Renata Jaworska

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Renata Jaworska (* 1979 in Zwoleń) ist eine polnische Malerin. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf und am Bodensee.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Renata Jaworska ist Absolventin der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf (2006) und war Meisterschülerin bei Jörg Immendorff.

Ihre Werke werden International ausgestellt und befinden sich in zahlreichen Sammlungen.

2007 war sie Stipendiatin der Stiftung „Lepsien Art Foundation“. Sie erhielt zahlreiche weitere Stipendien in Deutschland und den USA. Während ihres Aufenthaltes in London 2010 entstand das Videoprojekt: „119-minute-circle. The International Congress at the Whitechapel Gallery in London“,[1] das u. a. im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster 2018 im Rahmen des Großprojektes „Frieden“ ausgestellt wurde.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Renata Jaworskas Ausstellung „Karten und Gebiete“ („Les cartes et les territoires“, nach dem Roman von Michel Houellebecq) im BWA Kielce im Jahr 2018 war ihre dritte Einzelausstellung in Polen.

Vorangegangen waren Ausstellung in der rumänischen Botschaft in Warschau im Jahr 2008 und in der Galerie 58 in Radom im Jahr 2017.

In der Galerie 58 zeigte sie eine Reihe von Arbeiten die eigens für diese Ausstellung geschaffen wurden. Die Künstlerin untersuchte die Relation zwischen Schall und Raum. Sie suchte nach Antworten über die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Gebiet, der Religion und der Gesellschaft. Ausgangspunkt für diese neuen Arbeiten war die Glocke, die ihr Ururgroßvater Jan Skrzypczak der Garnisonskirche von Sw. Stanislaw in Radom gespendet hat.

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008 Rumänische Botschaft in Warschau, Polen
  • 2014 „Eine Explosion wie von 30 Atombomben“, Museum Engen
  • 2015 „Geschichten vom Kontrollierten Zufall“, (mit Marcus Schwier) Hagnau
  • 2018 „W zgodzie – panie Janie Kochanowski“, Dom Kultury Zwoleń, Polen
  • 2018 „Mapy i terytoria“, BWA Biuro Wystaw Artystycznych, Kielce, Polen
  • 2018 „SUPER Land, SUPER Rheinland“, Museum Ratingen
  • 2019 Renata Jaworska: „Zeichnungen“, Galeriehaus Nord, Nürnberg im Rahmen der 5. Biennale der Zeichnung
  • 2019 Kunsthalle Düsseldorf: Nachtfoyer

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000–2006 Rundgang an der Kunstakademie Düsseldorf
  • 2007 „Von Pferden und Affen“ Ludwig Museum, Koblenz
  • 2008 „mousseux et dames“ Lepsien Art Foundation in Düsseldorf
  • 2013 „La Triennale Européenne de l’Estampe Contemporaine“, Toulouse, Frankreich[2]
  • 2013 L’Espozisione internationale d’arte „Piccola Germania“ Mostra Internationale, Lido di Venezia, Italien
  • 2014 „Dumbo Arts Festival“ Brooklyn, NY (Projekt mit Botschaft der Republik Polen in New York) USA
  • 2015 „Vierstimmig“ Lände, Kressbronn am Bodensee
  • 2016 „THROUGH THE LOOKING-GLASS“ oqbo Raum für Bild, Wort und Ton, Berlin (Kuratiert von Ludwig Seyfarth)
  • 2017 „SPURENSUCHE 7+7“ Kunstverein Singen im Kunstmuseum Singen
  • 2018 „Picasso – Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube“ (mit Pablo Picasso, Dora Maar, Tatjana Doll) Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
  • 2018 „Portraits-Firma Witkacy“ Liveportrait mit Renata Jaworska, Polnisches Institut Düsseldorf

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Pferd I. Zeitung der Klasse Immendorff, 2003.
  • Das Pferd II. Zeitung der Klasse Immendorff, 2004.
  • Das Pferd III. Zeitung der Klasse Immendorff, 2005.
  • Von Pferden und Affen. Museum Ludwig, Texte Beate Reifenscheidt, Katrin Meine, Hrsg. Geuer & Breckner, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-939452-09-6.
  • Young Polish Art Festival. Deconstruction Project (London, England). Text Agnieszka Kucharko, OFF Pres, London 2010, ISBN 978-0-9563946-1-3.
  • SALEM2SALEM. Salem, Bodenseekreis – Salem, New York. Gessler, Friedrichshafen 2012, ISBN 978-3-86136-172-5.
  • Renata Jaworska. Texte: Ludwig Seyfarth, Bernd Stiegler, Stefan Feucht, Grupello Verlag, Düsseldorf 2014, ISBN 978-3-89978-233-2.
  • Renata Jaworska und Marcus Schwier. Geschichten vom Kontrollierten Zufall. Texte Simon Blümcke, Johannes Honeck, Nünnerich-Asmus, Mainz 2015, ISBN 978-3-945751-18-3.
  • Dionysos. Spuren eines Mythos. Deutsche und polnische Kunst der Gegenwart. Texte Heike Frommer, Barbara Major, Miejska Galeria Sztuki w Częstochowie, Salem 2017, ISBN 978-83-89328-57-1.
  • SINGENKUNST. Spurensuche 7+7. Kunstverein Singen, Singen 2018, ISBN 978-3-942058-11-7.
  • Renata Jaworska: 119-minute circle. The International Congress at the Whitechapel Gallery. Kunstmuseum Pablo Picasso. Grupello, Düsseldorf 2018, ISBN 978-3-89978-317-9.
  • Renata Jaworska: Mapy i terytoria. Texte Stanislawa Zacharko, Monika Cybulska, Julian Denzler, BWA Kielce, Wydawnictwo Biuro Wystaw Artystycznych w Kielcach 2018, ISBN 978-83-950017-9-6.
  • Renata Jaworska: Superland –- Superrheinland. Text Alexandra König, Hrsg. Museum Ratingen, 2018, ISBN 978-3-926538-74-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Whitechapel Gallery and Renata Jaworska. In: originalnews.com. 14. März 2010, abgerufen am 29. Juli 2018.
  2. La Triennale Européenne de l’Estampe Contemporaine, abgerufen am 11. Oktober 2018