South East Island

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South East Island
Rangatira
NASA-Bild von South East Island
NASA-Bild von South East Island
Gewässer Pazifischer Ozean
Inselgruppe Chatham Islands
Geographische Lage 44° 20′ 47″ S, 176° 10′ 20″ WKoordinaten: 44° 20′ 47″ S, 176° 10′ 20″ W
South East IslandRangatira (New Zealand Outlying Islands)
South East IslandRangatira
Länge 2,53 km
Breite 1,76 km
Fläche 2,19 km²
Höchste Erhebung 224 m
Einwohner (unbewohnt)
Karte der Chatham Islands mit South East Island im Südosten
Karte der Chatham Islands mit South East Island im Südosten

South East Island, in der Sprache der Moriori und Māori Rangatira genannt, auf einigen Karten aber irrtümlich als Rangitira bezeichnet, ist eine unbewohnte Insel im Archipel der zu Neuseeland gehörenden Chatham Islands im südwestlichen Pazifischen Ozean.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 2,19 km2 große Insel[2] befindet sich rund 2 km südöstlich von Pitt Island und rund 55 km südöstlich von Chatham Island, der Hauptinsel der Inselgruppe Chatham Islands. Sie besitzt eine Längenausdehnung von 2,53 km und misst an ihrer breitesten Stelle 1,76 km.[3] Die Insel, die nach Pitt Island die drittgrößte Insel des Archipels ist, weist teils steile Küstenkliffs auf und erreicht auf seiner Westseite eine Höhe von 224 m über dem Meer.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Insel, die als Weideland für Merinoschafe genutzt wurde, wurde 1953 von der neuseeländischen Regierung gekauft und 1961 die letzten der bis zu 1400 Schafe von der Insel entfernt. Seit die Insel nicht mehr als Weideland genutzt wird, hat sich der für die Insel typische Wald erholt. Heute ist die Insel ein Naturreservat und wird vom Department of Conservation verwaltet.[2]

Flora und Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Insel kommen zahlreiche seltene oder endemische Tier- und Pflanzenarten vor, darunter der von Aussterben bedrohte Chatham-Schnäpper (Petroica traversi).[4] Die Insel ist auch ein bedeutendes Brutgebiet für Seevögel, wie beispielsweise des seltenen Chatham-Sturmvogels (Pterodroma axillaris) oder des Dunklen Sturmtauchers (Puffinus griseus). An der Südküste lebt eine Kolonie Neuseeländische Seebären (Arctocephalus forsteri).

Auf der Insel wachsen das in Neuseeland bekannte Ribbonwood, der Māhoe, die Akeake, der Neuseeländer Flachs, Büsche wie Pohuehue, Matipo and Wildblumen wie die Megaherbs.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Topo250 maps. Land Information New Zealand, abgerufen am 4. Mai 2018 (englisch).
  2. a b c Mangere and Rangatira islands. Department of Conservation, abgerufen am 4. Mai 2018 (englisch).
  3. Koordinaten und Längenbestimmungen wurden mittels Goggle Earth Pro Version 7.3.1.4507 am 4. Mai 2018 vorgenommen
  4. Black Robin - BirdLife Species Factsheet 2009 (englisch)