Schmalztolle

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Die Schmalztolle ist ein Markenzeichen von Götz Alsmann.

Als Schmalztolle oder auch Schmalzlocke bezeichnet man eine typische Façon der Frisur aus den 1950er Jahren, die vor allem von populären Künstlern des Rock ’n’ Roll wie Bill Haley und Elvis Presley kultiviert wurde. Sie war neben dem Petticoat der jungen Frauen das sinnfälligste Symbol der Popkultur dieser Zeit.

Zum Styling der Schmalztolle werden vorwiegend Pomade oder Haarspray benutzt. Es gibt feste Pomade für dünnes und normales Haar bzw. sehr feste Pomade für dickes Haar. Diese wird großzügig im Haar verteilt, die Seitenpartien der Haare werden eng an der Kopfhaut nach hinten gelegt, dann wird das vordere Haar zu einer Welle nach oben geformt.

In den 1970er Jahren erlebte die Schmalztolle ein Comeback u. a. in den Frisuren von Andy Mackay und Bryan Ferry der Glitterrock-Band Roxy Music sowie durch den Auftritt von John Travolta als Danny im Filmmusical Grease. In den letzten Jahren trugen u. a. Sean Penn und Johnny Depp Schmalztollen. Heute ist sie ein Markenzeichen des deutschen Entertainers Götz Alsmann.

Die Schmalztolle hat historische Vorläufer u. a. in der sogenannten ungarischen „Magnatenrolle“, die auf Abbildungen z. B. in der Ahnengalerie der Familie Esterházy belegt ist, oder in den Frisuren der englischen Dandies von George Bryan Brummell bis Oscar Wilde sowie in den Frisuren, wie sie nach dem Ersten Weltkrieg in den 1920er Jahren von den Gigolos, den Eintänzern in den Tanzbars, getragen wurden.