Schrägaufzug Gedimino kalno

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schrägaufzug Gedimino kalno
Schrägaufzug Gedimino kalno
Schrägaufzug Gedimino kalno
Streckenlänge: 0,071 km
Halt… – Streckenanfang
0,071 Bergstation
Halt… – Streckenende
0,000 Talstation

Koordinaten: 54° 41′ 15″ N, 25° 17′ 28″ O Der Schrägaufzug Gedimino kalno (deutsch Gediminas-Berg) liegt in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Er führt vom Litauischen Nationalmuseum (litauisch Lietuvos nacionalinis muziejus) zu den Resten der Oberen Burg mit dem Gediminas-Turm. Der Aufzug ist eine der drei Standseilbahnen in Litauen. Aufgrund von Hangrutschungen wurde er Ende 2016[1] außer Betrieb genommen und ist es derzeit (Stand: Mai 2017) immer noch [2].

Geschichte und technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schrägaufzug wurde 2003 errichtet und hat eine Länge von 71 Metern. Die Bergfahrt dauert 35 Sekunden, so dass mit dem Ein- und Aussteigen der Fahrgäste die Fahrt etwa eine Minute dauert. Der vorhandene Wagen kann 16 Personen aufnehmen.

Die Initiative für den Bau ging von der Schlösserverwaltung Vilnius (litauisch Vilniaus pilių direkcija) aus. Der Fahrpreis für die Berg- und Talfahrt betrug 2014 vor der Einführung des Euros 3 Litas. Kinder im Vorschulalter, Bewohner von Pflegeheimen und Behinderte fahren kostenlos.

Über die Zukunft des Schrägaufzugs wird teils kontrovers diskutiert. So fordert beispielsweise die Direktorin des Litauischen Nationalmuseums ihn komplett stillzulegen und vom Gediminas-Hügel abzubauen, da er die Ansicht des Hügels störe.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schrägaufzug Gediminas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Vilnius should scrap funicular railway on Gediminas Hill. The Baltic Course, abgerufen am 30. Mai 2017 (englisch).
  2. Regarding the attendance of the hill of Gediminas Castle Tower. Litauisches Nationalmuseum, abgerufen am 30. Mai 2017 (englisch).