulassung des RJ in Italien gearbeitet, um einen durchgehenden Verkehr von Wien nach Venedig mit dem Railjet durchführen zu können.[24]

Im Oktober 2013 wurde die gesamte Garnitur 51 samt Lok 1116.251 mit einer Werbebeklebung für den Österreichischen Skiverband versehen, die gleichzeitig mit der neuen Sportbekleidung für die Athleten am Wiener Westbahnhof vorgestellt wurde.

Seit Anfang Februar 2014 wurden mit dem Steuerwagen und vier der sechs Zwischenwagen der ersten ČD-RJ-Garnitur Probefahrten gemacht, später wurden auch die fehlenden Zwischenwagen eingereiht, um eine vollständige Garnitur zu haben. Am 24. April 2014 wurde die erste Garnitur samt 1216.233 an die ČD übergeben. Seither wird sie in Tschechien für Test- und Schulungsfahrten verwendet.

Am 6. Mai 2014 wurde der erste ČD-Railjet in Prag der Öffentlichkeit präsentiert. Bei den Feierlichkeiten wurde symbolisch der Schlüssel für den ersten Railjet an ČD-Generaldirektor Daniel Kurucz übergeben, ehe die Garnitur als IC 571 von Prag nach Breclav zum ersten Mal im Fahrgasteinsatz stand. Danach wurden die beiden bereits gelieferten Garnituren für IC-Züge zwischen Prag und Břeclav sowie Břeclav und Bohumín verwendet. Ab Mitte Juni haben sie schrittweise die herkömmlichen EC-Garnituren zwischen Wiener Neustadt Hbf und Praha hl.n. ersetzt. Mit der Fahrplanumstellung Dezember 2014 wird der Kurs des ČD-Railjet nach Graz verlängert.[25]

Anfang August 2014 wurde die Beauftragung weiterer neun Railjet-Garnituren durch die ÖBB bekannt. Die Garnituren im Gesamtwert von 145 Millionen Euro sollen bis Dezember 2016 geliefert werden und auf der Westbahn zwischen Wien und Salzburg eingesetzt werden. Sie sollen zusätzlich für den Verkehr nach Italien ausgerüstet werden und bis nach Venedig verkehren.[26]

Das Angebot in der Economy Class wird mit verstellbaren Sitzen und Fußrasten verbessert.

Zusätzlich verfügen die neuen Züge bereits standardmäßig über ein Fahrradabteil. Der Einbau eines Fahrradabteils in die 51 bestehenden railjet-Garnituren wird zeitgleich mit der Lieferung der neuen railjets Ende 2016 abgeschlossen sein. Alle railjets sind mit Bordrestaurants und WLAN ausgestattet, das auch in Tschechien funktioniert.[27]

Mitte Februar 2015 wurde die erste ÖBB-railjet-Garnitur mit Fahrradabteil (Garnitur 34) präsentiert. Die umgebauten Garnituren sollen vorerst auf der Südbahn eingesetzt werden und das bisher auf die ČD-Railjets beschränkte Angebot erweitern.

Mit Fahrplanwechsel per 13. Dezember 2015 werden sämtliche Railjet-Verbindungen, die Wien berühren, über Wien Hauptbahnhof und Wien Meidling geführt, der Westbahnhof wird nicht mehr von Railjet-Zügen bedient. Weiters verkehren seit Dezember 2015 halbstündlich alternierend IC-Züge und Railjet-Züge der ÖBB von oder nach Wien Flughafen Bahnhof. Diese Verbindungen bedienen Destinationen in Österreich und verkehren ab Wien Flughafen Bahnhof von den Bahnsteigen 1 und 2, mit direktem Zugang von / zu Terminal 3 des Flughafens Wien Schwechat.

Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Railjet Spirit of Salzburg
Restaurant
Altes Fahrgastinformationssystem (bis 2016)

Im Gegensatz zu anderen Bahngesellschaften setzt die ÖBB im Hochgeschwindigkeitsverkehr nicht auf Triebzüge, sondern auf lokbespannte Wendezüge. Die Railjet-Garnituren bestehen, ähnlich wie der deutsche Metropolitan Express Train, aus einzelnen Wagen, die untereinander mit Schalenmuffenkupplungen verbunden sind und an den Enden normale Schraubenkupplungen aufweisen. Dadurch können sie von den bereits vorhandenen Lokomotiven gezogen werden. Dank der starren Kupplung zwischen den Wagen konnten die Wagen mit breiten druckdichten Wagenübergängen versehen werden. An den Wagenübergängen sind Brandschutztüren angebracht, die in der Regel offenstehen.

Die Railjet-Züge vereinen Eigenschaften von Triebwagenzügen mit solchen normaler lokbespannter Züge. Sie können theoretisch in der Werkstatt um einzelne Wagen gekürzt oder verlängert werden und lassen sich somit besser dem Verkehrsaufkommen einer Verbindung anpassen. In der Praxis wurde dies bisher nicht angewendet. Kurse mit besonders hohem Fahrgastaufkommen werden mit einer Doppelgarnitur geführt. Der Innenraum bietet trotz der im Prinzip klassischen Wendezugtechnik den Komfort eines Triebzuges ohne Übergangstüren zwischen den Wagen.

Die für Hochgeschwindigkeitszüge geringe zulässige Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h ist für den Einsatz kein großer Nachteil, da der Railjet hauptsächlich auf Verbindungen eingesetzt wird, die einen kleinen Anteil an Hochgeschwindigkeitsstrecken aufweisen.

Wagenklassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Railjet gibt es, ähnlich wie im Metropolitan, keine regulären Wagenklassen mehr. Das ursprüngliche Konzept des Railjet sah (ähnlich wie im Flugzeug) drei Klassen vor: economy (die bisherige zweite Klasse), first (vergleichbar mit der ersten Klasse) und premium (eine Top-Klasse mit noch mehr Platz und speziellem Cateringservice). Diese war jedoch wirtschaftlich ein Fehlschlag: Die premium-Klasse (die immerhin einen halben Waggon belegte) war überwiegend leer. Anfang 2012 stellten die ÖBB daher das Servicekonzept um: Aus der premium wurde die business (mit unverändert größerem Platzangebot, aber ohne Extra-catering), first blieb first und economy blieb economy. Der Zuschlag für die Top-Klasse sank von 25 Euro auf 15 Euro. Bauliche Veränderungen entfielen jedoch aus Kostengründen.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innenausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu dem Angebot gibt es kritische Stimmen.[28][29][30] Kritiker bemängelten unter anderem unzureichende Ablagemöglichkeiten für Gepäck, fehlende Möglichkeiten, Skiausrüstungen abzustellen (obwohl die Züge Skigebiete bedienen) sowie die mitunter zu geringe Anzahl von Sitzplätzen. Der Großteil der Züge im Railjet-Verkehr zwischen Österreich und der Schweiz komme zudem verspätet an.[31] Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlende Möglichkeit der Mitnahme von Kinderwagen und Fahrrädern,[32] wobei die Fahrradmitnahme seit dem 11. Juli 2015 möglich ist.[33]

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Afmpz Ampz ARbmpz Bmpz (Zwischenwagen) Bmpz (Endwagen)
Länge (m) 26,85 26,50 26,50 26,50 26,45
Höhe (mm) 4050 4050 4050 4050 4050
Breite (mm) 2825 2825 2825 2825 2825
Drehzapfenabstand (m) 19,00 19,00 19,00 19,00 19,00
Achsstand Fahrwerk (mm) 2500 2500 2500 2500 2500
Sitzplätze 27 55 10 80 76
Stehplatzfläche (m²) 17,8 19,4 30,4 18,2 19,3
Warmwassertank 20 l WC WC WC WC WC
Frischwassertank 100 l Galley
Frischwassertank 150 l WC WC
Frischwassertank 300 l WC Restaurant WC WC
Grauwassertank 250 l WC, Galley WC
Grauwassertank 400 l WC WC WC
Grauwassertank 600 l Restaurant
Fäkalientank 300 l WC WC
Fäkalientank 800 l WC WC WC

Bremsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wagen sind mit zahlreichen Bremssystemen ausgestattet:

Klimatisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Führerstand des Afmpz befindet sich ein Kompaktaggregat mit einer Kälteleistung von 5,5 kW und einer Heizleistung von 6,5 kW. Im Fahrgastbereich befindet sich pro Wagen im Unterflurbereich ein Kompaktaggregat mit einer Kälteleistung von 36 kW und einer Wärmeleistung von 39,5 kW. Über ein Ansauggitter an der Seitenwand wird die Frischluft zugeführt. Die Umluft aus dem Fahrgastabteil wird an der gegenüberliegenden Seitenwand abgesaugt und strömt mit der Frischluft zum Klimaaggregat. Die Luft gelangt danach durch einen Luftfilter, wird vom Ventilator angesaugt und über den Verdampfer und den elektrischen Lufterhitzer gedrückt. Durch die Luftkanäle wird die aufgearbeitete Luft in das Wageninnere geführt und verteilt. Die Ausblasung erfolgt im Heizbetrieb unter den Sitzen und unterhalb der Fenster, während im Kühlbetrieb der Großteil der Luft durch einen Kanal in den Deckenbereich geführt und dort über die Deckeneinblasung im gesamten Wagenbereich verteilt wird. Ein kleiner Teil der Luft wird dabei auch über die Bodenkanäle verteilt. Ein eigenes Aggregat sorgt dafür, dass während der Druckertüchtigung die Abluft abgesaugt wird.

Türen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einstiegstüren werden elektrisch gesteuert und verfügen über eine lichte Weite von 850 mm. Der Ein-/Ausstieg erfolgt über drei Stufen mit einer Höhe von 200 mm und einem Klappschwenktritt. Nach der erfolgten Türfreigabe können die Türen über die entsprechenden Öffnungstaster geöffnet werden, wobei zuerst der Klapptritt ausfährt und sich erst danach die Tür öffnet. Wenn die vertikalen Lichtschranken nicht unterbrochen werden oder der Taster gedrückt wird, schließt sich die Tür nach einer kurzen akustischen Vorwarnung und blinkenden Tastern – zuerst schließt sich die Tür, danach fährt der Klapptritt ein. Der Schließbefehl kann auch über den Führerstand durch die Rücknahme der Türfreigabe oder das Betätigen des Schaffnerschalters gegeben werden.

Der ARbmpz verfügt an einem Wagenende über Ladetüren statt Einstiegstüren, über die der Wagen mit den Catering-Trolleys beladen werden kann. Die Betätigung der Tür ist nur durch das Personal möglich.

An den Wagenenden befinden sich die Übergangstüren, die in der Grundstellung offen sind. Die mechanischen Türen werden durch Elektromagnete offen gehalten, die bei der Aktivierung des Brand- und Rauchmelders die Verriegelung lösen und somit die Türen mittels Federkraft schließen. Eine manuelle Schließung ist mittels Notbetätigung (an der Decke) möglich. Die lichte Weite der Türen beträgt 1100 mm, die lichte Höhe 1960 mm.

Zwischen den Einstiegen und den Fahrgasträumen befinden sich elektrisch betriebene Schiebetüren mit einer lichten Weite von 650 mm. Im ARbmpz befindet sich weiters eine zweiflügelige Tür mit einer lichten Weite von 800 mm aufgrund der Erreichbarkeit des Rollstuhlplatzes. Bei sämtlichen Schiebetüren beträgt die lichte Höhe 2050 mm.

