Richard Klepzig

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Richard Klepzig (geb. vor 1899; gest. nach 1912) war ein deutsch-schweizerischer Architekt. Er wirkte als Architekt und Bauleiter in Gotha und Coburg und baute insbesondere Villen für das Bürgertum, aber auch öffentliche Bauten. Sein Hauptwerk war die Synagoge in Gotha. Um 1908 zog er nach Zürich und setzte dort seine Arbeit fort.

Als typischer Architekt des späten Historismus und Eklektizismus verwendete er unterschiedliche Stile, bei denen er offenbar auch sehr auf Bauherrenwünsche einging.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1899: Villa für Dr. med. Carl Greffrath und Clara Greffrath in Gotha, Gartenstraße 40
  • 1899: Villa für Fritz Bothmann (gen. „Karussellkapelle“) in Gotha, Seebachstraße 11
  • 1900: Haus 5 und 6 des ehem. Krankenhauses in der Erfurter Landstraße in Gotha
  • 1901: Klinikum Coburg in Coburg (mit Heinrich Wallraff)
  • 1903: Geschäftshaus für den Verlag Friedrich Andreas Perthes (auch: F.A. Perthes Verlag) in Gotha, Friedrich-Perthes-Straße 4
  • 1903–1904: Synagoge in Gotha, Hohenlohestraße 1[1]
  • 1903–1904: Umbau Villa Kunreuther, Friedrichstraße 14, Gotha
  • 1904: Modehaus M. Conitzer & Söhne, Gotha, Erfurter Str. 17
  • 1904: Villa für Oskar Blödner in Gotha, Friedrichstraße 1
  • 1904: „Villa Elise“ in Gotha, 18.-März-Straße 9/11 (mit Robert Krämer)
  • 1904: Villa für Leopold Möller in Gotha, Puschkinallee 2
  • 1905: Kinderpavillon (später Innere Abteilung) des ehem. Krankenhauses in der Erfurter Landstraße in Gotha
  • 1910: Villa für Julius Simson (gen. „Porzellanschlösschen“) in Gotha, Friedrichstraße 17–19
  • Villa Feddersen in Gotha, 18.-März-Straße 4 / Kreuzstraße
  • Villa für Dr. Bretzfeld (gen. „Tränenburg“) in Gotha, Huttenstraße 2
  • 1910–1912: Doppelwohnhaus für Laurenz Florin in Zürich, Trottenstrasse g. 62[2]
  • 1911: Mehrfamilienhaus Apollostrasse 21, Zürich[3]
  • 1912: Gehren: Thüringisches Landesdenkmal, auf dem „Langer Berg“ [4]; das Standbild des Fürsten Carl Günther schuf der Bildhauer Arno Zauche

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Wenzel: Gotha auf alten Postkarten. Sutton Verlag, Erfurt 2005, S. 22.
  2. Stadtarchiv Zürich V.G. c.55. (2. Serie): Akten und Pläne der Baupolizei 1893–1985. (online als PDF-Dokument)
  3. Foto bei panoramio
  4. http://www.gothardusfest.de/geschichte.htm