Hochgebirge



Ein Hochgebirge ist (im deutschen Sprachraum) eine aus der Ebene um mindestens 1000 Meter Höhenunterschied herausragende Massenerhebung der Erdoberfläche (Gebirge) mit besonders ausgeprägten Geländeformen (Relief mit steilen Hangneigungen, landschaftsprägenden Felsregionen und schroffen Gipfeln oder Graten), deren natürliche Vegetation sich klar von der Umgebung unterscheiden lässt sowie (in der Regel) in mehrere unterscheidbare Höhenstufen gegliedert werden kann. Die Höhe über dem Meeresspiegel, die in populären Definitionen oftmals bei über 1.500 m[1] oder über 2.000 m[2] angegeben wird, ist demnach nachrangig.
Nach dieser Vorgabe sind weder große Bereiche der bis auf über 2.000 m reichenden Appalachen, noch Teile des über 5.000 m hoch liegenden Hochlandes von Tibet Hochgebirge im eigentlichen Sinne;[3] sie weisen stattdessen Mittelgebirgscharakter auf. Demgegenüber ist die nur knapp über 1.000 m reichende Snowdon-Range in Wales bereits ein Hochgebirge. Selbst unter 1000 m Reliefenergie finden sich einige Gebirge mit geomorphologisch ausgeprägtem Hochgebirgscharakter: Sie sind stark zerklüftet und weisen sehr steile Hänge und scharfe Grate auf. Eine klimatisch abweichende Gebirgsvegetation ist indes aufgrund der geringen Höhe oft kaum oder gar nicht ausgeprägt. Dazu gehören etwa die Cuillin Hills auf der schottischen Insel Skye mit rund 700 bis 900 m hohen Gipfeln und die beiden vulkanischen Felsendome Gros Piton auf der Karibikinsel St. Lucia. Vor allem sehr junge Gebirge, die erst wenig verwittert und abgetragen sind, haben bisweilen Hochgebirgscharakter.
Eine wissenschaftlich allgemein anerkannte Definition ist aufgrund vielfältiger Abweichungen und Besonderheiten nicht vorhanden. In den Geowissenschaften wird daher heute häufig auf verschiedene Definitionsansätze verwiesen.
In ihrem Buch Gebirge der Erde schreiben Burga, Klötzli und Grabherr etwa: „Hochgebirge unterscheiden sich von Hügelländern oder Mittelgebirgen dadurch, dass mindestens ein Landschaftsgürtel durchstoßen wird (Jürgen Hövermann, 1994) […]“ und ergänzen dies nach Matthias Kuhle (1982) um das Vorkommen typischer Elementarereignisse in Hochgebirgen wie Lawinen, Steinschlag oder Erdrutsche).[3]
Die 14 höchsten Gipfel der Erde (über 8000 m NN) liegen alle in Südasien im Himalaya und Karakorum. Auch alle über 7000 m hohen Berge (mindestens 256) liegen ausschließlich in Hochasien. Erst bei der 6000-m-Marke kommen die amerikanischen Kordilleren mit dem Denali in Alaska und über hundert Sechstausendern in den Anden hinzu. 5000 m hohe Berge gibt es in Nord- und Südamerika, in Ostafrika, in verschiedenen Regionen Asiens (Südasien, Zentralasien, der Damawand im Iran und der Ararat in der Türkei) und auch im Kaukasus, der von manchen Autoren teilweise zu Europa gezählt wird.[3] Davon abgesehen ist der Mont Blanc mit 4810 m der höchste Berg Europas. Das höchste komplett eisbedeckte Gebirge ist das Watkins-Gebirge im Osten Grönlands, das mit mehreren Gipfeln knapp unter der 3700-m-Marke bleibt. Bezogen auf den Höhenunterschied vom Gipfel des Mauna Kea bis zum untermeerischen Gebirgsfuß (ungefähr 10.000 m) ist der Hawaiirücken das höchste Gebirge der Erde.
Hochgebirge verursachen immer von der jeweiligen globalen Klimazone abweichendes Gebirgsklima und Wettergeschehen und prägen zudem das Regionalklima des Umlandes: Je höher ein Gebirgszug, je näher an einer Küste und je größer die Barriere für die vorherrschenden Hauptwinde, desto weitreichender der Einfluss. So sind etwa die kanadischen Coast Mountains die Ursache für den gemäßigten Regenwald an den pazifischen Hängen, oder der Himalaya sorgt gleichsam für höhere Temperaturen in Indien und erhebliche Trockenheit in Zentralasien.
Die vielfältigen Unterschiede beim Klima, der Wasserversorgung, der Geländeformen, den Böden und infolgedessen der Vegetation führen grundsätzlich zu einer vergleichsweise hohen Biodiversität in Hochgebirgen. Fast alle sogenannten Megadiversitätszentren der Erde mit mehr als 5.000 Gefäßpflanzen-Arten auf 10.000 km² liegen an feuchtwarmen Hochgebirgsabdachungen. In diesem Zusammenhang steht auch die große Zahl endemischer Arten, die nur jeweils in einem Gebirge vorkommen und sonst nirgends auf der Erde. Dies ist vor allem eine Folge eiszeitlicher Verlagerungen der Klimazonen, bei denen die Gebirge sowohl Rückzugsrefugien für Pflanzen- und Tierarten waren (etwa für Glazialrelikte) als auch Barrieren, die Arten und Gattungen räumlich voneinander trennten. Die Folge davon war ein erheblicher Einfluss auf die Artbildung.
Häufig weisen Gebirgsregionen auch eine große kulturelle Vielfalt auf.
Hochgebirge gehören zu den großen Landformen, die das Makrorelief der Erde bilden. Unter der Meeresoberfläche werden solche Massenerhebungen als Meeresrücken bezeichnet.
