Robert Zinterhof

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Robert Zinterhof (* 21. Jänner 1952 in Pabneukirchen) ist ein pensionierter Lehrer und freier Journalist.[1] Er wurde für seine sozialen Initiativen mehrfach ausgezeichnet. Als Reporter ist er Mitglied im OÖ. Presseclub und im ÖJC.[2]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zinterhof absolvierte nach der Matura die Pädagogische Akademie der Diözese Wien in Strebersdorf. Den Großteil seines Berufslebens unterrichtete er als Lehrer für Deutsch, Geographie und Wirtschaftskunde sowie Soziales Lernen an der Hauptschule in Pabneukirchen. 2005 wurde ihm der Berufstitel Schulrat verliehen. 2012 verabschiedete er sich in die Alterspension.[3]

In seiner Freizeit betätigt er sich seit seinem 20. Lebensjahr überwiegend ehrenamtlich[4] als Berichterstatter für lokale Zeitungen, wobei sein Einzugsgebiet im Wesentlichen die Orte des südlichen unteren Mühlviertels umfasst.

Sowohl im Unterricht als auch in der Freizeit engagierte er sich für soziale Initiativen.[5]

  • Er zählt zu den Mitbegründern der Asylplattform Oberösterreich;
  • Er betreute mit seiner Gattin Monika mehr als zehn Jahre lang den letzten Einleger im Mühlviertel, Franz Buchberger, und organisierte ein Hilfsnetz zur Sicherung seiner Rechte;
  • Er engagierte sich im Rahmen der Aktionen Barrierefreies Oberösterreich und Arbeit für Menschen mit Behinderungen;
  • Er sammelte Spendengelder um damit Schulen in Afrika und Brasilien zu unterstützen;
  • Mediale Unterstützung von Hilfsprojekten seit Jahrzehnten und Organisation von Sozial-Projekten

2015 bis 2018 unterstützte er die Spendenaktion für den Zubau zum Förderzentrum Waldhausen im Strudengau medial.[6]

Im Zusammenhang mit einer Brief-, Mail- und Postkartenaktion zur Verhinderung der Abschiebung einer Familien aus dem Kosovo kam er 2006 in Konflikt mit der Schulbehörde.[7] Ausgehend von dieser Aktion gründete sich in Pabneukirchen unter Mitwirkung Zinterhofs mit der Asylplattform Oberösterreich eine gemeinsame Plattform für Bleiberechtsaktivisten, der wenig später an die 70 Gruppen angehörten.[8]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Humanitätsmedaille des Landes Oberösterreich (2001)
  • Voluntaria Award 2005 Hauptpreis für die Schüler der 4 b der Hauptschule Pabneukirchen unter Klassenvorstand Robert Zinterhof in der Kategorie Engagement für einen lebenswerten Alltag für Menschen mit Behinderung – Umsetzung von Schülerkonzepten (2005)[9]
  • Grünpreis in der Kategorie Zivilcourage (2006)
  • Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich (2007)[10]
  • Inclusio, Preis des OÖ. Zivil-Invalidenverband (OÖZIV) in der Kategorie Behörden für die Neue Mittelschule Pabneukirchen, die seit mehreren Jahren ein nachhaltiges Projekt betreibt, um Schülern zu zeigen wie der Alltag eines Menschen mit Beeinträchtigung aussieht. Betreut wurde das Projekt von Robert Zinterhof und Monika Berger (2010)[11]
  • Ehrennadel der Gemeinde St. Thomas, 2004

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil des Regionauten Robert Zinterhof, in: Bezirksrundschau Perg abgefragt am 30. November 2017
  2. Geburtstage, in: Webpräsenz des OÖ. Presseclubs abgefragt am 30. November 2017
  3. Lebenslauf von Robert Zinterhof auf der Webpräsenz von SOS Menschenrechte abgefragt am 30. November 2017
  4. Klarstellung, in: Bürgermeisterbrief der Marktgemeinde Pabneukirchen vom 5. Juli 2007 abgefragt am 30. November 2017
  5. Landeskorrespondenz Medieninfo: Information zur Pressekonferenz mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer vom 9. Dezember 2008 zum Thema Der OÖ. Menschenrechtspreis im Jubiläumsjahr 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte abgefragt am 30. November 2017
  6. 459.301,48 Euro aufgebracht! Zubau, Therapiegeräte, Einrichtung finanziert, in: Bezirksrundschau vom 8. März 2017 abgefragt am 30. November 2017
  7. Pabneukirchen - Zentrum des neuen Widerstands, in: Webpräsenz von SOS Mitmensch abgefragt am 30. November 2017
  8. Ute Bock Preis für Zivilcourage, in: Bürgermeisterbrief der Marktgemeinde Pabneukirchen vom 9. Juli 2008 abgefragt am 30. November 2017
  9. Gratulation von Bürgermeister Hans Nenning, Bürgermeisterbrief der Marktgemeinde St. Thomas am Blasenstein abgefragt am 30. November 2017
  10. Preisträger/innen des Menschenrechtspreis seit 1996, in: Webpräsenz des Landes Oberösterreich abgefragt am 30. November 2017
  11. „Inclusio“: Das sind die Helden des Alltags, in: ÖÖN vom 18. Oktober 2010 abgefragt am 30. November 2017