Sint Pietersberg

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Zementfabrik und Kavernen am Sint Pietersberg
Eingang zur Grotte am Sint Pietersberg, Buchillustration von 1799

Der Sint Pietersberg ist ein Hochplateau in der Nähe der niederländischen Stadt Maastricht. Unter ihm befinden sich riesige Kalksteingruben. Der natürliche Berg ist 107 Meter über Amsterdamer Pegel, seine nach einem nahbeigelegenen Kloster von Menschen erstellte Spitze D’n Observant erreicht 171 Meter Höhe. Er bietet einen guten Ausblick auf die Stadt und das Maas- und Jekertal. Der St. Pietersberg ist ein Naturschutzgebiet.

Im Inneren des Bergs gibt es ein 200 Kilometer großes menschengemachtes Labyrinth. Das Labyrinth wurde im Laufe von 800 Jahren mit Handwerkzeugen gebaut; gleichzeitig wurde so Baustoff gewonnen.
Die unterirdischen Gänge und Höhlen dienten auch als Lazarett, Bunker und Versteck von Kunstschätzen und anderen wertvollen Gegenständen während der deutschen Besetzung (Mai 1940 bis 14. September 1944), darunter Rembrandts Die Nachtwache[1]. An den Wänden einiger Gänge befinden sich Denkmäler und Skulpturen.

Während der Zeit des Kalten Krieges befanden sich in dem Berg das Kriegshauptquartier (WarHQ) der Northern Army Group (NORTHAG) und andere militärischen Dienststellen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sint Pietersberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hightech-Umzug für "Nachtwache". In: Spiegel Online. 27. März 2013, abgerufen am 8. Januar 2018.

Koordinaten: 50° 49′ N, 5° 41′ O