Zugkonfiguration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Züge bestehen aus einem jeweils 185 Meter langen Wendezug in Stahlbauweise, der aus einem Steuerwagen und sechs Zwischenwagen besteht. Von diesen ist ein Großraumwagen mit 55 Sitzplätzen der First-Klasse bestückt, in einem Wagen befinden sich das Restaurant und zehn Sitzplätze der First-Klasse. Drei Wagen sind Großraumwagen mit je 80 Sitzplätzen der Economy-Klasse, und ein Wagen ist Kuppelwagen mit 76 Sitzplätzen der Economy-Klasse und einseitiger normaler Zug- und Stoßvorrichtung. Die 16 Sitze der Business-Klasse befinden sich im Steuerwagen. Dieser Zug wird von einer Mehrsystem-Taurus-2- oder Taurus-3-Lokomotive mit bis zu 230 km/h gezogen oder geschoben. Inklusive Lok kommt der Zug auf eine Gesamtlänge von 205 Metern. Zur Kapazitätserhöhung können zwei Zugeinheiten zu einem 14-Wagen-Zug mit zwei Lokomotiven verbunden werden. Im Regelbetrieb bleiben Garnitur und Lokomotive stets gekuppelt. Die Wagen können über die Zugsammelschiene mit allen vier UIC-Spannungen versorgt werden (Wechselspannung 1000 V / 16,7 Hz oder 1500 V / 50 Hz sowie Gleichspannung 1500 V oder 3000 V).

Insgesamt bietet ein Zug 408 (zuvor geplant: 440) Sitzplätze, davon 16 in der Business-, 76 in der First- und 316 in der Economy-Klasse.[34] Diese Drei-Wagenklassen-Einteilung orientiert sich an der Aufteilung im Flugverkehr sowie an den Hochgeschwindigkeitszügen AVE in Spanien und dem Eurostar zwischen London und Paris bzw. Brüssel. In den beiden höheren Klassen, welche tariflich der ersten Klasse gleichgestellt sind, wird ein Am-Platz-Service geboten. Für die Business-Klasse ist auf Strecken innerhalb Österreichs ein Zuschlag von 15 Euro zu zahlen, auf Strecken außerhalb Österreichs gilt dieser Zuschlag nicht; inbegriffen ist darin ein Gratisgetränk, Zeitungs- sowie Am-Platz-Service. Sie ersetzte ab 1. April 2012 die zuvor angebotene Premium-Klasse. Für die First und Business-Klasse steht dabei eine eigene Küche zur Verfügung. Ebenso ist im Zug ein Speisewagen mit 14 Sitzplätzen enthalten. Die weiteren Servicefunktionen umfassen unter anderem kostenloses WLAN innerhalb von Österreich, ein barrierefreies WC, einen Rollstuhl-Hebelift[35] auf jeder Ausstiegsseite, ein Kinderkino sowie Plätze für Kinderwagen.

Design[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gesamte Innen- und Außengestaltung der Fahrzeuge sowie das Railjet-Markenzeichen stammen von dem auf strategisches Design spezialisierten Unternehmen Spirit Design aus Wien. Das Design des Railjet wurde mehrfach ausgezeichnet: 2008 wurde es für den „Createch Award“ nominiert, der vom österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie vergeben wird. 2009 erhielt es den Preis „Gute Gestaltung“[36] des Deutschen Designer Club und das Design-Gütesiegel „red dot“ des Designzentrum Nordrhein-Westfalen. Außerdem wurde es zweimal für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland nominiert (2009, 2010) sowie einmal für den Österreichischen Staatspreis Design (2009). Es erhielt darüber hinaus den Preis „Consumer Favorite 09“ bei dem vom iF Designforum Hannover ausgeschriebenen Universal Design Award.

Wagenbezeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verschiedenen Wagen weisen folgende UIC-Gattungsbuchstaben, Codes für das Austauschverfahren, Ländercodes und UIC-Wagennummern auf, wobei xx der Railjet-Kombination und x der Kontrollziffer, bzw. 2yy-y Ordnungsnummer und Kontrollziffer der Taurus-Lok entsprechen. Die Nummer der Railjet-Kombination hat nichts mit den für die Reservationen benötigten Wagennummern zu tun, die kursabhängig sind.

ÖBB railjet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Garnituren 01 – 51[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lokomotive 91 81 1116 2yy-y bzw. 91 81 1216 2yy-y A-ÖBB (Siemens ES64U2 bzw. ES64U4 aus der EuroSprinter-Familie, in Österreich als Taurus bekannt)
  • Bmpz 73 81 22-90 1xx-x A-ÖBB (Endwagen, zweite Klasse) bzw. neu Bmpvz 73 81 84-90 1xx-x A-ÖBB (Endwagen, zweite Klasse, Fahrradabteil)
  • Bmpz 73 81 22-90 2xx-x A-ÖBB (zweite Klasse)
  • Bmpz 73 81 22-90 3xx-x A-ÖBB (zweite Klasse)
  • Bmpz 73 81 22-90 4xx-x A-ÖBB (zweite Klasse)
  • ARbmpz 73 81 85-90 5xx-x A-ÖBB (erste Klasse und Restaurant mit Info-Point)
  • Ampz 73 81 19-90 6xx-x A-ÖBB (erste Klasse)
  • Afmpz 73 81 80-90 7xx-x A-ÖBB (Steuerwagen und erste Klasse Business)

Garnituren 52 – 60[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lokomotive 91 81 1116 1yy-y bzw. 91 81 1216 0yy-y A-ÖBB /Siemens ES64U2 bzw. ES64U4, (Taurus)
  • Bmpvz 73 81 84-90 xxx-x A-ÖBB(Endwagen, zweite Klasse, Fahrradabteil)
  • Bmpz 73 81 22-90 xxx-x A-ÖBB (zweite Klasse)
  • Bmpz 73 81 22-90 xxx-x A-ÖBB (zweite Klasse)
  • Bmpz 73 81 22-90 xxx-x A-ÖBB (zweite Klasse)
  • Bmpz 73 81 22-90 xxx-x A-ÖBB (zweite Klasse)
  • ARbmpz 73 81 85-90 xxx-x A-ÖBB (erste Klasse und Restaurant mit Info-Point)
  • Afmpz 73 81 80-90 7xx-x A-ÖBB (Steuerwagen und erste Klasse Business)

Für alle 60 Garnituren gilt:

In den Nummern codiert sind folgende Informationen:

