Revaskularisation

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Revaskularisation (lateinisch re „wieder“ und vasculum „kleines Gefäß“, auch Revaskularisierung) bezeichnet die Wiederherstellung der Durchblutung eines Gewebes, beziehungsweise eine Durchblutungsverbesserung.

Dabei kann es sich sowohl um einen physiologischen Vorgang handeln, zum Beispiel das Wiedereinsprossen von Kapillaren in ein Infarktareal, oder um einen interventionellen. Letzterer Fall tritt unter anderem nach einer Angioplastie an verengten Gefässen, einer Bypass-Operation oder operativen Maßnahmen zur Verbesserung der Durchblutung, wie der Pridie-Bohrung am Gelenkknorpel, ein.[1][2]

Wird ein verschlossenes Gefäß durch Thrombolyse oder z. B. Thrombendarteriektomie wieder (teilweise) durchgängig, spricht man von Rekanalisation oder Rekanalisierung.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Willibald Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, 266., aktualisierte Auflage, de Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-11-033997-0 Stichwort Revaskularisation
  2. Eintrag zu Revaskularisation im Flexikon, einem Wiki der Firma DocCheck.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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