Reizklima

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zwei Badende im Reizklima der Nordsee auf der Insel Sylt

Reizklima ist ein Klimatyp, dessen Eigenheiten den Stoffwechsel und die Gesamtaktivität des Körpers eines Patienten anregen oder reizen soll und somit für bestimmte Erkrankungen ein bedeutsamer Heilfaktor sein kann.

Je nach Stärke des Reizes wird in reizstarke Regionen, wie z. B. die Ostsee, die Nordsee und das Hochgebirge und in reizschwache, wie das Mittelgebirge (Schonklima), unterschieden. Kurorte, die Klimatherapien anbieten, tragen in Deutschland den Zusatz Heilklimatischer Kurort.

Unter einem Schonklima wird demnach ein Klima mit geringen thermischen Reizen, ausgeglichener Temperatur und Luftfeuchtigkeit verstanden, das sich zudem durch hohe Luftreinheit, bedingt beispielsweise durch Waldreichtum und fehlende Industrie auszeichnet. Es wirkt lindernd auf Allergiker sowie auf Menschen, die Symptome von chronischen Atembeschwerden oder Hautekzemen zeigen.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://wetterbote.de/wetterlexikon/Schonklima