  • Elektrolokomotive für Geschwindigkeiten über 190 km/h, Österreich, Baureihe 1116 bzw. 1216
  • Reisezugwagen der 2. Klasse mit mehr als 24,5 m Länge, Mittelgang, Stromversorgung aus Zugsammelschiene, international einsetzbar, druckdicht und klimatisiert, über 160 km/h, Elektroheizung, Österreich, ÖBB
  • Halbspeisewagen mit zusätzlichen 1.-Klasse-Plätzen, behindertengerechte Ausführung, mehr als 24,5 m Länge, Mittelgang, Stromversorgung aus Zugsammelschiene, international einsetzbar, druckdicht und klimatisiert, Sonderbauform, über 160 km/h, Elektroheizung, Österreich, ÖBB
  • Reisezugwagen der 1. Klasse mit mehr als 24,5 m Länge, Mittelgang, Stromversorgung aus Zugsammelschiene, international einsetzbar, druckdicht und klimatisiert, über 160 km/h, Elektroheizung, Österreich, ÖBB
  • Steuerwagen mit Plätzen der 1. Klasse (First Class und Premium Class) und einer Länge von mehr als 24,5 m Länge, Mittelgang, Stromversorgung aus Zugsammelschiene, international einsetzbar, druckdicht und klimatisiert, Steuerwagen, über 160 km/h, Elektroheizung, Österreich, ÖBB.

ČD railjet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lokomotive 9181 1216 2xx-x A-ÖBB (Siemens ES64U4)
  • Bmpz 73 54 20-91 00x-x CZ-ČD (zweite Klasse mit Fahrradabteil)
  • Bmpz 73 54 21-91 10x-x CZ-ČD (zweite Klasse)
  • Bmpz 73 54 21-91 20x-x CZ-ČD (zweite Klasse)
  • Bmpz 73 54 21-91 30x-x CZ-ČD (zweite Klasse)
  • Bmpz 73 54 21-91 40x-x CZ-ČD (zweite Klasse)
  • ARbmpz 73 54 85-91 00x-x CZ-ČD (erste Klasse und Restaurant mit Info-Point)
  • Afmpz 73 54 80-91 00x-x CZ-ČD (Steuerwagen und erste Klasse)

Bediente Linien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strecken
Ausfahrt eines Railjet aus Wien Westbahnhof

Einsatzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle 51 ÖBB-Garnituren sind ab Werk mit den Zugsicherungen (PZB, LZB) für Deutschland und Österreich ausgestattet. Des Weiteren wurden bei den Garnituren und Loks 1 – 23 zusätzliche Zugsicherungssysteme für den erweiterten Einsatz in der Schweiz (ZUB, Integra) und Ungarn (Mirel in Steuerwagen, und EVM in Lok) eingebaut. Die Loks erhielten noch einen dritten, schmalen Stromabnehmer für die Schweiz. Da man mehr für Ungarn taugliche Fahrzeuge benötigte, ist bei der Auslieferung der Garnituren 29 bis 31 zusätzlich die Zugsicherung Mirel im Steuerwagen und EVM in die Loks 1116 229–231 eingebaut worden. Da seit Dezember 2012 für die Neubaustrecke Wien – St. Pölten die Zugsicherungstechnik ETCS Level 2 angewendet wird, wurden in allen Garnituren ETCS-Bordsysteme eingebaut. Die Garnituren 29–31 mit Mirel-Ausrüstung verkehren seit Dezember 2014 mit einer ÖBB 1216-Lokomotive zwischen Graz und Prag.

Die sieben ČD-Garnituren werden mit von den ÖBB angemieteten Loks des Typs ÖBB 1216 gemeinsam mit den drei ÖBB-Garnituren 29–31 zwischen Prag und Graz eingesetzt.

(Wiesbaden – Frankfurt – Mannheim – Stuttgart – Ulm – Augsburg –) München – Wien – Budapest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. Dezember 2008 nahmen auf dieser Strecke die ersten vier Railjets den Fahrplanbetrieb auf und wurden als Doppelgarnitur mit insgesamt 14 Wagen geführt: auf der Strecke Wien – Budapest planmäßig als RJ 40 und RJ 41, auf der Strecke München – Wien – Budapest als RJ 63 und RJ 66. Zwischen München und Wien leisteten vier Eurocity-Zugpaare und ein ICE die zusätzlich für den Zweistundentakt benötigten Fahrten. Ab April 2009 verkehrten drei Railjet-Zugpaare, ein ICE und zwei Eurocitys zwischen München und der österreichischen Hauptstadt. Am 14. Juni 2009 bzw. 4. September 2009 wurden auch die beiden letzten Eurocitys durch Railjets ersetzt.[37] Seit dem Fahrplanwechsel per Dezember 2012 werden in der Relation München – Wien – Budapest vier Tagesverbindungen und in der Relation München – Wien sechs Tagesverbindungen mit Railjet-Garnituren bedient.

Seit dem Fahrplanwechsel 2011 wird freitags, samstags und sonntags die Verbindung Budapest – Frankfurt am Main angeboten. Samstags verkehrte der Zug zwischenzeitlich von Wiesbaden und fährt bis Budapest Keleti pu.[38] Dabei erreichte der Zug in Deutschland erstmals im Linienbetrieb seine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 fahren die Railjet-Garnituren auch in Österreich mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

Ab Dezember 2014 halten die RJ von Budapest nach Wien (und weiter Richtung Salzburg) auch am Wiener Hauptbahnhof, fahren aber weiterhin auch den Westbahnhof an. Beginnend mit Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 fahren diese RJ jedoch Wien Westbahnhof nicht mehr an und werden ab Wien Meidling durch den Lainzer Tunnel weitergeführt.

Durch den Kauf von 9 weiteren RJ-Garnituren, diesmal allerdings mit geänderter Wagenkonfiguration, für die Südbahn, werden die derzeit dort eingesetzten Garnituren mit lediglich 4 Zwischenwagen 2. Klasse frei. Diese sollen schrittweise bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 sämtliche InterCity-Züge der Westbahn zwischen Flughafen Wien und Salzburg bzw. vereinzelt darüber hinaus nach Innsbruck, Bregenz und Klagenfurt, übernehmen.

