Selman-Stërmasi-Stadion

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Selman-Stërmasi-Stadion
Im Inneren des Stadions kurz vor Abschluss der Renovierungsarbeiten
Im Inneren des Stadions kurz vor Abschluss der Renovierungsarbeiten
Frühere Namen

Dinamo-Stadion (bis 1993)

Daten
Ort AlbanienAlbanien Tirana, Albanien
Koordinaten 41° 19′ 8,3″ N, 19° 48′ 40,7″ OKoordinaten: 41° 19′ 8,3″ N, 19° 48′ 40,7″ O
Eröffnung 1956
Renovierungen 2015
Oberfläche Naturrasen
Kapazität 9.600 Plätze
Verein(e)

Das Selman-Stërmasi-Stadion (albanisch Stadiumi Selman Stërmasi) ist ein Fußballstadion in der albanischen Hauptstadt Tirana. Es hat 9.600 Zuschauerplätze.[1] Der Fußballverein KF Tirana trägt seine Heimspiele in diesem Stadion aus. Daneben gibt es in Tirana noch das größere Qemal-Stafa-Stadion.

Bis 1993 hieß der Sportplatz Dinamo-Stadion nach KS Dinamo Tirana. Dann wurde die Spielstätte zu Ehren des albanischen Fußballers Selman Stërmasi (1908–1976) umbenannt. Stërmasi hatte 1930 mit SK Tirana, wie der Club damals hieß, als Spieler und Trainer die erste albanische Meisterschaft gewonnen. Er war auch dabei, als sie fünf der folgenden sechs Meisterschaften gewannen, am Schluß aber nur als Trainer. Zudem unterstützte er den Club auch finanziell und organisatorisch in seinen Anfangsjahren.[2]

Im Jahr 2015 wurde das Stadiumi "Selman Stërmasi" renoviert. Mit dem Umbau ist es wieder möglich, internationale Spiele in der Hauptstadt auszutragen. Blau und Weiß, die Vereinsfarben von KF Tirana, dominieren den Bau. Die Kunststoffsitze auf den Rängen wurden in einem Schachbrettmuster montiert.[1]

Das Stadion nach der Renovierung im September 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Selman-Stërmasi-Stadion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Shtepia bardheblu hap dyert shume shpejt. In: KF Tirana. 3. November 2011, abgerufen am 4. November 2015 (albanisch): „Stadiumi I ri do te kete nje kapacitet 9600 vendesh,“
  2. Agron Sejamini: Selman Stërmasi - Emri që vlen më shumë se një stadium (Memento vom 14. März 2012 im Internet Archive)