Begriffsdefinition
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In der Geschichte der Hochgebirgsforschung wurde lange nach einer allgemeingültigen Definition für Hochgebirge gesucht.[4] Sie ergab sich aus der Notwendigkeit, in Mitteleuropa die Alpen klar von den Mittelgebirgen zu unterscheiden, und sollte darüber hinaus ebenso alle Hochgebirge von der Arktis bis in die inneren Tropen, der ozeanischen Küstengebirge bis zu den Hochgebirgen der absoluten Trockenzonen sowie Vulkanen mit Hochgebirgscharakter, einschließen. Als wirkungsmächtig hatte sich dabei zuerst die Definition Carl Trolls erwiesen, die „eine rezente oder ehemalige Vergletscherung, eine Erhebung über die klimatische Waldgrenze und das Vorhandensein einer Solifluktionsstufe mit den geomorphologischen Prozessen der Frostverwitterung voraussetzte“ (siehe Geomorphologische Höhenstufe).[5]
Da die Definition Trolls nur den Bereich oberhalb der Waldgrenze, nicht aber den Gebirgsfuß, Polar- und Trockengebirge sowie Vulkane mit einschloss, wurden die Attribute von anderen Autoren weiter ergänzt. Auf folgende Kriterien wird heute Bezug genommen:[6]
- die Erhebung über die obere Waldgrenze
- mehrere übereinanderliegende Vegetations-Höhenstufen (als entscheidendem ökologischen Kriterium)
- die erkennbare Wirkung jahreszeitlicher Bodengefrornis mit Frostsprengung, Strukturböden und Solifluktion
- die Ausbildung einer periglazialen geomorphologischen Höhenstufe
- eine rezente Vergletscherung oder Spuren quartärer Vergletscherung mit Karen, Trogtälern und Hängetälern
- ein Gebirgszug, der sich aus Voll- und Hohlformen zusammensetzt und Reliefenergie von mehr als 1000 m aufweist
- eine weitgehende Aufzehrung von flachen Altformen
- das Auftreten von Graten, Gipfelpyramiden und Hörnern
- ein steiles Relief (mehr als 30°) mit aktiven Hangschutthalden
- ein raues Gebirgsklima im Vergleich zum wärmeren tieferen Umland
Neben der Kennzeichnung eines Gebirgszuges als solchem bezeichnet der Begriff Hochgebirge auch nur die Hochgebirgsstufe, die die beiden an der Firngrenze geteilten Höhenstufen alpin und nival umfasst, und die oberhalb der Mittelgebirgsstufe (montan) beginnt.
In der englischen Sprache, die keinen konkret verdinglichenden Begriff für Gebirge kennt, verwenden manche Autoren eigene Begrifflichkeiten wie etwa „high mountains“ oder „high mountain systems“, die weitgehend mit den benannten Hochgebirgen der deutschen Literatur übereinstimmen.[7]
Hochgebirgstypen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geomorphologische Klassifizierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unter den Hochgebirgen werden zwei geomorphologische Grundtypen unterschieden: einen von glazialer Erosion gestalteten und geprägten „Alpen-Typ“ mit Hörnern, Karlingen, Trogschultern und Trogtälern und einem mit abgerundeten Formen und von Rumpfflächen dominierten „Rocky-Mountains-Typ“, in der glaziale Reliefformen zurücktreten.[8]
Hygrische Klassifizierung
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Nach Fred-Günter Schroeder lassen sich alle Hochgebirge der Erde (mit Ausnahme der Polargebiete) bezüglich der Montanstufe aufgrund der höhenwärts zunehmenden Niederschläge in vier hygrische Grundtypen einteilen:[9]
- Typ A: Humides Klima mit Waldbedeckung von der Ebene bis zur Waldgrenze (Beispiele: Appalachen, Alpen, Zentrale Anden, Kinabalu)
- Typ B: Teilarides Klima mit waldfreier Trockenvegetation am Gebirgsfuß und Waldbedeckung der Montanstufe
- Typ C: Arides Klima ohne (flächenhafte) Waldbedeckung (Baumbewuchs höchstens fragmentarisch oder azonal an Gunststandorten)
- Typ D: Teilhumides Klima mit Wald auf den Hängen, die in der Hauptwindrichtung liegen, sofern regelmäßig feuchte Luftmassen herangeführt werden
Mensch und Hochgebirge
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Obwohl Hochgebirge seit jeher Barrieren bilden und in vielerlei Hinsicht schwierigere Siedlungs- und Lebensbedingungen verursachen, werden sie nachweislich seit der Steinzeit bewohnt und genutzt: Als Jagdrevier, Rückzugsort, Fundort für seltene Bodenschätze, wegen Holz und Wasserkraft und nicht zuletzt aufgrund ihrer „mystischen“ Anziehungskraft als Kraftorte oder Sitz der Götter. Beispiele für heilige Berge sind etwa der Kailash in Tibet, der Olymp im antiken Griechenland, der Berg Sinai in Ägypten, der Vulkan Bromo auf Java, der Kilimandscharo in Tansania, der Mount Shasta in Kalifornien und die Vulkane Popocatépetl in Mexiko und Chimborazo in Ecuador.
