Skrīveri

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Skrīveri
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Skrīveri (Lettland)
Red pog.svg
Basisdaten
Staat: Lettland
Landschaft:
Verwaltungsbezirk: Skrīveru novads
Koordinaten: 56° 39′ N, 25° 7′ OKoordinaten: 56° 38′ 48″ N, 25° 7′ 20″ O
Einwohner: 2.633 (3. Jun. 2015)
Fläche:
Bevölkerungsdichte:
Höhe: 75 m
Webseite: www.skriveri.lv
Postleitzahl:
ISO-Code:

Skrīveri (deutsch: Römerhof) ist ein Ort in Lettland, südöstlich von Riga am rechten Ufer der Düna.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort entstand um das Landgut Römerhof, das Gotthard Kettler einem gewissen Stephan Römer verliehen hatte.[1] So entstand der Name „Römerhof“. Der lettische Name Skrīveri leitet sich vom schwedischen „skreivet“ (schreiben) ab. Denn 1634 gelangte das Gut in den Besitz des schwedischen Notars J. Niemeier, der zuweilen als „Schreiber“ bezeichnet wurde.

Als 1882 die Bahnstation Römerhof eröffnet wurde, begann sich die heutige Ortschaft zu bilden. Seit spätestens 1892 gehörte das Gut dem livländischen Dendrologen Max von Sivers, der dort gemeinsam mit dem Gartenarchitekten Walter von Engelhardt eine Baumschule gründete und ein Arboretum anlegte. In der Russischen Revolution von 1905 wurde das Herrenhaus zerstört.[2]

Im Gemeindegebiet von Skrīveri befindet sich ein 10 Hektar großer Stausee des Dünazuflusses Brasla.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Heinrich von Hagemeister: Materialien zu einer Geschichte der Landgüter Livlands, Bd. 1. Eduard Frantzen’s Buchhandlung, Riga 1836, S. 77 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek).
  2. Hans Feldmann, Heinz von zur Mühlen (Hg.): Baltisches historisches Ortslexikon, Teil 2: Lettland (Südlivland und Kurland). Böhlau, Köln 1990, S. 517.