Skin Up

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Skin Up
Das semiprofessionelle Skintonic bzw. SkinUp bestimmte viele Jahre den medialen Auftritt der nichtrassistischen Skinhead-Szene
Das semiprofessionelle Skintonic bzw. SkinUp bestimmte viele Jahre den medialen Auftritt der nichtrassistischen Skinhead-Szene
Allgemeine Informationen
Genre(s) Skinhead
Gründung ca. 1987
Auflösung ca. 1999
Letzte Besetzung
Chefredaktion
Filthy McNasty
Chefredaktion
Emma Steel
Art-Director / Autor
Sgt. Blackpool
Gründer
Hermann

Das SkinUp-Fanzine wurde im Jahr 1987 von Ska-Fans und Skinheads unter dem Namen Skintonic gegründet. Das antirassistische und antifaschistische Heft wuchs Anfang der 1990er Jahre mit der rasant wachsenden Ska-Szene in Deutschland zu dem führenden Magazin der Skinhead-Szene mit Berichten über Ska-, Oi!-, Punk- und Reggae-Musik. Als semiprofessionelles Magazin fungierte es bald als Sprechrohr der nichtrassistischen Skinheads – zeitweise auch der Skinhead-Bewegung SHARP und lieferte Interviews und Artikel von jamaikanischen Ska- und Reggae-Größen über zeitgenössische Ska-Bands aus aller Welt bis hin zu Oi!- und Streetpunk-Bands.

Nach einem Streit in der Redaktion entstand parallel zum Skintonic das Fanzine Oi!Reka, deren Macher sich aber nach ein paar Jahren wieder mit dem Skintonic unter dem neuen Namen SkinUp zum marktführenden Magazin der deutschen Skinhead-Szene zusammentaten. Mit einer Auflage bis zu 3000 Exemplaren waren SkinUp und Skintonic ebenfalls ein wichtiges Medium für Anzeigenschaltungen bekannter Plattenfirmen, Textilvertriebe u.ä., die Absatz ihrer Produkte in der Szene suchten.

Im Jahr 1999 erschien die letzte Ausgabe.[1][2][3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]