Rautispitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Rautispitz
Von Näfels; Rautispitz rechts, mit Höchnase gegen links. Vrenelisgärtli im Hintergrund.

Von Näfels; Rautispitz rechts, mit Höchnase gegen links. Vrenelisgärtli im Hintergrund.

Höhe 2283 m ü. M.
Lage Kanton Glarus, Schweiz
Gebirge Glarner Alpen
Dominanz 5,5 km → Vorder Glärnisch
Schartenhöhe 470 m ↓ Längeneggpass
Koordinaten 720738 / 214597Koordinaten: 47° 4′ 17″ N, 9° 1′ 42″ O; CH1903: 720738 / 214597
Rautispitz (Kanton Glarus)
Rautispitz
Besonderheiten Schutzgebiet
Rautispitz von der Höchnase; im Talgrund Näfels und Mollis, im Hintergrund der Walensee

Rautispitz von der Höchnase; im Talgrund Näfels und Mollis, im Hintergrund der Walensee

Vorlage:Infobox Berg/Wartung/BILD1

Der Rautispitz ist ein Gipfel des vorderen Glarnerlandes und steht markant westlich über Netstal in der Schweiz. Er ist 2283 Meter hoch und liegt damit mehr als 1800 Meter über dem Tal der Linth, welche nordöstlich zum nahen Walensee fliesst, der auf einer Höhe von 419 Metern liegt. Der Gipfel erhebt sich ungefähr 600 Meter nördlich des gerade um einen Meter tieferen Wiggis, mit welchem zusammen er vom Tal aus als ein Berg wahrgenommen wird. Auf den Bergspitzen verläuft die Gemeindegrenze zwischen Näfels und Netstal.

Der benachbarte Wiggis erhebt sich direkt über Netstal und besteht aus Kalksteinen der Jura- und Kreidezeit. Am Übergang zum Rautispitz wird das Gestein auffallend weiss sowie brüchig und schieferig.

Aufstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gipfelpaar Rautispitz und Wiggis zählt zu den klassischen Zielen im Bergwanderwegnetz im Kanton Glarus. Ausgangspunkt für die Besteigung ist der nördlich davon gelegene Obersee, von wo aus über die Rautialp gewandert oder steil durch die Nordflanke via Geisskappel aufgestiegen wird. Von Süden kann vom in Richtung Westen verlaufenden Klöntal mit dem Klöntalersee die Steile Südflanke in Richtung Wiggis begangen werden. Der Rautispitz kann auf Wanderwegen erreicht werden; wenn man jedoch beide Gipfel ersteigen will, gibt es nur eine Bergwanderverbindung (T4) und der Auf- oder Abstieg vom Wiggis ins Klöntal ist sehr steil.

Situation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]