Schwarzer See (Satteins)

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Schwarzer See
Schwarzer See3.jpg
Die kleine Insel im Schwarzen See
Geographische Lage Satteins
Abfluss Reiherbach → Bolabach → Nafla
Daten
Koordinaten 47° 14′ 17,2″ N, 9° 39′ 36,3″ OKoordinaten: 47° 14′ 17,2″ N, 9° 39′ 36,3″ O
Schwarzer See (Satteins) (Vorarlberg)
Schwarzer See (Satteins)
Höhe über Meeresspiegel 553 m ü. A.
Fläche 0,65 ha
Länge 180 m
Breite 20 m
Maximale Tiefe 4,8 m
Vorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-FLÄCHEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-SEEBREITEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-MAX-TIEFE

Der Schwarze See liegt im Gemeindegebiet von Satteins im österreichischen Bundesland Vorarlberg.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gewässer befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Gemeindegrenze von Satteins mit den ebenfalls im Bezirk Feldkirch liegenden Gemeinden Göfis und Rankweil. Geschätzt wird der See auf etwa 180 Meter Länge und eine durchschnittliche Breite von etwa 20 Meter. Er nimmt eine Fläche von etwa 0,65 Hektar ein.[1] Ab 2 Meter Wassertiefe besteht er fast nur noch aus dickem Schlamm. Der See ist etwa 4,80 m tief.[1] Die Wasserfläche hat annähernd die Form eines Bumerangs, wobei sich auf der Südseite des Sees eine kleine Insel mit einem einzelnen Baum darauf befindet. Um den See herum führt ein kleiner Spazierweg.

Blick vom Westen

Entlang des Seeufers verläuft die Walgaustraße L 50 (in diesem Bereich als Rankweiler Straße bezeichnet), eine Landesstraße, an welcher sich im Bereich des Sees eine Raststation befindet, die im Sommer bewirtschaftet wird. Diese Straße verbindet das Vorarlberger Rheintal mit dem Walgau und ist als beliebte Strecke von Motorradfahrern bekannt.

Der See sammelt Wasser aus den umliegenden Bergen, und hat daher keinen typischen Zulauf. Der Ablauf des Sees ist nur für das Abfließen von Regenwasser gedacht und liegt sonst trocken.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schwarze See entstand erst im Spätmittelalter durch einen Bergsturz vom Spiegelstein. Zeuge dieses mittelalterlichen Großereignisses ist die heute noch sichtbare Naturnarbe des Verheitenschrofen.

Ende April 2009 forschte ein Forschungsteam des Arbeitskreises Unterwasserarchäologie der Universität Wien sowie der privaten Firma Ardis Archäologie im See nach einer verschollenen Römerstraße.[2][3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Untersuchung durch das Land Vorarlberg (PDF; 831 kB)
  2. Beschreibung@1@2Vorlage:Toter Link/activepaper.tele.net (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. des unterwasserarchäologischen Projekts am Schwarzen See. (PDF-File, 64 kB)
  3. Artikel von vol.at zur Untersuchung des Schwarzen Sees

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schwarzer See – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien