SM U 25

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SM U 25
(vorheriges/nächstesalle U-Boote)
Deutsches ReichDeutsches Reich (Reichskriegsflagge)
U-Boot U-24 der kaiserlichen deutschen Kriegsmarine.Scan von einer alten Postkarte meine Großeltern von 1914 aus dem Nachlass.jpg
U 24 aus der Bauserie von U 25
Technische Daten
U-Boot Typ: Zweihüllen-Hochsee-Boot
Serie: U 23 – U 26
Bauwerft: Germaniawerft, Kiel
Verdrängung: 669 Tonnen (über Wasser)
864 Tonnen (unter Wasser)
Länge: 64,70 m
Breite: 6,32 m
Tiefgang: 3,45 m
Druckkörper ø: 4,05 m
max. Tauchtiefe: 50 m
Tauchzeit: 85–133 s
Antrieb: Dieselmotoren 1800 PS
E-Maschinen 1200 PS
Geschwindigkeit: 16,7 Knoten (über Wasser)
10,3 Knoten (unter Wasser)
Bewaffnung: 2 Bug- und 2 Heckrohre, 6–10 Torpedos
1–2 × 8,8-cm-Deckgeschütz(e)
Besatzung: 4 Offiziere
31 Mannschaften
Erfolge: 21 versenkte Handelsschiffe
Verbleib: Am 23. Februar 1919 an Frankreich ausgeliefert. 1921–1922 in Cherbourg abgewrackt.

SM U 25 war ein diesel-elektrisches U-Boot der deutschen Kaiserlichen Marine, das im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kam.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U 25 lief am 12. Juli 1913 bei der Germaniawerft in Kiel vom Stapel und wurde am 9. Mai 1914 in Dienst gestellt. Der Indienststellungs-Kommandant des U-Bootes war Otto Wünsche, der das Kommando bis zum 15. September 1915 ausübte. Danach übernahm Alfred Saalwächter das Kommando. Vom 23. Oktober bis zum 29. Dezember 1917 war Emil Heusinger von Waldegg dann Kommandant des Bootes.[1]

U 25 führte drei Kriegseinsätze durch, bei denen 21 Handelsschiffe der Entente und neutraler Staaten mit einer Gesamttonnage von 14.126 BRT versenkt wurden.[2]

Verbleib[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Beendigung des Krieges wurde U 25 am 23. Februar 1919 an Frankreich ausgeliefert und 1921/22 in Cherbourg abgewrackt.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzbiographie Emil Heusinger von Waldegg (in englischer Sprache). In: Axis Biographical Research. Abgerufen am 21. Juli 2016.
  2. Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993, S. 67.
  3. Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993, S. 88.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993, ISBN 3-86070-036-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]