Der spektakulärste archäologische Fund in einem Hochgebirge ist sicherlich die Gletschermumie Ötzi vom Tisenjoch (Österreich), die in die späte Jungsteinzeit datiert wird und aufgrund ihrer gut erhaltenen Ausrüstung wertvolle Erkenntnisse über das damalige Leben in den Alpen lieferte. In vielen Gebirgsräumen der Erde ist eine besonders große kulturelle Vielfalt entstanden, die sich in einer Vielzahl von Ethnien, Sprachen, materiellen Kulturgütern, Bräuchen und Traditionen ausdrückt. Einige Beispiele:
- Nordwestküstenkultur an den Hängen der pazifischen Kordilleren Nordamerikas
- Inkakultur in den Anden Südamerikas
- Alpenländische Bergbauernkultur
- Aksumitisches Reich: Eines der ersten christlichen Königreiche im Hochland von Abessinien
- Tibetischer Kulturraum
- Neuguineas Papua: Größte ethnische Vielfalt auf kleinstem Gebirgsraum
Seit der Industrialisierung und der Entwicklung des modernen Lebensstiles hat auch der ökologische Fußabdruck des Menschen in den meisten Hochgebirgen erheblich zugenommen: Die Intensivierung von Wald-, Land- und Wasserwirtschaft, Bergbau und Tourismus ist vielerorts deutlich sichtbar und bedroht mit ihren Auswirkungen die Existenz seltener Lebensformen und die Funktionalität der ökologischen Zusammenhänge. Der Einfluss des Menschen auf die Natur der Gebirge nimmt mit der globalen Erwärmung ein nie gekanntes Ausmaß an, das sich akut in abschmelzenden Permafrostböden und vermehrten ExtremwetterEreignissen mit nachfolgenden Erdrutschen, Felsstürzen, Murgängen, Lawinen, Überschwemmungen und Gletscherschwund äußert. Das Hochgebirge reagiert schneller und stärker auf die globale Erwärmung als viele andere Regionen. Weniger offensichtlich, aber ebenso folgenreich ist die vertikale Verschiebung der Vegetationsstufen, die viele Arten bedroht. Die Auswirkungen des Klimawandels betreffen selbst Gebirge in Wildnisregionen, die ansonsten noch weitgehend ungestört geblieben sind. Eine direkte Auswirkung auf den Menschen – mit weitreichender Fernwirkung in die Ebenen – ist der negative Einfluss des Gletscherrückganges auf die Wasserversorgung.[10]
Hochgebirge nach Kontinenten (detaillierte Auswahl; teils untergliedert)
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(Die Übersicht führt auch Gebirge auf, die auf der Schwelle von Mittelgebirgen zu Hochgebirgen liegen. Sortierung etwa von Nord nach Süd innerhalb der Kontinente.)
Nordpolarmeer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Nowaja Semlja (bis 1547 m)
- Spitzbergen (bis 1713 m)
- Beerenberg (2277 m), Jan Mayen
- Island (bis 2110 m; Hvannadalshnúkur)
Europa
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ural (bis 1895 m; Grenze zu Asien)
- Kaukasus (bis 5642 m; Grenze zu Asien)
- Chibinen (bis 1201 m) und Lowosero-Tundra (bis 1120 m)
- Skandinavisches Gebirge („Skanden“)
- Nördliches Skandinavisches Gebirge (2097 m; Kebnekaise)
- Südliches Skandinavisches Gebirge (2469 m; Galdhøpiggen)
- Schottisches Hochland (bis 1345 m)
- Snowdonia (bis 1085 m; Snowdon)
- Macgillycuddy’s Reeks (bis 1039 m; Carrantuohill)
- Riesengebirge (bis 1603 m; Schneekoppe)
- Karpaten
- Westkarpaten
- Hohe Tatra (bis 2655 m), Westtatra (bis 2248 m), Belianske Tatry (bis 2152 m) und Chočské vrchy (bis 1611 m)
- Niedere Tatra (bis 2043 m) und Große Fatra (bis 1596 m)
- Kleine Fatra (bis 1709 m)
- Ostkarpaten (bis 2303 m)
- Apuseni-Gebirge (bis 1849 m)
- Südkarpaten (2544 m)
- Westkarpaten
- Alpen
- Westalpen (Mont Blanc 4810 m; Monte Rosa 4634 m)
- Ostalpen (Bernina 4048 m; Ortler 3905 m; Großglockner 3798 m)
- Zentralmassiv: Monts Dore (bis 1885 m), Monts du Cantal (bis 1855 m) und Massif du Mézenc (bis 1753 m)
- Pyrenäen (bis 3404 m)
- Kantabrisches Gebirge (bis 2648 m; Torre de Cerredo. Torre de Llambrión: 2647 m), Montes de León (bis 2182 m; Sierra del Teleno) und Sierra de la Cabrera (bis 2127 m; am Schnittpunkt der Provinzen Zamora, León und Ourense)
- Altkastilische Kette: Sierra de Moncayo (bis 2315 m), Sierra de la Demanda (bis 2271 m), Picos de Urbión (bis 2228 m) und Cebollera (bis 2163 m)
- Kastilisches Scheidegebirge
- Sierra de Gredos (bis 2592 m), Sierra de Béjar (bis 2428 m), La Serrota (bis 2294 m) und Sierra de la Paramera (bis 2160 m)
- Sierra de Guadarrama (bis 2430 m)
- Betische Kordillere
- Sierra Nevada (bis 3479 m), Sierra Arana (bis 2027 m), Sierra de Baza (bis 2269 m) und Sierra de Los Filabres (bis 2168 m)
