Regulatorgen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Regulatorgen wird in der Genetik ein Gen bezeichnet, welches die Genexpression steuert. Dazu gehören Gene für Aktivatoren oder für Repressore.[1][2][3] Im Gegensatz zu Regulatorgenen codieren Strukturgene für Enzyme und Strukturproteine.

Ein Regulatorgen codiert entweder für einen aktiven Repressor, der erst bei Anwesenheit eines bestimmten Substrats (Induktor) inaktiv wird, wie z. B. beim Lactose-Operon, oder es codiert für einen inaktiven Repressor, der erst bei Anwesenheit eines bestimmten Produkts aktiv wird, wie z. B. beim Tryptophan-Operon. Ein Beispiel für einen Aktivator ist das Catabolite Activator Protein bei der Katabolitrepression.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Robert C. King: A Dictionary of Genetics. OUP USA, 2013, ISBN 978-0-199-76644-4, S. 401.
  2. T. W. Lee, K. W. Southern: Topical cystic fibrosis transmembrane conductance regulator gene replacement for cystic fibrosis-related lung disease. In: The Cochrane database of systematic reviews. Band 11, 2013, S. CD005599, ISSN 1469-493X. doi:10.1002/14651858.CD005599.pub4. PMID 24282073.
  3. R. Perniola: Expression of the autoimmune regulator gene and its relevance to the mechanisms of central and peripheral tolerance. In: Clinical & developmental immunology. Band 2012, 2012, S. 207403, ISSN 1740-2530. doi:10.1155/2012/207403. PMID 23125865. PMC 3485510 (freier Volltext).