Schichtdickenmessung

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Schichtdickenmessung an einem feuerverzinkten Stahlträger

Die Schichtdickenmessung befasst sich mit der Bestimmung der Schichtdicke von Beschichtungen und metallischen Überzügen auf Oberflächen.

Verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Messgerät zur Ermittlung der Schichtdicke

Folgende Verfahren der Schichtdickenmessung sind gebräuchlich:

  • Durchstrahlung und Absorption (Röntgenstrahlung, andere Arten von Strahlung, z. B. bei der Folien- und Papierherstellung)
  • Messung anhand der Strahlung von in der Schicht enthaltenen Radioisotopen (z. B. Asphalt-Dickenmessung)
  • vertikale mikroskopische Messung durch Verschiebung der Schärfeebene, durch transparente Materialien hindurch oder an der Materialkante, insbesondere auch mit der Konfokaltechnik in Profilometern. Für Messungen durch das Material hindurch muss der Brechungsindex bekannt sein und es müssen Korrekturfaktoren für die Materialdicke aufgrund der auftretenden optischen Verzeichnungen bestimmt werden.
  • laterale mikroskopische Messung im Querschnitt bzw. Querschliff

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Quinten:Optische Schichtdickenmessung mit miniaturisierten Spektrometern. Books on Demand, Norderstedt 2015, ISBN 978-3-7347-8386-9.
  • Nasser Kanani:Moderne Mess- und Prüfverfahren für metallische und andere anorganische Überzüge. Expert Verlag, Renningen 2007, ISBN 978-3-8169-2653-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]