- Sierra de La Sagra (bis 2381 m) und Sierra Mágina (bis 2165 m)
- Sierra de Gádor (bis 2247 m), Sierra de Lujar (bis 1878 m), Sierra de Almijara (bis 1831 m) und Sierra de Tejeda (bis 2069 m)
- Madeira (bis 1862 m)
- Ponta do Pico (2351 m), Pico
- Korsisches Hauptgebirge (bis 2706 m; Monte Cinto), Castagniccia (bis 1767 m), Astu-Massiv (bis 1535 m) und Cap Corse (bis 1324 m), Korsika
- Gennargentu (bis 1834 m), Sardinien
- Apennin
- Nördlicher Apennin (bis 2165 m; Monte Cimone) mit den Apuanischen Alpen (bis 1947 m)
- Zentraler Apennin
- Gran Sasso d’Italia (bis 2912 m; Corno Grande) und Monti della Laga (bis 2458 m; Monte Gorzano)
- Majella (bis 2793 m; Monte Amaro)
- Gebirgsregion Sirente-Velino (bis 2486 m; Monte Velino. Monte Sirente: 2348 m)
- Sibillinische Berge (bis 2476 m; Monte Vettore) und Monti Reatini (bis 2217 m; Monte Terminillo)
- Monti Càntari (bis 2156 m; Monte Viglio), Monti Ernici (bis 2064 m; Monte del Passeggio) und Monti Simbruini (bis 2015 m; Monte Cotento)
- Monti Marsicani: Monte Greco (bis 2285 m), Monte Marsicano (bis 2253 m) und Monti della Meta (bis 2249 m; Monte Petroso)
- Südlicher Apennin (bis 2267 m; Serra Dolcedorme. Monte Pollino: 2248 m)
- Ätna (3403 m), Madonie (bis 1979 m), Monti Nebrodi (bis 1847 m) und Monti Sicani (bis 1613 m), Sizilien
- Dinariden
- Prokletije (bis 2694 m)
- Šar Planina (bis 2747 m; Titov Vrv) und Oshlak (2212 m)
- Korabgebirge (bis 2754 m; Korab. Gjallica: 2485 m. Koritnik: 2393 m), Bistra (bis 2163 m; Medenica) und Stogovo (bis 2270 m; Golem Rid)
- Jakupica (bis 2540 m)
- Nördliche Zentrale Gebirgsstöcke (bis 2261 m; Shebenik. Jablanica: 2257 m. Mali i Dejës: 2245 m. Kunora e Lurës: 2121 m. Maja e Kreshtës: 2101 m), Albanien
- Südliche Zentrale Gebirgsstöcke (bis 2383 m; Ostrovica. Valamara: bis 2373 m), Albanien
- Südalbanisches Bergland (bis 2485 m; Nemërçka. Tomorr: 2415 m. Lunxhëria: 2155 m. Maja e Trebeshinës: 1922 m. Griba-Gebirgszug mit Këndrevica: 2122 m. Ceraunisches Gebirge mit Mali i Çikës: 2045 m)
- Mali i Thatë / Galičica (bis 2287 m; Pllaja e Pusit)
- Baba-Gebirge (bis 2601 m; Pelister. Varnountas: 2330 m. Vitsi: 2128 m) und Siniatsiko (bis 2111 m)
- Voras (bis 2524 m) und Tzena (bis 2175 m. Korfoula / Pinovo: 2150 m)
- Pindos (bis 2631 m; Smolikas) und Agrafa (bis 2313 m; Tymfristos)
- Giona (bis 2510 m), Vardousia (bis 2495 m), Parnass (bis 2455 m) und Iti (bis 2152 m)
- Olymp (bis 2918 m), Pieria-Gebirge (bis 2188 m) und Ossa (bis 1978 m)
- Taygetos (bis 2407 m), Kyllini (bis 2374 m), Aroania (bis 2341 m) und Erymanthos (bis 2224 m), Peloponnes
- Ida (bis 2456 m), Lefka Ori (bis 2453 m) und Dikti-Gebirge (bis 2148 m), Kreta
- Balkan (bis 2376 m)
- Osogowogebirge (bis 2251 m)
- Rila (bis 2925 m) und Witoscha (bis 2290 m)
- Pirin (bis 2914 m)
- Rhodopen (bis 2191 m)
- Nordostgriechisches Bergland: Falakro (bis 2252 m), Orvilos (bis 2212 m), Kerkini (bis 2029 m) und Athos (2030 m)
Asien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Vorderasien
- Kaukasus (bis 5642 m)
- Pontisches Gebirge (bis 3932 m; Kaçkar Dağı. Aptalmusa Daği: 3328 m) und Karçal Dağlari (bis 3438 m)
- Armenisches Hochland
- Ararat (5137 m) und Kleiner Ararat (3896 m)
- Aragaz (4090 m)
- Süphan Dağı (4058 m)
- Sangesurkamm (bis 3904 m; Kaputdschugh) und Ajozdsorski-Gebirge (bis 3120 m)
- Murovdağ (bis 3724 m; Gamış dağı) und Sewangebirge (bis 3357 m)
- Karabach-Hochland (bis 3616 m), Geghamgebirge (bis 3597 m) und Wardenisgebirge (bis 3522 m)
- Aladağ (bis 3543 m; Hüdavendigar Dağı) und Tendürek Dağı (3533 m), Türkei
- Aras Dağları / Haykakan Par (bis 3431 m; Kösedağ), Türkei
- Antitaurus: Esence Dağları (bis 3546 m; Kesis Dağı), Munzur Dağları (bis 3462 m; Akbaba) und Bagirpasa Dağı (bis 3292 m)
- Inneranatolisches Hochland: Erciyes Dağı (3917 m) und Hasan Dağı (bis 3268 m; Küçük Hasan Dağı: 3049 m)
- Taurus
- Westlicher Taurus: Bey Dağları (bis 3070 m; Kızlar Sivrisi), Agdağlar (bis 3016 m; Uyluk Tepe), Dedegöl Dağları (bis 2988 m), Geyik Dağları (bis 2877 m) und Barla Dağı (bis 2798 m)
- Mittlerer Taurus: Aladağlar (bis 3771 m; Kızılkaya. Demirkazık Dağı: 3756 m) und Bolkar-Gebirge (bis 3524 m; Medetsiz)
- Südöstlicher Taurus (bis 4135 m; Uludoruk. Cilo Dağı: 4116 m)
- Nordwestiranisches Hochland
- Sabalan (bis 4811 m) und Bozgush- bzw. Bozghoush-Gebirge (bis 3289 m)
- Kuh-e Sahand (bis 3710 m) und Belqeys-Gebirge (bis 3332 m)
