Rindermarkt (München)

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Rindermarkt
Muenchen Kleines Stadtwappen.svg
Platz in München
Rindermarkt
Rindermarkt, im Hintergrund die Kirche Sankt Peter
Basisdaten
Ort München
Ortsteil Altstadt
Neugestaltet 2002
Einmündende Straßen im Uhrzeigersinn, im Norden beginnend: Rosenstraße, Rosental, Sendlinger Straße
Bauwerke siehe Text
Nutzung
Nutzergruppen Fußverkehr
Ruffinihaus am Rindermarkt mit Ruffiniturm-Fresko

Der Rindermarkt ist einer der ältesten Straßenzüge Münchens, der einst den Marienplatz im Norden mit dem damaligen Inneren Sendlinger Tor verband. Seine Fortsetzung bildet heute die Sendlinger Straße, die bis zum (Äußeren) Sendlinger Tor führt.

Ursprünglich wurde dieser Straßenzug als Viehmarktplatz genutzt, wovon sich der Straßenname ableitet.[1] Später errichteten hier vornehme Patrizier ihre Wohnhäuser. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Häuser am Rindermarkt schwer in Mitleidenschaft gezogen. Beim Wiederaufbau wurden die ursprüngliche Straßen in Richtung Oberanger zum heutigen Platz erweitert. Nur die Nordseite des heutigen Rindermarktes folgt noch der alten Straßenflucht. Heute wirkt der Münchner Rindermarkt als Ruhepol inmitten der Münchner Altstadt. Viele traditionsreiche Unternehmen sowie Einzelhandelsgeschäfte haben sich am Rindermarkt angesiedelt. Während der Adventszeit fand bis 2011 hier der Kripperlmarkt im Rahmen des traditionsreichen Christkindlmarkts statt.

Bauwerke am Rindermarkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kirche Sankt Peter, Münchens älteste Pfarrkirche, deren Turm im Volksmund Alter Peter genannt wird, trägt die Hausnummer Rindermarkt 1 und markiert das nördliche Ende des Rindermarktes hin zum Marienplatz.
  • Der Rindermarktbrunnen stellt einen sitzenden Hirten dar, der über drei Rinder wacht.
  • Der Löwenturm an der südöstlichen Seite des Rindermaktes ist ein Wasserturm aus dem 15. Jahrhundert, mit Fresken mit Vögeln, Bäumen und Schriftzeichen.
  • Das Ruffinihaus von 1905 ist eigentlich eine Gruppe von drei Häusern am Rindermarkt 10, die besonders reich verziert sind. Ein Fresko an der Fassade zeigt den Ruffiniturm (das ehemalige Innere Sendlinger Tor), der in der Nähe am Ende der Rosenstraße stand.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rindermarkt (München) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef H. Biller, Hans-Peter Rasp: München: Kunst & und Kultur Lexikon. W. Ludwig Verlag, München 1994, ISBN 3-7787-2133-X.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.muenchen.de Stadtverwaltung > Baureferat > Gestaltung Öffentlicher Raum und Stadtbildpflege > Platzgestaltung > Rindermarkt . Aufgerufen am 3. Juli 2013.

Koordinaten: 48° 8′ 11″ N, 11° 34′ 27″ O