Sonderforschungsbereich

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Sonderforschungsbereiche (SFB oder CRC, collaborative research centres) sind langfristige Projekte zur Grundlagenforschung. Im SFB kooperieren Wissenschaftler aus mehreren Disziplinen einer Universität oder mehrerer Universitäten, um neue Erkenntnisse zu einem eingegrenzten Thema zu erlangen.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderforschungsbereiche werden in Deutschland ausschließlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aus Mitteln des Bundes und der Länder gefördert. Im Unterschied zu anderen Instrumenten der Forschungsförderung zielen SFB auf eine langfristige Forschungsperspektive und können entsprechend bis zu zwölf Jahre von der DFG finanziert werden.[1] Nach jeweils vier Jahren erfolgt eine Begutachtung der Ergebnisse durch externe Wissenschaftler sowie gegebenenfalls eine Fortsetzungsbeantragung. Sonderforschungsbereiche gibt es seit 1968.[2] Ab Januar 2016 fördert die DFG insgesamt laufende 249 Sonderforschungsbereiche. [3]

Siehe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Axel Streiter (Hrsg.): 20 Jahre Sonderforschungsbereiche. Herausgegeben im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 2. veränderte Auflage VCH-Verlag Weinheim etc. 1992 (1. Auflage 1989), ISBN 3-527-27719-6.
  • Karl Stackmann und Axel Streiter (Hrsg.) für die Deutsche Forschungsgemeinschaft: Sonderforschungsbereiche 1969–1984 : Bericht über ein Förderprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Weinheim ; Deerfield Beach, FL : VCH, 1985, ISBN 3-527-27701-3.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die SFBs hatten in den ersten Jahren teilweise auch eine längere Laufzeit.
  2. DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft - Entwicklung der Förderstrategie
  3. DFG-Pressemitteilung Nr.55, 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]