Halbimmergrüne Kletterrose

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Halbimmergrüne Kletterrose
Rosa lucieae

Rosa lucieae

Systematik
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: Rosoideae
Gattung: Rosen (Rosa)
Untergattung: Rosa
Art: Halbimmergrüne Kletterrose
Wissenschaftlicher Name
Rosa lucieae
Franch. & Rochebr. ex Crép.

Die Rosa lucieae, auch Halbimmergrüne Kletterrose, Wichura-Rose oder Memorial Rose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rosen (Rosa) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstbeschreibung erfolgte 1871 unter dem Namen (Basionym) Rosa lucieae durch Adrien René Franchet et Alphonse Trémeau de Rochbrune ex François Crépin in Bulletin de la Société Botanique de Belgique, Band 10, S. 324. Das Artepitheton lucieae ehrt Madame Lucie Savatier. 1886 erfolgte die Erstbeschreibung von Rosa wichuraiana durch den belgischen Botaniker François Crépin in Bulletin de la Société Botanique de Belgique, Band 25, 2, S. 189–192; sie ist heute ein Synonym von Rosa lucieae var. lucieae.[1] Das Artepitheton wichuraiana ehrt den deutschen Beamten Max Ernst Wichura [2], der die Rosenart 1859 während einer diplomatischen Mission in Japan für den Botanischen Garten in Berlin sammelte.[3] Weitere Synonyme für Rosa lucieae Franch. & Rochebr. ex Crép. sind: Rosa philippinensis Merr., Rosa wichuraiana Crép., Rosa wichuraiana var. poteriifolia Koidz..

Von Rosa lucieae Franch. & Rochebr. ex Crép. gibt es die Varietäten:[3]

  • Rosa luciae var. rosea H.L.Li
  • Rosa lucieae Franch. & Rochebr. ex Crép. var. fujisanensis Makino (Syn.: Rosa fujisanensis (Makino) Makino)[3]
  • Rosa lucieae var. onoei (Makino) Momiy. ex Ohwi (Syn.: Rosa onoei Makino)[3]
  • Rosa lucieae Franch. & Rochebr. ex Crép. var. lucieae[3] (Syn.: Rosa acicularis var. taquetii (H.Lév.) Nakai, Rosa lucieae var. wichurana (Crép.) Koidz., Rosa taquetii H.Lév., Rosa wichurana Crép.)

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In ihrer Heimat (Japan, Ost-China, Korea) ist sie in milden Lagen immergrün und bildet bis zu 5 m lange - oft niederliegende - Stämme mit grünlicher Rinde aus.

Das Erbgut der Synonyms Rosa wichuraiana ist in sehr vielen Rambler-Rosen zu finden. Ihre bis zu 6 m langen Sprossachsen sind sehr biegsam und hängen deshalb stark über, wenn sie keine Stütze erhalten. Die ledrigen Blätter der Wichura-Rose sind gesund, 5 bis 10 cm lang, mit glänzender Oberseite. Im Juli bis August erscheinen ihre nach Apfel duftenden Blüten in kleinen, kegelförmigen, weißem Doldenrispen. Sie bekommt eiförmige, tiefrote Hagebutten, die einen schönen Kontrast zum Laub bilden. [4]

Es gibt einen besonders auffälligen Sport, Rosa wichuraiana 'Variegata', mit weißbuntem Laub. Die Sorten, die aus Rosa wichuraiana gezüchtet wurden, blühen einmal, dafür aber sehr reich und lange. Eine Ausnahme bildet die Sorte 'New Dawn', bei der die Eigenschaft des Remontierens hinzugekommen ist.[4]

Die Wichura-Rose ist in den meisten Bodenarten kultivierbar, bevorzugt jedoch schwere, nicht stauende Böden und sonnige Lagen.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rosa lucieae bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 26. Juli 2014.
  2. Ernst Wunschmann: Wichura, Max. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 42, Duncker & Humblot, Leipzig 1897, S. 316–318.
  3. a b c d e Rosa lucieae im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 26. Juli 2014.
  4. a b c Charles Quest-Ritson: Climbing Roses of the World, Timber Press, Cambridge und Portland, 2003, Seite 153.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rosa luciae – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien