Schmiersystem

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Schmiersysteme (engl. Lubrication system) werden zur Schmierung von Kugellagern, Ketten und Linearführungen eingesetzt. Durch den Einsatz von automatischen Schmiersystemen wird eine erhöhte Effizienz und Arbeitssicherheit erreicht.

Allgemeines[Bearbeiten]

Generell wird zwischen manueller und automatischer Schmierung unterschieden. Die automatischen Schmiersysteme ermöglichen im Gegensatz zu der manuellen Schmierung eine permanente Versorgung mit dem richtigen Schmierstoff und der präzisen Menge. Dadurch werden Maschinen und Anlagen vor Korrosion und Verschleiß geschützt.

Funktionsweise[Bearbeiten]

Bei den automatischen Schmiersystemen befindet sich eine Säure (z.B. Zitronensäure) in einem Behälter, die von einer Membran umgeben wird. Zur Aktivierung des Systems wird eine Schraube eingeschraubt. Dabei fällt eine Tablette aus einer gesinterten ZnMo-Legierung in die Säure und wird von dieser zersetzt. Die Membrane dehnt sich schließlich durch das entstehende Gas aus und presst das Schmiermittel aus dem System. Je nach Form der Schmierstelle wird der Schmierstoff schließlich über eine Bürste oder einen Pinsel auf die Schmierstelle abgegeben.

Damit die Schmierung in regelmäßigen Abständen stattfindet, wird ein Ölrückhalteventil eingesetzt. Bei diesen wird ab einem gewissen Druck das Ventil geöffnet und der Schmierstoff durch einen Schlauch über den Pinsel bzw. die Bürste auf das zu schmierende Objekt abgegeben.

Einsatzbereiche[Bearbeiten]

Die Einsatzbereiche von (automatischen) Schmiersystemen sind vielfältig:

  • Automobilindustrie
  • Bergbau / Tagebau
  • Chemische Industrie
  • E-Motoren, Pumpen, Kompressoren/Elektromotoren
  • Förderanlagen
  • Kraftwerke
  • Lebensmittelindustrie
  • Maschinenbau
  • Maschinenelemente (z.B. Wälzlager)
  • Schotterwerke
  • Stahlindustrie
  • Zementwerke
  • Fahrtreppen