- Talych-Gebirge (bis 3321 m; Agh Dagh)
- Bergland nördlich von Marand (bis 3358 m; Kiyamaki Dagh) und Mishodag (südlich von Marand; bis 3127 m)
- Elburs (bis 5604 m; Damawand)
- Zagros (bis 4409 m)
- Kuhrud (bis 4500 m)
- Binalud-Gebirge (bis 3314 m; Shirbad), Nordostiran
- Gebirgsregion Sistan und Belutschistan (bis 3940 m; Taftan)
- Libanongebirge (bis 3088 m) und Anti-Libanon (bis 2814 m; Hermon. Talʿat Musa: 2668 m)
- Sinaigebirge (bis 2637 m; Dschabal Katrina)
- Nördlicher Hedschas / Midian Mountains (bis 2580 m; Dschabal al-Lauz. Jabal Dabbagh: 2293 m)
- Mittlerer Hedschas (bis 2389 m; Jebel Varjan. Jebel Jar: 2311 m)
- Jemenitische Bergland (bis 3665 m) und Asir-Gebirge (einschließlich des südlichen Hedschas; bis 3002 m), Arabische Halbinsel
- Hadschar-Gebirge: al-Dschabal al-Achdar (bis 3018 m; Dschabal Schams), südöstliches Hadschar / Hadschar asch-Scharqi (bis 2211 m; Jebel Khadar) und nördliches Hadschar (bis 2087 m; Jebel al Harim)
- Nördliches Asien
- Ural (bis 1895 m; Grenze zu Europa)
- Putorana-Gebirge (bis 1678 m)
- Tscherskigebirge (bis 3003 m), Suntar-Chajata-Gebirge (bis 2959 m) und Momagebirge (bis 2480 m)
- Werchojansker Gebirge (bis 2409 m)
- Korjakengebirge: Ledjanaja (2562 m. Alte Höhenangabe, vermutlich 100 m zu hoch)
- Kljutschewskaja-Gruppe (bis 4750 m; Kljutschewskaja Sopka), Kamtschatka
- Sredinnyj-Höhenrücken (bis 3621 m; Itschinskaja Sopka), Kamtschatka
- Stanowojgebirge (bis 2412 m) und Aldanhochland (bis 2306 m)
- Baikal Area Ranges mit Stanowoihochland (bis 3072 m; Pik BAM. Yuzhno Muiskyy Khrebet High Point: 3067 m), Bargusingebirge (bis 2840 m), Ikat-Gebirge (bis 2573 m), Oberes Angaragebirge (bis 2641 m) und Baikalgebirge (bis 2588 m)
- Bergland nördlich des unteren Amur (von Nord nach Süd): Taikangebirge (bis 2370 m), Jam-Alin (bis 2298 m), Esopkamm (bis 2274 m), Dusse-Alin (bis 2179 m), Burejagebirge (bis 2167 m) und Badschalgebirge (bis 2269 m)
- Sichote-Alin (bis 2077 m)
- Hamgyong Sanmaek (identisch mit dem Changbai-Gebirge oder größer gefasst? Bis 2744 m; Paektusan)
- Taihangshan (bis 3061 m; Wutai Shan)
- Sajangebirge (bis 3492 m; Munku Sardyk) und Chamar-Daban (bis 2995 m)
- Changai-Gebirge (bis 4008 m)
- Altai
- Großer Altai (bis 4506 m; Belucha) und Tannu-ola-Gebirge (bis 3061 m)
- Mongolischer Altai (bis 4231 m; Munkh Khairkhan)
- Gobi-Altai (bis 3957 m; Tergun Bogd)
- Hochasien (mit Randgebirgen von Hochasien)
- Tianshan (bis 7439 m)
- Central Turkestan Ranges: Turkestankette (bis 5621 m; Pik Skalisty), Alai-Gebirge und Serafschankette
- Altun-Qilian-Kunlun-Kette (AQK)
- Nan Shan: Altun Shan (bis 6245 m) und Qilian Shan (bis 5827 m)
- Kunlun Shan (bis 7167 m)
- Pamir (bis 7649 m)
- Hindukusch-Karakorum-Himalaya-Kette (HKH)
- Koh-e Baba (bis 5048 m)
- Hindukusch (bis 7708 m)
- Karakorum (bis 8611 m, vier Achttausender)
- Himalaya (zehn Achttausender; bis 8848 m; Mount Everest / Tschomolungma)
- Hochland von Tibet (kleine Auswahl von Gebirgen, ohne abgrenzende Randgebirge und Transhimalaya)
- Im äußersten Nordosten im Übergang zum Kunlun Shan: A’nyê Maqên (bis 6282 m)
- Im östlichen Zentrum: Tanggula-Gebirge (bis 6621 m) und Purog Kangri (bis 6482 m)
- Im westlichen Zentrum: Zangser Kangri (bis 6540 m) und Burog Kangri (bis 6436 m)
- Im Westen: Taidong Jiejiu (bis 6735 m; im Kreis Rutog) und Nganglong Kangri (bis 6720 m)
- Im Süden: Shakangshan (bis 6822 m; in den Kreisen Gêrzê und Coqên)
- Im Südosten: Bu'gyai Kangri (bis 6328 m; in den Kreisen Baqên, Sog und Dêngqên)
- Transhimalaya (bis 7162 m)
- Kangri Garpo (bis 6882 m; Ruoni)
- Gebirgsregion östlich und südöstlich des Kangri Garpo, abgetrennt durch den Taleinschnitt des Lohit (bis 6146 m; Chagelazi. Hkakabo Razi: 5881 m. Gamlang Razi: 5870 m)
- Hengduan Shan
- Nu Shan: Meili Xueshan (bis 6740 m; Khawa Karpo. Damyon: 6324 m)
- Yulong Xueshan (bis 5596 m; Shanzidou) und Haba Xueshan (bis 5396 m)
- Shaluli Shan
- Ge'nyen-Gebirge (bis 6204 m; Genie Shan)
- Chola Shan (bis 6168 m; Rongmai Angzha) und Kawarani-Massiv (bis 5992 m)
- Yading-Gebirge (bis 6032 m; Shenrezig / Chenrezig)
- Daxue Shan (bis 7556 m; Gongga Shan)
- Qin Ling (bis 3767 m; Taibai Shan)
- Patkai-Gebirge (bis 3826 m) und Arakan-Joma-Gebirge (bis 3053 m)
- Südasien, südostasiatische und ostasiatische Inseln
- Westghats (bis 2695 m; Anamudi)
- Hochland von Sri Lanka (bis 2524 m; Pidurutalagala)
