Reykjanesbær

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Reykjanesbær
Reykjanesbær Coat.svg
Basisdaten
Staat: IslandIsland Island
Region: Suðurnes
Wahlkreis: Suðurkjördæmi
Sýsla: kreisfrei
Einwohnerzahl: 18.920 (1. Januar 2019)
Fläche: 145 km²
Bevölkerungsdichte: 130,48 Einwohner/km²
Postleitzahl: 230, 232, 233, 260 (Reykjanesbær)
235 (Keflavíkurflugvöllur)
Politik
Gemeindenummer 2000
Bürgermeister: Kjartan Már Kjartansson
Kontakt
Website: www.rnb.is
Karte
Lage von Reykjanesbær

Koordinaten: 64° 0′ N, 22° 33′ W

Reykjanesbær (dt. „Rauchhalbinselstadt“) ist eine Gemeinde auf der Halbinsel Reykjanesskagi im Südwesten Islands.

Sie entstand 1994 durch den Zusammenschluss der Städte Keflavík (Keflavíkurbær) und Njarðvík (Njarðvíkurbær) mit der Landgemeinde Hafnir (Hafnahreppur). Seit 2007 gibt es noch die neue Ortschaft Vallarheiði mit 539 Einwohnern.

Die Gemeinde hat insgesamt 18.920 Einwohner (Stand: 1. Januar 2019).

Keflavík[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die größte Stadt der Gemeinde ist Keflavík mit 8.169 Einwohnern.

Njarðvík[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Kirche in Njarðvík
Viking World Museum
Wald Sólubrekkusogur

Njarðvík (dt. „Bucht des Njörðr“) ist eine isländische Kleinstadt (4.398 Einwohner) im Westen der Halbinsel Reykjanesskagi. Die ruhige Hafenstadt (Fischerei und Fischverarbeitung) ist in zwei Bezirke gegliedert: Innri-Njarðvík (Inneres Njarðvík) und Ytri-Njarðvík (der bedeutend jüngere Ortsteil, Äußeres Njarðvík).

Der Ort weist verschiedene architektonische Besonderheiten auf. Erwähnenswert ist die 1979 nach fast zehnjähriger Bauzeit eingeweihte eigenwillig gestaltete helle Betonkirche Ytri-Njarðvíkurkirkja von Ormar Þór Guðmundsson und Örnólfur Hall.[1] Im älteren Ortsteil findet sich die 1886-1886 aus Stein erbaute, am 18. Juli 1886 eingeweihte und 1944 renovierte Innri-Njarðvíkurkirkja.[2] Der Ort verfügt auch über eine Jugendherberge.

2009 wurde in Njarðvík das Viking World Museum eröffnet, das u. a. wegen des originalgetreuen Nachbaues des Gokstad Schiffes bekannt ist.[3] In der Nähe steht das aus Torf gebaute und mit Grassoden gedeckte Haus Stekkjarkot aus dem 19. Jahrhundert, das 1993 in ein Museum umgewandelt wurde.[4]

Ein beliebtes Ausflugsziel ist das von Wanderwegen durchzogene Waldgebiet Sólbrekkuskógur, das seit den 1960er Jahren aufgeforstet wurde.[5]

Hafnir[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hafnir ist ein kleiner Ort mit 108 Einwohnern an der Westseite der Reykjanesskagi, gelegen am Südufer der Bucht Ósar.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reykjanesbær listet sieben Partnerstädte auf: [6][7][8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Reykjanesbær – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.kirkjukort.net/kirkjur/ytri-njardvikurkirkja_0187.html
  2. http://www.kirkjukort.net/kirkjur/njardvikurkirkja_0186.html
  3. https://www.vikingworld.is/
  4. https://www.visitreykjanes.is/en/travel/services/reykjanes-museum-of-heritage-stekkjarkot
  5. https://www.skog.is/solbrekkur-a-reykjanesi/
  6. Vinabæir ǀ Upplýsingavefur sveitarfélagsins Reykjanesbæjar. Abgerufen am 29. September 2019.
  7. Upplýsingavefur sveitarfélagsins Reykjanesbæjar - Vinabæir. Archiviert vom Original am 2. Dezember 2014. Abgerufen am 4. Januar 2015.
  8. KEFLAVÍK REYKJANESBÆR. Abgerufen am 11. August 2015.