Rosenkranz Unserer Lieben Frau von den Tränen

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Der Rosenkranz Unserer Lieben Frau von den Tränen ist eine erweiterte Form des Rosenkranzgebetes und des Rosenkranzes. Er geht auf Berichte einer Ordensschwester aus dem Jahre 1930 zurück.

Die Helferin der Armen und Notleidenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem durch den Bischof von Campinas (Brasilien) gegründeten „Institut der Missionarinnen vom gekreuzigten Jesu“ lebte die Ordensschwester Amalia vom gegeißelten Jesu. Sie war eine der Gründungsschwestern und hatte angeblich eine ähnliche Stigmatisation wie die berühmte Therese Neumann (1898–1962) erhalten. Sie legte am 8. Dezember 1931 ihr ewiges Gelübde ab. Ihr großer Wunsch, einem Verwandten in einer Not zu helfen, führte sie am 8. November 1929 in die dortige Kapelle. Mit inständigen Gebeten soll sie Gottes Hilfe erbeten haben. In diesem Gebet soll sie die Auflage erhalten haben, ein Gebet für „Unsere Liebe Frau von den Tränen“ zu beten. Die Überlieferung beschreibt weiter, das Schwester Amalia in der gleichen Kapelle am 8. März 1930 durch die Mutter Gottes einen Rosenkranz erhalten habe. Die Erscheinung soll ihr hierzu gesagt haben:

„Dieses ist der Rosenkranz meiner Tränen, der von meinem Sohne seinem geliebten Institute anvertraut wird als Anteil seines Vermächtnisses…“

Hieraus entstand später der „Rosenkranz Unserer Lieben Frau von den Tränen“, dem fromme Überlieferung ungezählte Gnadenerweise zugeschreibt.

Das Rosenkranzgebet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser spezielle Rosenkranz besteht aus 49 kleinen Perlen, er wird jeweils durch sieben größere Perlen, den so genannten sieben Gesätzen, unterteilt. Zusätzlich sind an einer kleinen Kettenverlängerung drei kleine Perlen und die Medaille „Unserer Lieben Frau von den Tränen“ angebracht. In der Gebetsfolge wird kein Glaubensbekenntnis, kein Vater Unser und auch nicht das Ave Maria gebetet, sie werden durch spezielle Gebetsergänzungen ersetzt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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