Reiner-Kunze-Preis

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Der Reiner-Kunze-Preis der Stadt Oelsnitz im Erzgebirge wird seit 2007 gemeinsam mit der Erzgebirgssparkasse alle zwei Jahre verliehen. Der Literaturpreis würdigt literarische Leistungen im Sinne von „Poesie als Widerstand“.

Die Verleihung des Reiner-Kunze-Preises richtet sich an künstlerische Leistungen auf höchstem sprachlichem Niveau. Es ist ein Preis, der literarische Bemühungen fördert, wo Poesie als Widerstand existiert. Nicht das Politische direkt, sondern die sprachliche Gewandtheit als weitgefasste Welt-Anschauung in des Wortes direkter Bedeutung, wie es gerade Reiner Kunzes Werken innewohnt.[1] Wobei die Preiskommission vorrangig einen Blick auf die häufig in zweiter Reihe stehenden Übersetzer richtet, deren Bemühen es ist, den ursprünglichen, in Worte gefassten Gedanken in neuer Sprache wiederzufinden. Die feierliche Preisverleihung findet jeweils im Mai in Oelsnitz/Erzgeb. statt. Der Preis ist mit 4000 Euro dotiert.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Petro Rychlo, der Preisträger 2017, mit Helga von Löwenich, Reiner und Elisabeth Kunze und Laudator Hans Dieter Zimmermann im Mai 2017 in Oelsnitz/Erzgeb.
  • 2007 - Utz Rachowski, deutscher Schriftsteller
  • 2009 - Thomas Eichhorn, deutscher Übersetzer
  • 2011 - Inés Koebel, deutsche Übersetzerin und Autorin
  • 2013 - Mireille Gansel, französische Schriftstellerin und Übersetzerin[2]
  • 2015 - Uwe Kolbe, deutscher Lyriker und Übersetzer[3]
  • 2017 - Petro Rychlo, ukrainischer Germanist, Essayist und Übersetzer[4][5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reiner Kunze Preis 2007, Festschrift. (Hrsg.): Holger Wendland. Eigenverlag Stadt Oelsnitz/Erzgeb., Sächsischer Schriftstellerverein Chemnitz e.V., Sparkasse Erzgebirge. Oelsnitz/Erzgeb. (2007)
  2. Freie Presse vom 16. Mai 2013
  3. Freie Presse vom 12. Mai 2015
  4. Freie Presse vom 28. März 2017
  5. Freie Presse vom 11. Mai 2017