Skip-Bo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Icon tools.svg
Qualitätssicherung

Dieser Artikel wurde aufgrund von inhaltlichen Mängeln auf der Qualitätssicherungsseite des Portals Spiele eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Artikel aus dem Themengebiet Spiele auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Dabei werden Artikel mit einem Löschantrag versehen, die nicht maßgeblich verbessert werden können oder konnten. Hilf mit, die inhaltlichen Mängel dieses Artikels zu beseitigen, und beteilige dich an der Diskussion.

Go-tisch.png


Skip-Bo
Skip-boDeck.jpg
Daten zum Spiel
Verlag The Skip-bo Company (1967),
International Games (1980),
Amigo (1987),
Mattel (1992)
Erscheinungsjahr 1967, 1980, 1987, 1992
Art Kartenspiel
Mitspieler 2 bis 6
Dauer 30 Minuten
Alter ab 8 Jahren

Bei Skip-Bo (auch Pass auf oder Asse raus) handelt es sich um ein Kartenspiel mit 144 Zahlenkarten sowie 18 Skip-Bo-Jokern für zwei bis sechs Spieler.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skip-Bo ist eine kommerzielle Version des klassischen Kartenspiels Spite and Malice. Skip-Bo wurde 1967 von Hazel Bowman in Texas produziert (The Skip-bo Company). International Games kaufte 1980 die Rechte am Spiel. Später wurde International Games von Mattel aufgekauft. 1987 erschien eine deutsche Version von Amigo und 1992 eine weitere deutsche Version von Mattel.

Spielziel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel des Spiels ist es, als erster seinen Kartenstapel abzulegen. Dazu nutzt man seine Handkarten inklusive einiger Joker, sowie die Karten der eigenen Hilfsstapel, aufbauend auf den Vorlagen der anderen Mitspieler.

Spielregeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karten dürfen vom Spielerstapel nur auf Ablegestapel in der Mitte des Tisches abgelegt werden. Ablagestapel werden gebildet, indem auf ihnen Karten in der Reihenfolge 1 bis 12 abgelegt werden. Skip-Bo Karten haben die Funktion von Jokern. Sie können jede gewünschte Zahl darstellen. Wird eine 12 (oder eine 12 darstellende Skip-Bo Karte) auf einen Ablagestapel gelegt, ist dieser vollständig und wird aus dem Spiel genommen. Ein neuer Ablagestapel kann gelegt werden. Maximal können 4 Ablagestapel gleichzeitig gebildet werden. Die beiseite gelegten, vollständigen Ablagestapel werden gemischt und ersetzen den Kartenstock, wenn von diesem alle Karten aufgebraucht sind.

Ein Spieler kann in einer Runde so viele Karten ablegen wie möglich. Hat er beispielsweise eine weitere 1, kann er einen zweiten Ablagestapel beginnen oder auf den ersten eine 2, 3, 4, 5 usw. legen. Legt ein Spieler alle seine Handkarten in einer Runde ab, zieht er fünf neue Karten vom Kartenstock und spielt weiter. Kann er keine Karte ablegen, oder möchte er es nicht, beendet er seinen Spielzug, indem er eine seiner Handkarten vor sich legt und somit einen ersten von vier möglichen, persönlichen Hilfsstapeln bildet. Die Reihenfolge der auf die Hilfsstapel abgelegten Karten ist hierbei unerheblich. Das Spiel setzt sich im Uhrzeigersinn fort.

Ein Spieler beginnt seinen Spielzug, indem er seine Handkarten mit Karten vom Handstock aufüllt, so dass er dann wieder fünf Karten auf der Hand hält. Dann legt er so viele Karten, wie er wünscht,auf den Ablagestapel ab. Karten können von drei verschiedenen Quellen auf die Ablegestapel gelegt werden:

  • Die oberste Karte vom Spielerstapel,
  • die oberste Karte eines beliebigen persönlichen Hilfsstapels,
  • die fünf Karten auf der Hand.

Ein Spielzug wird immer so beendet, dass ein Spieler eine Karte von seiner Hand auf einen seiner persönlichen Hilfsstapel ablegt.

Besondere Spielsituationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zu früh gezogen
    1. Sollte ein Spieler eine Karte legen, die anderen Mitspieler bemerken, dass der Spieler nicht an der Reihe ist, darf er die gezogenen Karten nicht zurücklegen. Wenn er danach an der Reihe ist, darf er keine neuen Karten mehr aufnehmen
    2. Sollten dies jedoch die Übrigen Spieler nicht bemerken, bevor der Spieler die Runde beendet hat, ist der nächste Spieler links an der Reihe. Die dazwischen gelegen Spieler werden übersprungen.
  2. Zu viele Karten gezogen
    1. Zieht ein Spieler eine oder mehrere Karten zu viel, muss er diese unter dem Spielerstapel legen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]