Ruderverein Gelsenkirchen

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Flagge Ruderverein Gelsenkirchen
Name Ruderverein Gelsenkirchen 1920 e. V.
Sportart Rudern
Vereinsfarben schwarz-weiß-grün

(Stadtfarben von Gelsenkirchen)

Gegründet 1920
Gründungsort Gelsenkirchen
Vereinssitz Uferstraße 5
45881 Gelsenkirchen
Mitglieder 151, davon 46 Jugendliche

(Stand 30. November 2013)

Vorsitzender Peter Peters
Homepage www.ruderverein-gelsenkirchen.de
Gruppenaufnahme vor Bootshaus

Der Ruderverein Gelsenkirchen 1920 e. V. (RVG) ist ein gemeinnütziger Sportverein für das Freizeit-, Schüler- und Leistungsrudern in Gelsenkirchen-Schalke. Das Vereinsgelände befindet sich im Hafen Gelsenkirchen am Rhein-Herne-Kanal.

Der RVG wurde am 29. November 1920 gegründet und ist unter VR648 im Vereinsregister beim Amtsgericht Gelsenkirchen eingetragen. Er ist dem Deutschen Ruderverband in Hannover[1] und dem Nordrhein-Westfälischen Ruder-Verband in Duisburg[2] angeschlossen.

Die erste Deutsche Meisterschaft wurde 1947 in Mannheim im Vierer ohne Steuermann errungen. Größter sportlicher Erfolg ist bis heute der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom durch den Zweier mit Steuermann bestehend aus Heinz Renneberg, Bernhard Knubel und Klaus Zerta.[3] Der gebürtige Gelsenkirchener Thomas Domian begann 1977 beim RVG mit dem Rudersport, wechselte zum Ruderclub Hansa von 1898 nach Dortmund und gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul im Deutschland-Achter die Goldmedaille.

Die hier sichtbar werdende Konzentration der Förderung des Ruderleistungssports auf Bundesstützpunkte, insbesondere im nahen Bundesleistungszentrum Rudern Dortmund (auch: Olympiastützpunkt Westfalen) sowie im benachbarten „Bundesstützpunkt Nachwuchs Rhein-Ruhr Essen“ machte eine Neuorientierung der Vereinsarbeit erforderlich. Der Schwerpunkt liegt heute auf dem Breiten- und Schulsport.[4][5]

Überlegungen, das 1923 in Betrieb genommene Vereinsgelände wegen Sanierungsbedürftigkeit aufzugeben und in die Nähe der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen zu verlegen, konnten nicht realisiert werden.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ruderverein Gelsenkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jubiläumsbroschüre „90 Jahre Ruderverein Gelsenkirchen“

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitgliederliste Deutscher Ruderband (Memento des Originals vom 25. März 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rudern.de
  2. Mitgliederliste Nordrhein-Westfälischer Ruder-Verband
  3. „Olympische Spiele 1960: Das Trio Renneberg, Knubel und Zerta“ Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Ausgabe Gelsenkirchen, 23. Dezember 2010, abgerufen am 31. August 2014.
  4. „Schulsport Rudern: Schüler legen sich in die Riemen“ Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Ausgabe Gelsenkirchen, 3. September 2009, abgerufen am 31. August 2014.
  5. „Rudern: Fünf Boote am Start“ Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Ausgabe Gelsenkirchen, 20. Juni 2012, abgerufen am 31. August 2014.
  6. „Zurück zu mehr Popularität“, (Andree Hagel), Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Ausgabe Gelsenkirchen, 18. Oktober 2010, abgerufen am 12. September 2014.

Koordinaten: 51° 32′ 3,7″ N, 7° 4′ 8,2″ O