Wien – Innsbruck – Zürich/Bregenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Juni 2009 wird Wien – Salzburg – Innsbruck und seit Dezember 2009 Wien – Salzburg – Innsbruck – Buchs SG – Zürich/Bregenz mit Railjet-Garnituren befahren. Seit Dezember 2012 werden in der Relation Wien – Zürich – Wien fünf Tagesverbindungen mit Railjet erbracht (Fahrzeit 7 Stunden 44 Minuten). Zwischen Wien und Salzburg ist nach Fertigstellung der laufenden Ausbauvorhaben der Westbahn eine Fahrzeit von 2 Stunden und 15 Minuten geplant. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 reduzierte sich die Fahrzeit auf 2 Stunden 22 Minuten. Zwischen Wien und Innsbruck werden etwas über vier Stunden angestrebt. Seit Dezember 2012 wird die Strecke in 4 Stunden und 15 Minuten befahren.

Seit Dezember 2015 fahren die Züge dieser Achse den Wiener Westbahnhof nicht mehr an, sondern werden direkt durch den Lainzer Tunnel nach Wien Meidling und Wien Hauptbahnhof geführt. Der Großteil der Züge verkehrt daran anschließend weiter nach Bahnhof Flughafen Wien. Ab Dezember 2016 sollen Railjet-Züge auf der Weststrecke zwischen Wien und Salzburg die IC-Reisewägen ersetzen.[39]

(Prag –) Wien – Graz und Wien – Klagenfurt – Villach (– Lienz/Venedig)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

RJ 76 hat den Zugendbahnhof Praha hl.n. erreicht.

Seit 18. Oktober 2011 bzw. 7. November 2011 werden auch die Strecken Wien – Graz und Wien – Klagenfurt – Villach mit dem Railjet bedient. Die Fahrtdauer der Railjet-Züge ist jedoch die gleiche wie die der normalen EC bzw. ÖBB-IC, da die Südbahn keine höheren Geschwindigkeiten als 160 km/h zulässt. Seit Dezember 2013 wird ein Zugpaar nach Lienz geführt.

Bereits ab 15. Juni 2014 übernahmen Railjets der Tschechischen Bahnen (ČD) die Leistungen von EC 72/73 und EC 74/75 Wiener NeustadtWienPrag.[40] Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 wurde jeder zweite Railjet von Graz Hbf nach Wien Meidling weiter über Wien Hbf und Brno hl.n. nach Praha hl.n. verlängert.[41] Dafür werden drei Railjet-Züge der ÖBB und sieben der ČD eingesetzt.

Die bis 2014 in Wien Meidling endenden Railjet- und EC-Züge der Südbahn, die ab Fahrplanwechsel 2015 nicht nach Praha hl.n. durchgebunden werden, haben Wien Hauptbahnhof als neuen Endbahnhof. Seit Fahrplanwechsel im Dezember 2015 verkehrt ein Railjetpaar täglich von Graz Hbf zum Flughafen Wien Bahnhof. Für alle anderen Railjet-[EC-]Verbindungen aus Graz, Villach und Lienz besteht in Wien Hbf Anschluss an Fernverkehrszüge der ÖBB mit Zugendbahnhof Flughafen Wien.

Ab Dezember 2017 sollen die Railjet-Züge auch zwischen Wien Hbf und Venezia Santa Lucia via Villach Hbf und Udine eingesetzt werden.[39]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugläufe im Fahrplan 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgende Auflistung der Zugläufe der RJ-Garnituren der ÖBB und ČD, basierend auf dem Fahrplan 2016 (gültig ab 13. Dezember 2015). Ein Teil der RJ-Züge ist Bestandteil der ICE-Linie 90.

Zug-Nr. Zugname Garnitur Zuglauf Fahrradmitnahme Entfernung
RJ 41 ÖBB Wien Hbf (07:42) – Budapest-Keleti pu (10:19) nein 0257 km
RJ 42 ÖBB Budapest-Keleti pu (17:40) – Wien Hbf (20:18 – 20:30) – Salzburg Hbf (22:52) nein 0569 km
RJ 49 ÖBB Innsbruck Hbf (05:05) – Wien Hbf (09:30 – 09:42) – Budapest-Keleti pu (12:19) nein 0764 km
RJ 60 ÖBB Budapest-Keleti pu (07:40) – Wien Hbf (10:18 – 10:30) – München Hbf (14:25) nein 0723 km
RJ 61 ÖBB München Hbf (07:31) – Wien Hbf (11:30 – 11:42) – Budapest-Keleti pu (14:19) nein 0723 km
RJ 62 ÖBB Budapest-Keleti pu (09:40) – Wien Hbf (12:18 – 12:30) – München Hbf (16:31) ja 0723 km
RJ 63 ÖBB [an Sa, So: Frankfurt (Main) Hbf (05:17) –] München Hbf (09:10 – 09:34) – Wien Hbf (13:30 – 13:42) – Budapest-Keleti pu (16:19) nein 1337 bzw. 0723 km
RJ 64 ÖBB Budapest-Keleti pu (11:40) – Wien Hbf (14:18 – 14:30) – München Hbf (18:25) nein 0723 km
RJ 65 ÖBB München Hbf (11:34) – Wien Hbf (15:30 – 15:42) – Budapest-Keleti pu (18:19) nein 0723 km
RJ 66 ÖBB Budapest-Keleti pu (13:40) – Wien Hbf (16:18 – 16:30) – München Hbf (20:25 – 20:45) [– Stuttgart Hbf (22:59 – 23:05) – Frankfurt(Main)Hbf (00:42) an Fr, Sa] nein 0723 bzw. 1337 km
RJ 67 ÖBB München Hbf (13:34) – Wien Hbf (17:30 – 17:42) – Budapest-Keleti pu (20:19) nein 0723 km
RJ 68 ÖBB Budapest-Keleti pu (15:40) – Wien Hbf (18:18 – 18:30) – München Hbf (22:26) nein 0723 km
RJ 69 ÖBB München Hbf (15:34) – Wien Hbf (19:30) nein 0466 km
RJ 70 Gustav Mahler ÖBB Wien Hbf (07:09) – Praha hl.n. (11:08) nein 0403 km
RJ 71 Gustav Mahler ČD Praha hl.n. (06:52) – Wien Hbf (10:51 – 10:58) – Wien Meidling (11:02 – 11:05) – Graz Hbf (13:33) ja 0614 km
RJ 72 Bedřich Smetana ČD Graz Hbf (06:25) – Wien Meidling (08:55 – 08:58) – Wien Hbf (09:02 – 09:09) – Praha hl.n. (13:08) ja 0614 km
RJ 73 Bedřich Smetana ČD Praha hl.n. (08:52) – Wien Hbf (12:51 – 12:58) – Wien Meidling (13:02 – 13:05) – Graz Hbf (15:33) ja 0614 km
RJ 74 Franz Schubert ČD Graz Hbf (08:25) – Wien Meidling (10:55 – 10:58) – Wien Hbf (11:02 – 11:09) – Praha hl.n. (15:08) ja 0614 km
RJ 75 Franz Schubert ČD Praha hl.n. (10:52) – Wien Hbf (14:51 – 14:58) – Wien Meidling (15:02 – 15:05) – Graz Hbf (17:33) ja 0614 km
RJ 76 Antonín Dvořák ÖBB Graz Hbf (10:25) – Wien Meidling (12:55 – 12:58) – Wien Hbf (13:05 – 13:09) – Praha hl.n. (17:08) nein 0614 km
RJ 77 Antonín Dvořák ÖBB Praha hl.n. (12:52) – Wien Hbf (16:51 – 16:58) – Wien Meidling (17:02 – 17:05) – Graz Hbf (19:33) nein 0614 km
RJ 78 Johann Strauß ČD Graz Hbf (12:25) – Wien Meidling (14:55 – 14:58) – Wien Hbf (15:05 – 15:09) – Praha hl.n. (19:08) ja 0614 km
RJ 79 Johann Strauß ČD Praha hl.n. (14:52) – Wien Hbf (18:51 – 18:58) – Wien Meidling (19:02 – 19:05) – Graz Hbf (21:33) ja 0614 km
RJ 160 ÖBB Wien Hbf (07:30) – Innsbruck Hbf (11:38 – 11:44) – Zürich HB (15:20) ja 0789 km
RJ 161 ÖBB Zürich HB (06:40) – Innsbruck Hbf (10:16 – 10:22) – Wien Hbf (14:30) nein 0789 km
RJ 162 ÖBB Budapest-Keleti pu (06:40) – Wien Hbf (09:18 – 09:30) – Innsbruck Hbf (13:40 – 13:44) – Zürich HB (17:20) nein 1046 km
RJ 165 ÖBB Zürich HB (10:40) – Innsbruck Hbf (14:16 – 14:20) – Wien Hbf (18:30 – 18:42) – Budapest-Keleti pu (21:19) ja 1046 km
RJ 166 ÖBB Wien Hbf (13:30) – Innsbruck Hbf (17:38 – 17:44) – Zürich HB (21:20) ja 0789 km
RJ 167 ÖBB Zürich HB (12:40) – Innsbruck Hbf (16:16 – 16:22) – Wien Hbf (20:30) nein 0789 km
RJ 168 ÖBB Wien Hbf (15:30) – Innsbruck Hbf (19:40 – 19:44) – Zürich HB (23:20) ja 0789 km
RJ 169 ÖBB Zürich HB (14:40) – Innsbruck Hbf (18:16 – 18:22) – Wien Hbf (22:30) nein 0789 km
RJ 260 ÖBB Wien Hbf (06:30) – München Hbf (10:25) nein 0466 km
RJ 261 ÖBB München Hbf (17:34) – Wien Hbf (21:30) nein 0466 km
RJ 262 ÖBB Flughafen Wien (08:03) – Wien Hbf (08:21 – 08:30) – München Hbf (12:25) nein 0483 km
RJ 265 ÖBB München Hbf (06:24) – Wien Hbf (10:30) nein 0466 km
RJ 360 ÖBB Innsbruck Hbf (07:40) – Zürich HB (11:20) nein 0282 km
RJ 361 ÖBB Zürich HB (16:40) – Innsbruck Hbf (20:16 – 20:22) – Wien Hbf (00:30) ja 0789 km
RJ 362 ÖBB Wien Hbf (05:30) – Innsbruck Hbf (09:38 – 09:44) – Zürich HB (13:20) nein 0789 km
RJ 363 ÖBB Zürich HB (18:40) – Innsbruck Hbf (22:16) nein 0282 km
