Reichenbach (Bad Schussenried)

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Reichenbach
Koordinaten: 48° 1′ 10″ N, 9° 36′ 53″ O
Höhe: 620 m ü. NN
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 88427
Vorwahl: 07583
Reichenbach (Foto beim Landesarchiv Baden-Württemberg)

Reichenbach ist ein Ortsteil mit circa 700 Einwohnern der Stadt Bad Schussenried im Landkreis Biberach in Oberschwaben.

Das Dorf liegt circa eineinhalb Kilometer nordwestlich von Bad Schussenried.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichenbach ist durch die aus der Pfahlbauzeit stammenden Funde im Steinhausener Ried bekannt.

Der Ort wurde 838 als „Rinchinbah“ erstmals erwähnt. Von 1258 bis 1389 sind hier die niederadligen Herren von Reichenbach erwähnt. Die Oberhoheit stand vermutlich den Schenken von Winterstetten-Schmalegg zu. Schenk Ulrich in Otterswang verkaufte den Ort 1339 an das Kloster Schussenried. Durch die Säkularisation des Klosters im Jahr 1803 kam Reichenbach an die Grafen von Sternberg-Manderscheid und unterstand aufgrund der Mediatisierung ab 1806 der württembergischen Landesherrschaft. Der württembergische Staat erwarb die Rechte der Sternberg im Jahr 1835. Die Gemeinde Reichenbach gehörte zum Oberamt Saulgau bzw. ab 1938 zum Landkreis Saulgau.

Im Zuge der Gebietsreform in Baden-Württemberg wurde am 1. Januar 1974 die Gemeinde Reichenbach mit Atzenberg, Burg, Fünfhäuser, Hopferbach, Laimbach und dem Gehöft Schwaigfurt in die Stadt Bad Schussenried eingegliedert.[1]

Kulturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche St. Sebastian

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Reichenbach

  • Katholische Pfarrkirche St. Sebastian
  • Pfarrhaus

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Reichenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 525 und 544.