- Fuji (bis 3776 m) und Japanische Alpen (bis 3193 m), Honshū
- Taiwanisches Zentralgebirge (im weiteren Sinne; bis 3952 m), Taiwan
- Crooker Range (bis 4095 m; Kinabalu) und Trusmadi Range (bis 2642 m), Borneo
- Sumatra (bis 3805 m)
- Java (bis 3676 m)
- Sulawesi (früher Celebes) (bis 3455 m)
- Philippinen (bis 3000 m)
Afrika
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Teneriffa (Teide, 3715 m und Las Cañadas, bis 2717 m), La Palma (bis 2426 m) und Gran Canaria (bis 1956 m), Kanaren
- Pico do Fogo (2829 m) und Santo Antão (bis 1979 m), Kapverdische Inseln
- Atlasgebirge
- Rif (bis 2448 m)
- Hoher Atlas (bis 4167 m), Mittlerer Atlas (bis 3356 m), Jbel Sirwa (bis 3304 m), Jbel Sarhro (bis 2712 m) und Antiatlas (bis 2531 m)
- Tellatlas
- Djurdjura (bis 2308 m; Lalla Khadîdja)
- Babor Mountains (bis 2004 m; Djebel Babor)
- Ouarsenis (bis 1985 m)
- Châine des Bibans (bis 1862 m; Djebel Mansoura)
- Aurès (bis 2328 m; Djebel Chélia) mit Belezmabergen (bis 2170 m; Djebel Refaa) und Monts du Hodna (bis 1900 m)
- Saharaatlas (bis 2236 m; Djebel Aïssa)
- Ahaggar (bis 2908 m) mit dem Teffedest-Gebirge (bis 2370 m)
- Tibesti (bis 3445 m)
- Marragebirge (bis 3042 m)
- „Rotmeergebirge“ / Nubischer Schild
- Südöstliches Hochland von Guinea: Loma Mountains (bis 1945 m), Nimbaberge (bis 1752 m), Tingi Hills (bis 1715 m) und Simandou (bis 1658 m).
- Kamerunlinie
- Kamerunberg (4070 m)
- Bamenda-Hochland (bis 3011 m; Oku), Hochland von Adamaua (bis 2460 m) und Manengouba (2411 m)
- Bioko (bis 3011 m; Pico Basilé) und São Tomé (bis 2024 m)
- Großer Afrikanischer Grabenbruch:
- Äthiopischer Graben und Östliches Rift
- Hochland von Abessinien (bis 4533 m) und Somali-Hochland (bis 4307 m)
- Imatong-Gebirge (bis 3187 m) und Emogadong (bis 2623 m)
- Jabal Lotuke (bis 2795 m) und Morungole (bis 2749 m)
- Mount Moroto (bis 3083 m) und die Bergkette in Pokot North (bis 2791 m; Kachagalau)
- Kadam (bis 3063 m) und Napak (bis 2538 m)
- Mount Elgon (bis 4321 m)
- Cherangani-Hills (bis 3530 m) und Mtelo (bis 3325 m)
- Mount Ng'iro (bis 2848 m) und Ndoto Mountains (bis 2640 m)
- Mount-Kenya-Massiv (bis 5199 m)
- Aberdare Range (bis 4001 m)
- Kilimandscharo-Massiv (bis 5895 m)
- Mount Meru (4562 m) und Mount Monduli (2652 m)
- Crater Highlands (bis 3648 m; Loolmalasin) und Mount Hanang (3420 m)
- Eastern Arc Mountains
- Pare-Gebirge (bis 2463 m) und Usambara-Berge (bis 2301 m)
- Nguru Mountains (bis 2392 m) und Ukaguru Mountains (bis 2269 m)
- Uluguru (bis 2646 m)
- Rubeho-Berge (bis 2356 m; Lugunga) und Udzungwa-Berge (bis 2576 m)
- Westliches Rift (Zentralafrikanischer Graben) und Südliches Rift:
- Ruwenzori-Gebirge (bis 5109 m)
- Wuhevi (Tshiaberimu; bis 3095 m)
- Virunga-Vulkane (bis 4507 m; Karisimbi)
- Hochland von Ruanda: Nordgruppe (bis 2990 m); Südgruppe (bis 2954 m; Mont Bigugu)
- Itombwe Mountains (bis 3480 m), Kahuzi (bis 3308 m) und Kabobo-Massiv (bis 2725 m)
- Marungu Highlands (bis 2480 m)
- Ufipa-Plateau (bis 2461 m) und Mahale-Mountains (bis 2462 m)
- Kipengere-Berge (bis 2961 m) mit den Poroto-Bergen (bis 2621 m), Mbeya-Range (bis 2895 m) und Nyika-Plateau (bis 2607 m)
- Mulanje (bis 3002 m) mit Mchesa (2289 m), Namuli-Massiv (bis 2419 m) und Zomba-Massiv (bis 2085 m)
- Äthiopischer Graben und Östliches Rift
- Eastern Highlands (Manica Highlands[11]): Nördliche Eastern Highlands (bis 2592 m) und Chimanimani Mountains (bis 2436 m)
- Karthala (2361 m), Grande Comore
- Tsaratanana-Massiv (bis 2876 m), Andringitra-Gebirge (bis 2658 m) und Ankaratra-Massiv (bis 2644 m), Madagaskar
- Réunion (bis 3070 m)
- Große Randstufe
- Zentralangolanische Große Randstufe (bis 2619 m; Môco)
- Südangolanische Große Randstufe (bis 2390 m; Tchivira. Chela: bis 2340 m) und Serra da Neve (bis 2489 m; Mount Tama)
- Bergland im Iona-Nationalpark (bis 2042 m; Cafema)
- Nordnamibische Große Randstufe
- Baynesberge (bis 2065 m; Omavanda), Otjinduu (bis 1964 m) und Ohumbameya Ridge (bis 1868 m)
- Brandbergmassiv (bis 2573 m), Erongogebirge (bis 2319 m), Otjipateraberge (bis 1989 m) und Okenyenya (1902 m)
- Nördliches zentrales Hochland: Omatakoberge (bis 2286 m), Otjihaena (bis 2108 m), Etjo (bis 2086 m) und Otaviberge (bis 2120 m)
- Khomashochland
- Binnenhochland: Auasberge (bis 2479 m), Bismarckfelsenmassiv (bis 2417 m) und Bismarckberge (bis 2289 m)