RJ 370 Joseph Haydn ČD Graz Hbf (14:25) – Wien Meidling (16:55 – 16:58) – Wien Hbf (17:02 – 17:09) – Praha hl.n. (21:08) ja 0614 km
RJ 371 Joseph Haydn ČD Praha hl.n. (16:52) – Wien Hbf (20:51 – 20:58) – Wien Meidling (21:02 – 21:05) – Graz Hbf (23:33) ja 0614 km
RJ 372 Mozart ČD Graz Hbf (16:25) – Wien Meidling (18:55 – 18:58) – Wien Hbf (19:02 – 19:09) – Praha hl.n. (23:08) ja 0614 km
RJ 373 Mozart ÖBB Praha hl.n. (18:52) – Wien Hbf (22:51) nein 0403 km
RJ 530 ÖBB Villach Hbf (05:26) – Wien Hbf (09:35) ja 0366 km
RJ 532 ÖBB Villach Hbf (07:14) – Wien Hbf (11:35) ja 0366 km
RJ 533 ÖBB Wien Hbf (08:25) – Villach Hbf (12:46 / 12:50) – Lienz (14:06) ja 0470 km
RJ 534 ÖBB Villach Hbf (09:14) – Wien Hbf (13:35) ja 0366 km
RJ 535 ÖBB Wien Hbf (10:25) – Villach Hbf (14:46) ja 0366 km
RJ 536 ÖBB Villach Hbf (11:14) – Wien Hbf (15:35) ja 0366 km
RJ 537 ÖBB Wien Hbf (12:25) – Villach Hbf (16:46) ja 0366 km
RJ 538 ÖBB Villach Hbf (13:14) – Wien Hbf (17:35) ja 0366 km
RJ 539 ÖBB Wien Hbf (14:25) – Villach Hbf (18:46) ja 0366 km
RJ 550 ÖBB Graz Hbf (05:27) – Wien Hbf (08:02) nein 0210 km
RJ 551 ÖBB Wien Hbf (05:58) – Graz Hbf (08:33) ja 0210 km
RJ 553 ÖBB Wien Hbf (06:58) – Graz Hbf (09:33) nein 0210 km
RJ 554 ÖBB Graz Hbf (07:25) – Wien Hbf (10:02) nein 0210 km
RJ 557 ČD Wien Hbf (08:58) – Graz Hbf (11:33) ja 0210 km
RJ 558 ÖBB Graz Hbf (09:25) – Wien Hbf (12:02) ja 0210 km
RJ 559 ÖBB Wien Hbf (09:58) – Graz Hbf (12:33) nein 0210 km
RJ 560 OS 3501 LZS ÖBB Flughafen Wien (07:03) – Wien Hbf (07:21) (- RJ 160 –) Feldkirch (13:53) – Bregenz (14:17) ja 0718 km
RJ 561 ÖBB Wien Hbf (14:39) – Flughafen Wien (14:57) ja 0018 km
RJ 562 OS 3505 LZS ÖBB Flughafen Wien (09:03) – Wien Hbf (09:21) (- RJ 162 –) Feldkirch (15:53) – Bregenz (16:17) nein 0718 km
RJ 563 OS 3514 ÖBB Innsbruck Hbf (12:20) – Wien Hbf (16:30 – 16:39) – Flughafen Wien (16:57) ja 0524 km
RJ 564 OS 3509 LZS ÖBB Flughafen Wien (11:03) – Wien Hbf (11:21 – 11:30) – Innsbruck Hbf (15:39) ja 0524 km
RJ 565 OS 3518 ÖBB Bregenz (11:40) – Feldkirch (12:05) (– RJ 165 -) Wien Hbf (18:39) – Flughafen Wien (18:57) nein 0718 km
RJ 566 OS 3513 LZS ÖBB Flughafen Wien (13:03) – Wien Hbf (13:21) (- RJ 166 –) Feldkirch (19:53) – Bregenz (20:17) nein 0718 km
RJ 567 OS 3522 ÖBB Bregenz (13:40) – Feldkirch (14:05) (– RJ 167 -) Wien Hbf (20:39) – Flughafen Wien (20:57) nein 0718 km
RJ 568 OS 3517 LZS ÖBB Flughafen Wien (15:03) – Wien Hbf (15:21) (- RJ 168 –) Feldkirch (21:53) – Bregenz (22:17) ja 0718 km
RJ 569 ÖBB Bregenz (15:40) – Feldkirch (16:05) (– RJ 169) ja 0569 km
RJ 580 Leoš Janáček ČD Brno hl.n. (04:31) – Praha hl.n. (07:08) tgl. außer So ja 0255 km
RJ 581 Leoš Janáček ČD Praha hl.n. (19:52) – Brno hl.n. (22:22) tgl. außer Sa ja 0255 km
RJ 630 ÖBB Villach Hbf (15:14) – Wien Hbf (19:35) ja 0366 km
RJ 631 ÖBB Wien Hbf (16:25) – Villach Hbf (20:46) ja 0366 km
RJ 632 ÖBB Lienz (15:53) – Villach Hbf (17:09 – 17:14) – Wien Hbf (21:35) ja 0470 km
RJ 633 ÖBB Wien Hbf (18:25) – Villach Hbf (22:36) ja 0366 km
RJ 653 ÖBB Wien Hbf (11:58) – Graz Hbf (14:33) nein 0210 km
RJ 656 ÖBB Graz Hbf (13:25) – Wien Hbf (16:02 – 16:11) – Flughafen Wien (16:27) nein 0228 km
RJ 657 ÖBB Wien Hbf (13:58) – Graz Hbf (16:33) ja 0210 km
RJ 660 ÖBB (RJ 260 –) Salzburg Hbf (09:00) – Innsbruck Hbf (10:54) nein 0507 km
RJ 661 OS 3524 ÖBB Bregenz (14:10) – Salzburg Hbf (18:58) (– RJ 261 -) Wien Hbf (21:39) – Flughafen Wien (21:57) nein 0718 km
RJ 663 ÖBB Innsbruck Hbf (19:05) – Wien Hbf (23:30) ja 0507 km
RJ 664 OS 3527 ÖBB Flughafen Wien (20:03) – Wien Hbf (20:21) (- RJ 42) nein 0018 km
RJ 665 OS 3512 ÖBB Wien Hbf (15:39) – Flughafen Wien (15:57) ja 0018 km
RJ 666 ÖBB Innsbruck Hbf Hbf (06:30) – Bregenz Hbf (09:17) ja 0194 km
RJ 669 ÖBB Bregenz Hbf (18:40) – Innsbruck Hbf (21:27) an So nein 0194 km
RJ 732 ÖBB Villach Hbf (18:14) – Wien Hbf (22:35) an So ja 0366 km
RJ 750 ÖBB Graz Hbf (15:25) – Wien Hbf (18:02) nein 0210 km
RJ 754 ÖBB Graz Hbf (17:25) – Wien Hbf (20:02) ja 0210 km
RJ 755 ÖBB Flughafen Wien (17:33) – Wien Hbf (17:48 – 17:58) – Graz Hbf (20:33) nein 0228 km
