Franz Rodens

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Franz Rodens (* 7. Juni 1900[1]; † 23. November 1972[1]) war ein deutscher Journalist und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rodens arbeitete vor dem Zweiten Weltkrieg als Kulturredakteur beim Westdeutschen Beobachter, anschließend von Juli bis November 1940 beim neugegründeten Besatzungsorgan Brüsseler Zeitung. Danach ging er als Korrespondent nach Paris und berichtete von dort für beide vorgenannte Zeitungen und Das Reich.[2] Nach dem Krieg war Rodens von 1949 bis 1955 für die Osnabrücker Neue Tagespost, den Berliner Tag und das Recklinghäuser Magazin Echo der Zeit als Korrespondent in Bonn. Ab 1958 arbeitete er als freier Journalist. Rodens war Gründungsmitglied der Bundespressekonferenz und vom 15. Februar bis zum 19. Mai 1953 deren Vorsitzender.[1]

Rodens schrieb eine Reihe von Werken, die sich hauptsächlich mit Kunst und Politik befassen und in der Mehrzahl während der Zeit des Nationalsozialismus erschienen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfasste er u. a. Biografien über Konrad Adenauer und Jean Rey.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Gunnar Krüger: Wir sind doch kein exklusiver Club! Die Bundespressekonferenz in der Ära Adenauer. LIT-Verlag 2005, ISBN 3-8258-8342-6, S. 196, Fußnote 139.
  2. Andreas Laska: Presse et propaganda en France occupée: des Moniteurs officiels (1870–1871) à la Gazette des Ardennes (1914–1918) et à la Pariser Zeitung (1940–1944). Utz, München 2003, ISBN 3-8316-0293-X (Französisch, mit deutscher Zusammenfassung; zugleich pressehistorische Dissertation im „Cotutelle-Verfahren“), S. 260 und Rolf Falter: De Brüsseler Zeitung (1940–1944). In: Historica Lovaniensia 137, Katholieke Universiteit Leuven (Fakultät für Geschichte), Löwen 1982, S. 66 und 69. Laska unterlief hier ein Fehler, er gibt als Vorkriegszeitung die Westdeutsche Allgemeine Zeitung an, diese existiert jedoch erst seit 1948. Das von ihm herangezogene Handbuch der deutschen Tagespresse von 1937 führt Rodens wie angegeben beim Westdeutschen Beobachter.