Richard Cottle

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Richard Warren Cottle (* 29. Juni 1934 in Chicago, Illinois)[1] ist ein US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit Operations Research und Linearer Algebra befasst. Er war Professor an der Stanford University.

Ausbildung und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cottle studierte an der Harvard University mit dem Bachelor-Abschluss 1957 und dem Master-Abschluss 1958. Er wurde 1964 an der University of California, Berkeley bei George Dantzig promoviert (Nonlinear programming with positively bounded Jacobians).[2]

Von 1964 bis 1966 war er an den Bell Laboratories. 1969 wurde er Associate Professor und 1973 Professor für Operations Research in Stanford. Von 1990 bis 1996 stand er der Fakultät für Operations Research vor. 1968 führte er mit George Dantzig das Lineare Komplementaritätsproblem ein.

Zu seinen Doktoranden zählt Jong-Shi Pang. Er war Arthur Anderson Distinguished Visitor an der University of Cambridge.

Er ist seit 1959 verheiratet und hat zwei Töchter und einen Sohn.

Preise und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Jong-Shi Pang, Richard E. Stone: The Linear Complementarity Problem, Academic Press 1992, SIAM 2009

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebensdaten nach American Men and Women of Science, Thomson Gale 2004
  2. Richard Cottle im Mathematics Genealogy Project (englisch) Vorlage:MathGenealogyProject/Wartung/id verwendet
  3. Frederick W. Lanchester Prize. informs.org (Institute for Operations Research and the Management Sciences), abgerufen am 16. Februar 2016 (englisch).