Schams-e Tabrizi

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Büste Schams-e Tabrizis in seiner Begräbnisstätte in Choi

Schams-e Tabrizi, auch Schemseddin Muhammed (persisch شمس الدين محمد ابن على ابن ملك داد تبريزى, DMG Šams ad-Dīn Muḥammad ibn ‘Alī ibn Malik Dād-i Tabrīzī), war ein persischer Mystiker des 12. und 13. Jahrhunderts. Geboren wurde er 1164 oder 1185 als Sohn des Gelehrten Ali ibn Malik Dad in der aserbaidschanischen Stadt Täbris in Persien, was ihm später auch den Namenszusatz gab und so viel bedeutet wie „Die Sonne von Täbris“. Nach ihm ist die lyrische Gedichtsammlung Rumis (1207–1273), der Diwan-e Schams-e Tabrizi, benannt. Er starb 1248 und sein Grabmal befindet sich in Choi.

Weitere Schreibweisen des Namens sind englisch Shams-e Tabrizi, Shems-i Tebrizi, Shams al-Din Mohammed und Shemseddin Mohammed ibn Ali ibn Malik Dad sowie türkisch Şems-i Tebrizi. Der Sufi-Mystiker Schams-e Tabrizi wird häufig mit Schams ad-Din Muhammad († 1310) verwechselt, weil Schams die größte Zeit seines Lebens im aserbaidschanischen Täbris residierte.

Werk (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maqalat-e Shams-e Tabrizi. 2 Bände. Hrsg. von Mohammad-Ali Movahehed. Entesharat-e Khwarazmi, Teheran 1990.
  • Me and Rumi. The Autobiography of Shems-i Tabrizi. Übersetzt, eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von William C. Chittick, mit einem Vorwort von Annemarie Schimmel. Fons Vitae, 2005.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • E. G. Browne: Literary History of Persia. 1998, ISBN 0-7007-0406-X
  • Ǧalāl ad-Dīn Homā’ī und ‘Alī Daštī (Hrsg.): Ġazalīyāt-e Šams-e Tabrīzī, Teheran 1354/1975 (pers.)
  • Jan Rypka: History of Iranian Literature. Reidel Publishing Company
  • Annemarie Schimmel: Rumi. Ich bin Wind und du bist Feuer – Leben und Werk des großen Mystikers, München 1978, 7. Auflage 1991

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]