- Randstufe: Hakosberge (bis 2347 m), Witwatersberge (bis 1861 m) und Grootberg (bis 1846 m)
- Südnamibische Große Randstufe
- Naukluftberge (bis 1988 m) und Rotterkaum (bis 1914 m)
- Nubibberge (bis 1979 m; Eckberg), Losberg (bis 1978 m) und Tsarisberge (bis 1898 m)
- Tirasberge (bis 1979 m) und Roolrand (bis 1979 m; Grosskopf)
- Chowagasberge (bis 2063 m)
- Karasberge (bis 2202 m)
- Drakensberge (bis 3482 m), Winterberge (bis 2371 m) und Sneeuberg (bis 2504 m)
- Kap-Faltengürtel
- Swartberge (bis 2325 m; Seweweekspoortpiek), Kammanassie Mountains (bis 1955 m), Groot-Winterhoekberge (bis 1758 m; Cockscomb), Kouga Mountains (bis 1757 m), Antoniesberg (bis 1720 m), Tsitsikamma Mountains (bis 1675 m), Anysberg (bis 1622 m), Baviaanskloofberge (bis 1621 m) Outeniqua-Berge (bis 1579 m) und Grootrivierberge (bis 1579 m; Witteberg)
- Hex-River-Berge (bis 2247 m), Zederberge (bis 2078 m; Groot Winterhoek) und Langeberg (bis 2072 m; Keeromsberg)
- Boland Mountains (bis 1994 m; Dutoitspiek), Riviersonderend Mountains (bis 1674 m) und Hottentots Holland Mountains (bis 1591 m)
Nordamerika
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Grönland (Aufgeführt sind nur Gebirge über 3000 m)
- Watkins-Gebirge (bis 3694 m), Borgtinderne (bis 3296 m), Ejnar Mikkelsen Fjeld (bis 3263 m) und Rasmussens Bjerge (bis 3075 m)
- Schweizerland (bis 3377 m)
- Lindbergh Fjelde (bis 3181 m)
- Arktische Kordillere
- Ellesmere Island (bis 2616 m)
- Axel Heiberg Island (bis 2120 m)
- Devon Island (bis 1920 m)
- Bylot-Insel (bis 1951 m)
- Baffininsel (bis 2147 m)
- Torngatberge (bis 1652 m)
- Appalachen
- White Mountains (bis 1917 m) und Longfellow Mountains (bis 1606 m)
- Adirondack Mountains (bis 1629 m)
- Blue Ridge Mountains (bis 2037 m)
- Kordilleren Nordamerikas
- Brookskette (bis 2736 m)
- Mackenzie Mountains (bis 2970 m)
- Columbia Mountains (bis 3519 m)
- Rocky Mountains
- Kanadische Rocky Mountains
- Muskwa Ranges (bis 3024 m) und Hart Ranges (bis 2949 m)
- Continental Ranges (bis 3954 m; Mount Robson)
- Glacier National Park Ranges (bis 3190 m; Mount Cleveland) und Whitefish-MacDonald Range (bis 2670 m)
- Nördliche US-amerikanische Rocky Mountains (Aufgeführt sind alle Gebirge über 3500 m)
- Wind River Range (bis 4207 m; Gannett Peak) und Gros Ventre Range (bis 3572 m)
- Teton Range (bis 4199 m; Grand Teton)
- Bighorn Mountains (bis 4013 m)
- Absaroka Range (bis 4011 m)
- Lost River Range (bis 3860 m) und Lemhi Range (bis 3719 m)
- Pioneer Mountains (bis 3662 m), White Cloud Mountains (bis 3602 m) und Boulder Mountains (bis 3572 m)
- Südliche US-amerikanische Rocky Mountains
- Southern Rocky Mountains (bis 4400 m; Mount Elbert)
- Uinta Mountains (bis 4123 m) und Wasatch Range (bis 3638 m)
- Kanadische Rocky Mountains
- Intermontane Plateaus
- Interior Mountains (bis 2748 m; Thudaka Mountain)
- Basin and Range Province
- White Mountains (bis 4344 m)
- Snake Range (bis 3982 m)
- Colorado-Plateau
- La Sal Mountains (bis 3877 m)
- San Francisco Peaks (bis 3851 m)
- Kaskadenkette (bis 4392 m)
- Sierra Nevada (bis 4421 m)
- Aleutenkette (bis 3108 m; Mount Redoubt bzw. bis 2857 m; Shishaldin)
- Alaskakette (bis 6168 m; Denali)
- Pazifische Küstengebirge in Nordamerika
- Chugach Mountains (bis 4016 m), Talkeetna Mountains (bis 2697 m) und Kenai Mountains (bis 2015 m)
- Eliaskette (bis 5959 m; Mount Logan) und Wrangell Mountains (bis 4996 m)
- Coast Mountains (bis 4019 m)
- Transverse Ranges: San Bernardino Mountains (bis 3505 m) und San Gabriel Mountains (bis 3069 m)
- Peninsular Ranges: San Jacinto Mountains (bis 3302 m) und Sierra de San Pedro Mártir (bis 3096 m)
- Sierra Madre Occidental (bis 3308 m)
- Sierra Madre Oriental (bis 3720 m)
- Sierra Volcánica Transversal (bis 5636 m; Citlaltépetl)
- Sierra Madre del Sur (bis 3721 m)
- Sierra Madre de Chiapas (bis 4220 m; Tajumulco)
- Cordillera de Talamanca (bis 3820 m)
- Sierra Maestra (bis 1974 m), Kuba
- Blue Mountains (bis 2256 m), Jamaika
- Cordillera Central (bis 3101 m; Pico Duarte), Chaîne de la Selle (bis 2674 m; Pic la Selle), Massif de la Hotte (bis 2347 m) und Sierra de Neiba (bis 2279 m), Hispaniola
Südamerika
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Anden (= Kordilleren Südamerikas; >100 Sechstausender; bis 6961 m; Aconcagua)
- Sierra de Perijá (bis 3630 m)
- Cordillera de Mérida (bis 4978 m; Pico Bolívar)
- Sierra Nevada de Santa Marta (bis 5775 m)
