Selbstheilungskraft

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Als Selbstheilungskraft (auch Heilkraft der Natur genannt) bezeichnet man die Fähigkeit des Körpers, sowohl äußere als auch innere Verletzungen bzw. Krankheiten zu heilen. Die Nutzung und Intensivierung der Selbstheilungskräfte, auf die (gemäß Lohff) letztlich jede Therapie aufbaut, stellt einen wichtigen Aspekt jeder therapeutischen Behandlung dar (Operation, Bestrahlung, Medikamente usw.).

Die Begriffe Spontanheilung und Spontanremission werden fälschlicherweise als Synonyme verwendet. Dabei kann die Selbstheilungskraft zu einer Spontanheilung oder einer Spontanremission führen. Auch ist eine Spontanheilung nicht dasselbe wie eine Spontanremission. Von Heilung spricht man, wenn der Patient dauerhaft gesund wird. Wenn sich hingegen ein Tumor spontanremittiert, kann er nach einer gewissen Zeit wieder aufblühen.[1]

Der Begriff der Selbstheilung wird in der Technik verwendet, wenn Leckagen ohne manuelle Reparatur wieder dicht werden, beispielsweise

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Harald Sedlacek: Selbstheilungskräfte und Arzneimittelwirkungen. Synergien und Grenzen. De Gruyter, Berlin 2016, ISBN 978-3-11-044607-4.
  • Brigitte Lohff: Selbstheilungskraft (Heilkraft der Natur). In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1317 f.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spontanheilung bei Krebs. Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Heidelberg, 3. November 2010; abgerufen am 4. September 2014.
  2. Betonbauwerke im Untergrund – Infrastruktur für die Zukunft. S. 82 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).