RJ 756 ČD Graz Hbf (18:25) – Wien Hbf (21:02 [- 21:11) – Flughafen Wien (21:27) an So] ja 0210 bzw. 0228 km
RJ 758 ÖBB Graz Hbf (20:25) – Wien Hbf (23:02) nein 0210 km
RJ 759 ÖBB Wien Hbf (19:58) – Graz Hbf (22:33) nein 0210 km
RJ 760 ÖBB Wien Hbf (17:30) – Innsbruck Hbf (21:38 – 21:44) – Bregenz (00:10) ja 0711 km
RJ 761 OS 3500 ÖBB Salzburg Hbf (06:05) – Wien Hbf (08:30 – 08:39) – Flughafen Wien (08:57) nein 0329 km
RJ 762 OS 3525 LZS ÖBB Flughafen Wien (19:03) – Wien Hbf (19:21 – 19:30) – Innsbruck Hbf (23:48) nein 0524 km
RJ 763 OS 3504 ÖBB Innsbruck Hbf (06:09) – Salzburg Hbf (08:02) (– RJ 265 -) Wien Hbf (10:39) – Flughafen Wien (10:57) ja 0524 km
RJ 765 OS 3508 ÖBB Bregenz (05:47) – Innsbruck Hbf (08:16 – 08:20) – Wien Hbf (12:30 – 12:39) – Flughafen Wien (12:57) ja 0718 km
RJ 860 OS 3507 LZS ÖBB Flughafen Wien (10:03) – Wien Hbf (10:21) (- RJ 60 –) Salzburg Hbf (13:00) – Innsbruck Hbf (14:54) nein 0524 km
RJ 861 OS 3506 ÖBB Innsbruck Hbf (07:05) – Salzburg Hbf (08:58) (– RJ 61 -) Wien Hbf (11:39) – Flughafen Wien (11:57) nein 0524 km
RJ 862 OS 3511 LZS ÖBB Flughafen Wien (12:03) – Wien Hbf (12:21) (- RJ 62 –) Salzburg Hbf (15:00) – Innsbruck Hbf (16:54 / 16:57) – Bregenz (19:22) ja 0718 km
RJ 863 OS 3510 ÖBB Bregenz (06:39) – Innsbruck Hbf (09:02 – 09:05) – Salzburg Hbf (10:58) (– RJ 63 -) Wien Hbf (13:39) – Flughafen Wien (13:57) ja 0718 km
RJ 864 OS 3515 LZS ÖBB Flughafen Wien (14:03) – Wien Hbf (14:21) (- RJ 64 –) Salzburg Hbf (17:00) – Innsbruck Hbf (18:54) ja 0524 km
RJ 866 OS 3519 LZS ÖBB Flughafen Wien (16:03) – Wien Hbf (16:21) (- RJ 66 –) Salzburg Hbf (19:00) – Innsbruck Hbf (20:55) ja 0524 km
RJ 867 OS 3516 ÖBB Innsbruck Hbf (13:05) – Salzburg Hbf (14:58) (– RJ 67 -) Wien Hbf (18:39) – Flughafen Wien (18:57) nein 0524 km
RJ 868 OS 3523 LZS ÖBB Flughafen Wien (18:03) – Wien Hbf (18:21) (- RJ 68 –) Salzburg Hbf (20:52) nein 0329 km
RJ 869 OS 3520 ÖBB Innsbruck Hbf (15:05) – Salzburg Hbf (16:58) (– RJ 69 -) Wien Hbf (19:39) – Flughafen Wien (19:57) ja 0524 km
RJ 955 ÖBB Flughafen Wien (16:33) – Wien Hbf (16:48) nein 0018 km
RJ 956 ÖBB Wien Hbf (17:11) – Flughafen Wien (17:27) nein 0018 km
RJ 959 ÖBB Flughafen Wien (21:33) – Wien Hbf (21:48) nein 0018 km
RJ 960 ÖBB Flughafen Wien (17:03) – Wien Hbf (17:21) (- RJ 760 -) Innsbruck Hbf (21:38) ja 0524 km
RJ 961 ÖBB Bregenz Hbf (18:40) – Innsbruck Hbf (21:27) nein 0194 km
RJ 962 ÖBB Salzburg Hbf (07:00) – Innsbruck Hbf (08:54) nein 0195 km
RJ 963 ÖBB Wien Hbf (05:39) – Flughafen Wien (05:57) ja 0018 km
RJ 964 ÖBB Flughafen Wien (21:03) – Wien Hbf (21:21) ja 0018 km
RJ 965 ÖBB Wien Hbf (06:39) – Flughafen Wien (06:57) nein 0018 km
RJ 966 ÖBB Flughafen Wien (22:03) – Wien Hbf (22:21) nein 0018 km
RJ 967 ÖBB Wien Hbf (07:39) – Flughafen Wien (07:57) nein 0018 km
RJ 968 ÖBB Flughafen Wien (23:03) – Wien Hbf (23:21) nein 0018 km
RJ 969 ÖBB Innsbruck Hbf (05:05) (- RJ 49 -) Wien Hbf (09:42) – Flughafen Wien (09:57) nein 0524 km

Verwendung des Railjet in Tschechien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die České dráhy hat mit dem Beginn im Jahr 2014 von der ÖBB Taurus-Lokomotiven zum Betrieb gemietet. Dagegen hat allerdings der tschechische Lokomotiv-Hersteller Škoda geklagt, da ČD die Mietverträge ohne Ausschreibung abgeschlossen haben soll. Die tschechische Wettbewerbsbehörde hat in ihrem Urteil Škoda recht gegeben. Da der erfolgte Einspruch gegen die Entscheidung aufschiebende Wirkung hat, blieben die Leasingverträge davon zunächst unberührt.[42]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Railjet – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. derstandard.at – ÖBB sagt Kauf der letzten 16 Railjets ab, aufgerufen am 16. Dezember 2010
  2. ÖBB kaufen neun neue Railjets für Weststrecke
  3. Railjet. In: ORF. 16. September 2008, abgerufen am 16. September 2008.
  4. Europas modernste Businesszug-Flotte ist komplett dmm, 30. Juli 2012
  5. http://www.peterpilz.at/kommentar/2379/peter-pilz-tagebuch.htm
  6. https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/registerHABM?AKZ=004544805&CURSOR=1
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