- Patagonische Anden (bis 4058 m; Monte San Valentín) mit der Cordillera Darwin (bis 2488 m), Feuerland
- Cordillera de La Costa, Venezuela
- Serranía del Litoral central (bis 2765 m; Pico Naiguatá im Ávila-Massiv)
- Macizo Montañoso del Turimiquire: Serranía del Turimiquire (bis 2596 m; Cerro Tristeza); Cordillera de Caripe (bis 2251 m)[12]
- Bergland von Guayana (bis 2994 m)
- Chapada Diamantina (bis 2033 m)
- Serra do Caparaó (bis 2892 m) und Serra do Castelo (bis 2039 m; Pico do Forno Grande. Pedra das Flores: 1909 m)
- Serra do Mar: Parque Estadual dos Três Picos (bis 2366 m), Serra dos Órgãos (bis 2275 m) und Serra da Bocaina (bis 2088 m)
- Serra da Mantiqueira (bis 2798 m) und Serra do Espinhaço (bis 2070 m; Pico do Sol. Pico do Itambé: 2002 m)
Ozeanien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hawaiirücken (bis 4205 m; Mauna Kea)
- Maokegebirge (bis 4884 m), Neuguinea
- Bismarckgebirge (bis 4509 m) und Owen-Stanley-Gebirge (bis 4038 m), Neuguinea
- Finisterre-Gebirge (bis 4150 m) und Saruwaged-Gebirge (bis 4121 m), Neuguinea
- Arfakgebirge (bis 2939 m) und Tamrau-Gebirge (bis 2500 m), Neuguinea (Vogelkop)
- Bougainville (bis 2715 m; Mount Balbi), Salomon-Inseln
- Great Dividing Range, Australien
- Snowy Mountains (bis 2228 m) und Victorian Alps (bis 1986 m; Mount Bogong)
- Central Highlands (bis 1617 m; Mount Ossa) und Ben Lomond (bis 1572 m; Legges Tor), Tasmanien
- Volcanic Plateau (bis 2797 m) und Mount Taranaki (2518 m), Nordinsel (Neuseeland)
- Neuseeländische Alpen (bis 3724 m)
Südpolarmeer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Heard (bis 2745 m)
- Kerguelen (bis 1850 m)
- Südgeorgien (bis 2934 m)
- Die Vulkankette der Südlichen Sandwichinseln (bis 1370 m)
Antarktis
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ellsworthgebirge (bis 4892 m; Mount Vinson)
- Transantarktisches Gebirge
- Königin-Alexandra-Kette (bis 4528 m; Mount Kirkpatrick)
- Königin-Maud-Gebirge (bis 4230 m; Mount Kaplan)
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Conradin Burga, Frank Klötzli, Georg Grabherr (Hrsg.): Gebirge der Erde – Landschaft, Klima, Pflanzenwelt. Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-4165-5.
- C. Rathjens: Geographie des Hochgebirges. Teil 1: Der Naturraum. Teubner, Stuttgart 1982, ISBN 3-519-03419-0.
- A. R. Stahr, T. Hartmann: Landschaftsformen und Landschaftselemente im Hochgebirge. Springer, Berlin 1999, ISBN 3-540-65278-7.
- C. Troll: Vergleichende Geographie der Hochgebirge der Erde in landschaftsökologischer Sicht. In: Geographische Rundschau. 27, 1975, S. 185–198.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Lebensraum Hochgebirge auf www.planet-wissen.de, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Hochgebirge, Stichwort in www.lexas.de, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ a b c Conradin Burga, Frank Klötzli und Georg Grabherr (Hrsg.): Gebirge der Erde – Landschaft, Klima, Pflanzenwelt. Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-4165-5, S. 20–21.
- ↑ Carl Rathjens: Vergleichende Geographie der Hochgebirge, an Beispielen aus den Subtropen. In: Christoph Jentsch, Herbert Liedtke (Hrsg.): Höhengrenzen in Hochgebirgen. (= Arbeiten aus dem Geographischen Institut der Universität des Saarlandes. Band 29). Saarbrücken 1980, S. 15–27. ISSN 0563-1491
- ↑ Christoph Jentsch, Herbert Liedtke: Höhengrenzen in Hochgebirgen - Einleitende Bemerkungen zum Rundgespräch. In: Christoph Jentsch, Herbert Liedtke (Hrsg.): Höhengrenzen in Hochgebirgen. (= Arbeiten aus dem Geographischen Institut der Universität des Saarlandes. Band 29). Saarbrücken 1980, S. 29–33.
- ↑ Christoph Jentsch, Herbert Liedtke 1980, S. 30.
- ↑ Stefan Rasemann: Geomorphometrische Struktur eines mesoskaligen alpinen Geosystems, Dissertation, Bonn 2003, PDF ( des vom 19. April 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 16–17.
- ↑ Dietrich Barsch, Nel Caine 1984: S. 291.
- ↑ Jörg S. Pfadenhauer und Frank A. Klötzli: Vegetation der Erde. Springer Spektrum, Berlin/Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-41949-2, S. 73–74.
- ↑ Andrea Wengel: Lebensraum Hochgebirge, planet-wissen.de, SWR, 23. Juni 2020, abgerufen am 27. August 2020.
- ↑ Manica Highlands University of the Free State, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Macizo Montañoso del Turimiquire ResearchGate, abgerufen am 9. Dezember 2025.